Papst gegen Frauenbewegung?
Es stand in einigen Zeitungen (linkt Euch doch selbst), der Papst versendet am Samstag eine Stellungnahme an alle Bischöfe, die sich mit der gesellschaftlichen Entwicklung der Familie vor dem Hintergrund der Frauenbewegung auseinandersetzt. Das Papier, an dem Joseph Kardinal Ratzinger maßgeblich mitgewirkt haben soll, stellt fest, dass das Bedürfnis, der Frau zu mehr Rechten zu verhelfen, dazu geführt hat, dass Mann und Frau um ihre Rechte wetteifern und die biologischen Unterschiede nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Natürlich, höre ich einige sagen, der Ratzinger, wer sonst. Aber ich meine, dass es nicht verkehrt ist, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Schließlich hat die Gleichberechtigung von Mann und Frau die westliche Welt in den vergangenen Jahrzenten maßgeblich geprägt. Da dürfen wir uns, Männlein wie Weiblein die Frage stellen, haben wir alles richtig gemacht. Dass diese Frage nun ausgerechnet von zölibatären Priestern gestellt wird, mag verärgern. Es ändert aber nichts an der Prisanz des Themas.