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30.09.04

Hamilton, Du Schw...

Tyler Hamilton, bislang bekannt für sein beherztes Fahren bei der Tour de France und das mit sehr beachtenswerten Erfolgen ist schwer unter Kritik gekommen. RadsportNews berichtet, dass Richard Pounds, Chef der internationalen Anti-Doping-Agentur WADA Hamilton auffordert, die Olympiamedaille zurück zu geben.

Wie bereits gesagt, ist Hamilton auch bei der Olympiade gedopt gewesen. Das Beharren auf der Goldmedaille aufgrund eines Fehlers der Kontrolleure ist einfach nur peinlich.

Der Kirche geht das Geld aus

Der FAZ war es einen Bericht auf der Titelseite wert, die Bistümer sind in Not. Wer hätte das gedacht. Doch wie kann an der Kirche vorbei gehen, was der öffentlichen Hand schon lange zu schaffen macht? Wie schlimm diese Finanzmisere ist, werden wir schon bald merken. Ob es das Schließen von Kindergärten, Verkaufen von Kirchen, Einstellen der Armenspeisung und vielen weiteren gesellschaftlichen Wohltaten ist. Alles steht auf dem Prüfstand. Wir können nur hoffen, dass die Kirchen nicht nach der Gießkannenmethode vorgehen, sondern Einsparungen vornehmen, die eine künftige Entwicklung zulassen.

29.09.04

Don't talk about "us and them", let's talk "we"

Mankell.JPG

Mit diesen Worten beschreibt Henning Mankell die verkehrte Wahrnehmung des Problems Aids in der Welt. Wir Europäer tuen so, als hätten wir die Krankheit im Griff und Aids finde nur in Afrika statt. Henning Mankell hat zu diesem aufreibend en Thema ein Buch herausgebracht, das sich mit den letzten Botschaften an Aids gestorbener Eltern an ihre Kinder beschäftigt. Memory Paper werden diese letzten Erinnerungen genannt, die ihren Sinn darin haben, den Hinterbliebenen von ihrer Familie zu erzählen, weil dort eine ganze Generation, nämlich die 15 - 50 Jährigen dem Virus zum Opfer zu fallen drohen.

An dem Diskussionsabend im Haus der Kulturen der Welt in Berlin nahmen unter anderen Ministerin Ulla Schmidt und Elke Heidenreich teil, die es gerne übernahm, aus Mankells Buch vorzulesen. Sie zitierte die Geschichte einer Mutter, Christine, und ihrer Tochter, Aida. Die Mutter beginnt mit ihrem Memory Paper an Aida als ihr bewusst wird, dass sie die Krankheit vom bereits gestorbenen Ehemann übertragen bekommen hat und nicht mehr lange Leben wird. Mankell hat die Mutter noch gekannt, als er das Buch schrieb. Inzwischen ist sie tot.

Es war ein bewegender Abend, der uns am Ende Mut machen sollte, aufzuklären und in die Bildung Afrikas zu investieren.

Ullrich sagt WM ab

Angeblich hat Ullrich ein Virus gepackt (RadsportNews). Wers glaubt. Jedenfalls ging mir durch den Kopf als Hamilton wegen Blutdopings erwischt wurde, dass es gut sein kann, dass Ullrich ebenfalls wie Hamilton darauf bauen konnte, dass diese Form des Dopings nicht nachweisbar ist. Nun ist sie nachweisbar und Ullrich sagt alle Rennen ab.

Ist klar, oder?

27.09.04

Reise

Morgen gehe ich in die Luft. Eine Tagung in Berlin zwingt mich zum Abheben. Mal sehen, ob ich dort online gehen kann. Jedenfalls solltet Ihr damit rechnen, dass ich in den nächsten Tagen nicht zum Bloggen komme.

Wetterbauer Zeusinger

Sie sind wieder da. Zeus und Wirbitzky, SWR3 Morningshow-Moderatoren, waren jetzt wirklich lange weg. Heute endlich sind meine Lieblingsmoderatoren wieder im Dienst. Das schlecht gelaunte Nuschelorakel nahm sich genauso dem Tagesthema Sauwetter an wie Wetterbauer Zeusinger. Dieser erfreute uns mit einem perfekten Vierzeiler zum Oktoberfest

Nun ist Oktoberfestzeit
und wieder regnets heit,
doch stört des nit die Leit,
denn die sind eh scho breit

Brüll. Die Woche beginnt fröhlich.

26.09.04

Und weitere Freunde von ecto

Pierre ist seit etwa einer Woche bei Movable Type und nun macht er sich auch an ecto heran. Fein.

Zu seinem Problem: Der Fensterdialog geht wohl tatsächlich nur auf, wenn ein Bild in den Editor gezogen wird. Spätere Änderungen müssen dann im Code vorgenommen werden.

Viel Erfolg Pierre.

Switchpack in News

Über diese neue Zeitung ist ja in der Bloggerszene eine Menge geschrieben worden. Dazu will ich mich gar nicht äußern. Aber nun erhalte ich ein Schreiben:

Hallo,

wir sind "News", eine neue Tageszeitung der Handelsblatt-Verlagsgruppe in Frankfurt. Wir erscheinen im handlichen Mini-Format und richten uns mit jungen, frischen Themen an Leser zwischen 19 und 39 Jahren. In einer festen Rubrik drucken wir täglich zu einem Schwerpunktthema Auszüge aus der Welt der Weblogs. Zusammengestellt wird die Blogschau von den Anbietern myblog.de und 20six.de. Gern würden wir heute auch aus Ihrem Weblog zitieren. Wenn Sie damit nicht einverstanden sein sollten, lassen Sie es uns bitte schnellstmöglich wissen. Mehr über NEWS erfahren Sie unter

http://www.news-frankfurt.com.

Beste Grüße senden

das 20six.de/myblog.de-Team und die "News"-Redaktion

Jetzt weiß ich nicht, soll ich mich geehrt fühlen oder ärgern, weil ich da einen Serienbrief bekomme und nicht einmal mitgeteilt bekomme, um welchen Beitrag es geht. Am Ende bekommt jeder eine Mail, der in irgendeinem Blogverzeichnis eingetragen ist. Dagegen spricht der Betreff:

OECD-Bildungsbericht / Lehrerbewertung

Der ist doch sehr konkret und könnte sich auf meinen Beitrag beziehen. Ich habe ihnen mal geantwortet, dass ich gerne einen Hinweis hätte, wo ich mich wiederfinden kann.

Tröstende Technik

Wie wir durch die stets gut unterrichtete Seite von IT&W erfahren, plant Marketingexperte Robert Barrows die Integration von Videobotschaften des Verstorbenen in den Grabstein.

Wie tröstend. Wenn ich jetzt noch wüsste, das Powerbook und iSight auch im Jenseits betrieben werden können, dann wäre eigentlich alles klar.

Bild des Tages

Bundesligatabelle Sonntag ist und da kommt die obligatorische Bundesligatabelle. Zumindest, solange mir die Mainzer so viel Freude bereiten. Gut, ein Untentschieden zu Hause ist nicht gerade der Bringer. Aber gegen Dortmund will das schon etwas heißen. Dabei liegen die wackeren Mainzer nach sechs Spieltagen auf Rang 5 der Tabelle, immer noch vor Leverkusen und Dortmund.

Macht weiter so, Du genialer Karnevalverein.

25.09.04

Neue Mucke

Sodele, heute abend kommen Gäste und da will man ja nicht mit der ältesten Musik aufwarten. Habe mal gerade ein paar Songs geladen:

Ging natürlich alles ganz fix. iTunes sei dank.

iTMS. So macht man Musik

Die c't ist auch nicht das, was sie mal war: lesenswert

Nico beschwert sich über die c't

Interessant. Heute stand ich zum zweiten mal seit einer Woche vor der c't im Geschäft und habe mich gefragt, was sie bringt. Im Ergebnis zu viele Dosenthemen. Vor allem die Virenprogramme auf der CD sind nun wirklich nichts für mich. Die Zeitung seiner Tochter zwecks Weiterverarbeitung zu überlassen, ist ein überzeugender Ansatz zur Kindeserziehung.

ecto 2.0 und NetNewsWire 2.0

Wenn es mich mal gepackt hat, dann muss es eben sein. Nicht nur, dass ich mir eben eine externe Festplatte bestellt habe. Nein, ich habe mich entschlossen, dass NNW und ecto meine Werkzeuge der Zukunft rund um das Weblog sein sollen. Daher warte ich gar nicht mehr die Testphase ab und habe kurzentschlossen die Lizenzen gekauft.

Früh gefreit, hat selten gereut. *grins*

Was ist ein RSS-Feed? Wie funktionieren Trackbacks?

Pierre hat ein neues Weblog. Er benutzt auch Movable Type und hatte anfangs Installationsprobleme und ich habe da ein wenig eher psychologischen Beistand geleistet. Da aller Anfang schwer ist, geht es auch um einige grundsätzliche Begriffe des Bloggens, die ich in seinen Kommentaren einmal ausführlich beschrieben habe. Danach dachte ich, das ist eigentlich auch ein guter Anlass, dies zum Nachschlagen hier zu veröffentlichen.

Zum Thema RSS. Seit ich NetNewsWire habe, lese ich mehr und schneller. Der Feed überträgt nur die neuen Daten einer Seite, je nach Einstellungen nur die Überschrift, ein paar Zeilen oder alles mit Bildern. So übertragt die Datei index.rtf nur die ersten Zeilen eines neuen Eintrags.

Movable Type erstellt aber auch die Datei atom.xml. Damit wird der komplette Text mit Bildern und Formatierungen übertragen. Im Newsreader habe ich inzwischen ca. 50 Seiten. Dort trage ich nur die RSS-Datei ein und stelle ein, in welchen Intervallen der Reader schaut, ob es etwas Neues gibt. Das lädt dieser herunter und ich kann es in NetNewsWire lesen. Wenn es interessant ist, kann ich die Seite aufrufen oder ich blättere weiter. Damit verpasse ich nichts und bin schneller. Das ist eindeutig das Internet der Zukunft. Seiten wie tagesschau.de, FAZ.NET, spiegel.de, aber auch Foren wie apfeltalk.de arbeiten bereits mit RSS-Feeds. Beim Spiegel, der FAZ und der Netzeitung wird die Technik auch noch einmal erläutert.

Trackback ist eine neuere Technik und ermöglicht das vernetzte Bloggen. Wenn ich den Trackbackping eines anderen Blogs in meinem Blog einsetze, dann wird der Beginn meines Beitrags an dieses Blog übertragen. Praktisch geht das so vor sich. Ein Blogger schreibt einen Artikel, auf den ich in meinem Blog hinweisen möchte. Also schreibe ich etwas eigenes zu dem gleichen Thema und trage die Pingadresse von seinem Blog ein. Dadurch wird in seinen Kommentaren seines Artikels ein Trackbackbeitrag bei ihm eingetragen. Er sieht, dass ich mich auf seinen Artikel beziehe, liest den Anfang meines Textes und erhält einen Link direkt zu meinem Artikel.

Das ist genial und jetzt probiert das mal aus. Ich will hier Trackbacks sehen.

24.09.04

Ist Hamilton positiv?

Zunächst einmal wurde Hamilton in den jeweiligen A-Proben der Olympiade und der Vuelta Blutdoping nachgewiesen. In den B-Proben gelang das nur im Fall der Vuelta Kontrolle. Das lag aber, wie RadsportNews weiß, an der fehlerhaften Aufbewahrung der Probe.

Wie der Chef der Medizinischen Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Arne Ljungqvist, am Freitag bestätigte, sei Hamiltons B-Probe in Athen tief gefroren statt einfach nur gekühlt worden. Damit waren nicht mehr genügend intakte rote Blutkörperchen für eine Gegenanalyse vorhanden. Somit konnte das positive Ergebnis der A-Probe nicht bestätigt werden. Das IOC war gezwungen, am Donnerstagabend das Verfahren gegen Hamilton umgehend zu stoppen.

Die Australier, die das Testverfahren entwickelt haben, sind aber sehr zuversichtlich, dass nunmehr alle Sportler gewarnt sind und tunlichst Blutdoping vermeiden werden. Hamilton ist damit zwar für den Olympiasieg nicht überführt. Wie ein Gewinner steht er nun aber nicht mehr da. Seine Karriere scheint damit beendet.

Armstrong und der Drogenverdacht

RadsportNews berichtet, dass Armstrong 5 Millionen Prämie hinterherläuft, weil die Versicherungsgesellschaft das Geld aus der diesjährigen Tour zurückhält. Delikat ist der Grund, den die Firma SCA Promotions anführt:

Das Buch erscheint uns glaubwürdig und brachte uns Dinge zur Kenntnis, von denen wir vorher nicht wussten", sagte Chris Compton, der Anwalt von SCA Promotions.

Genauer geht es um die Enthüllungen im Buch „LA Confidentiel”, das diesen Sommer erschien und Armstrong Doping in erheblichem Ausmaß vorwarf.

SCA verlangt Unterlagen, die die Vorwürfe entkräften. "Wir verlangen nichts ungewöhnliches. Die Leute, die wir gefragt haben, sollten (diese geforderten Unterlagen) vorlegen können", so SCA-Anwalt Compton. Die 5 Millionen Dollar Prämie sind derzeit eingefroren auf einem Anderkonto. "Wir führen eine Untersuchung durch. Bis zu deren Abschluss wird das Geld nicht ausgezahlt", so Compton.

Klasse. Die Sache nimmt ja doch Gestalt an. Ich bin überzeugt, dass Armstrong ein Powerdoper ist und irgendwann haben sie ihn an den Bällchen. Äh, ach ne, das geht ja nicht. Aber Ihr wisst sicherlich, was ich meine.

MarsEdit vs. ecto

Da hat noch jemand zwei neue Weblogeditoren im Einsatz. Seinen Schlussfolgerungen kann ich mich nur anschließen.

Musikportale bei Stiftung Warentest

Wie über MacNews zu erfahren, hat die Stiftung Warentest Online Musikportale getestet. Folgt man dort dem Hinweis zum Manager Magazin, dann erfährt man, dass keines der Angebote so richtig gut ist. Am Besten schneiden AOL, iTunes, Sony, Karstadt, Kontor und Mediamarkt ab.

Immerhin die besten Noten erhielten der Internetshop von AOL, Apples iTunes Music Store, Sonys Connect, Karstadt.de, Kontor und Mediamarkt. Sie wurden mit der Note "befriedigend" bewertet. Microsofts Shop MSN sowie der von Tiscali , MTV, und Popfile.de kamen dagegen nur mit einem "Ausreichend" davon

Dabei geht die Stiftung Warentest auch auf die Kosten im Vergleich zum CD-Handel ein:

Einer der größten Irrtümer vieler Nutzer sei, anzunehmen, dass Internet-Musikangebote billiger seien, als CD-Shops, schreibt Stiftung Warentest in der neuen Ausgabe "Test". Das muss nicht unbedingt der Fall sein. Gerade bei älteren Titeln sollten Online-Musikgeschäfte gemieden werden. Die zwölf deutschen Musikportale hat das Magazin nach Kriterien wie Bedienbarkeit, Qualität der Webseite und Hilfeservice getestet.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass keines der Portale richtig gut ist. Das liegt an der Bedienbarkeit, an den Preisen und vor allem an den Nutzungseinschränkungen. Die Qualität der Musik sei entgegen einer vorangegangenen Untersuchung der Zeitschrift Audio bei allen Anbietern gut.

Was bleibt für Apple an Negativem? Der Nutzungszwang des iPod. Ok. Das Argument stimmt. Dafür ist der iPod ohnehin der geilste Player und die Mucke und die Bedienbarkeit sind einfach unerreicht.

Tom Cruise und Scientology

Im Bildblog wird die Bildzeitung zu Tom Cruise Engagement für Scientology zitiert:

"Mission unverständlich!" Tom Cruise wirbt schon seit Jahren für die "mysteriöse" und "umstrittene Sekte" Scientology. "Der Starschauspieler (…) eröffnete jetzt in Madrid ein neues Zentrum von 'Scientology'". Dabei setzt die "Psycho-Sekte" "in hohem Maß Methoden der Beeinflussung ihrer Mitglieder ein", das deutsche Innenministerium warnt vor ihr und "der Verfassungsschutz hat Scientology beobachten lassen"!

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Einfach eklig, was dieser Mensch so treibt. Bislang haben mir viele seiner Filme gefallen. Ich werde seine Filme künftig boykottieren.

15 - 25 Millionen für Beatlessongs

IT&W beziehen sich in ihrer Tageszusammenfassung auf einen Artikel von c|net, wonach die noch lebenden Beatles für die Exklusivrechte ihrer Songs zwischen 15 und 25 Millionen Dollar erhalten wollen. Für ein halbes Jahr wohlgemerkt. Bei Apple scheint man geneigt, diese Summe zu zahlen.

Wow. Ich bin allerdings der Meinung, dass gerade die Beatles hervorragend zum Apple passen. Also Jungs, macht hinne.

Schenk tritt als Präsidentin des BDR zurück

Wie RadSportNews berichtet, tritt Sylvia Schenk von ihrem Amt als Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer zurück. Sie zieht die Konsequenzen aus ihrem Streit mit Sportdirektor Bremer. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich der BDR im Falle von Doping verhält. Schenk hat hier eine konsequente Linie eingeschlagen und ist zuletzt eingeschritten, als es auffällige Blutwerte bei einem Sportler gab, ohne dass ein Nachweis erbracht wurde.

Da haben sich wieder einmal die Alten durchgesetzt. Die, die immer noch glauben, dass Doping ein Kavaliersdelikt ist. Solange man sich nicht erwischen lässt, ist es gut. Gar nichts ist gut. Auf die Grundeinstellung kommt es an. Die hat Sylvia Schenk gehabt. Sie hatte aber im BDR keine Lobby. Gegen die Übermacht dieses Klüngels ist kein Kraut gewachsen.

Schade eigentlich.

23.09.04

Richard Virenque hört auf

RadsportNews teilt mit, dass Virenque wahrscheinlich auf einer für morgen geplanten Pressekonferenz seinen Rücktritt vom aktiven Radsport erklären wird. Es war eine bewegte Karriere. Ich erinnere mich noch gut, wie er in jungen Jahren die Pyrenäen hinauf gestürmt ist. Da gab es noch einen Claudio Chiapucci. Und dann gewann er eine Königsetappe, auf der ein gewisser Claudio Casartelli sturzbedingt sein Leben lassen musste. Nur wenige Tage danach gewann ein Amerikaner aus Trotz für den toten Kollegen in Bordeaux. Sein Name, Lance Armstrong. 1997 war Virenque in der Form seines Lebens und hätte beinahe die Tour gewonnen. Nur einer war besser als er. Jan Ullrich.

Dann kam der Tiefpunkt in der Karriere von Virenque. Die Dopingaffäre bei Festina. Bis auf ihn und seinen Freund Laurent Dufeaux hatten alle bei Festina Doping gestanden. Virenque versuchte bis zum Schluss zu leugnen. Wurde aber durch Zeugen überführt. Doch Virenque kam wieder. Er wurde Fahrer beim Team Quickstep und begab sich damit in die Fittiche eines der besten Teamleiter, Patrick Levevre. Der hatte die richtige Hand und so gewann Virenque überraschend Paris-Tours und in der Folge noch zweimal das Bergtrikot und ebenfalls mehrere Etappen bei der Tour.

Danke für spannende Rennen. Machs gut Richard

Ulle ist wieder da

Wie RadsportNews berichtet, ist Ulle in sehr ansprechender Form und das eine knappe Woche vor Beginn der WM am 29. September in Verona. Mit Prognosen werde ich mich aber zurückhalten. Da habe ich mich bei der Olympiade ordentlich verbrannt.

Aber ich drücke mal wieder feste die Daumen.

Forza Jan

Bild des Tages

ecto

Jetzt arbeite ich ein paar Stunden mit ecto. Das Programm ist klasse. Allerdings auch nicht ganz frei von Fehlern. Hin und wieder bleibt das Eingabefenster nach dem Uploadvorgang stehen. Dabei sind nur Grafikreste auf dem Bildschirm zu sehen. Aber der Funktionsumfang, das Layout, die Einbindung in den Mac und die Zusammenarbeit mit Movable Type sind schon richtig klasse. An einige Besonderheiten muss ich mich noch gewöhnen. Das Bild hier habe ich mit Bordmitteln von ecto erstellt. Dabei wurde ein Screenshot konvertiert, ein Miniaturbild erstellt, ein neuer Dateiname vergeben, eine Sonderformatierung, die im Stylesheet hinterlegt ist eingegeben und das Ganze auf meinen Server geladen. Alles in einem Dialog von ecto. Bisher bin ich sehr begeistert.

Wird fortgesetzt.

Den Mythos „Mac” gibt es nicht

Erster Mythos

Der Mac ist sehr wertstabil. Aldikisten sind bereits am Ausgang nur noch die Hälfte wert. Stimmt nur bedingt. Vielleicht lassen sich niedrigpreisige Geräte wie ein 12" iBook auch gut weiter verkaufen. Teure Macs verlieren viel an Wert. Weil diejenigen, die die Kohle haben, lieber ein neues Gerät wollen und die anderen nicht so viel zahlen können oder wollen. Zudem erscheinen ca. halbjährlich Produktupdates, ohne dass die Anschaffungskosten steigen. Im Gegentum, die Neupreise fallen. Konkret habe ich ein Powerbook, das vor 14 Monaten noch mehr als 3.400 Euro gekostet hat für gerade mal 2.000 Euro verkauft. Ein Wertverlust von über 41%.

Zweiter Mythos

Ein Mac stürzt nie ab. Mein Mac ist schon sehr oft abgestürzt. Zugegeben, dann hatte ich ihn mehrere Tage lang ununterbrochen im Betrieb, habe Software installiert und deinstalliert, Rechte repariert und einfach alles damit angestellt. Aber irgendwann stürzt er ab. Garantiert.

Dritter Mythos

Apple baut die beste Hardware. Da geht nichts kaputt. Kann sein, dass die Hardware gut ist. Bei mir war aber immer irgendwas. Kleinigkeiten, aber eben nicht perfekt. Ob es Abdrücke auf dem Bildschirm von der Tastatur sind, ob es eine defekte Taste, abgestossene Füsse, eine pfeifende Festplatte oder was auch immer war. Die Hardware ist nicht perfekt.

Fazit

Mit dieser Aufstellung will ich nur zeigen, dass der Mac nicht so perfekt ist, wie er oft gemacht wird. Trotz seiner Schwächen würde ihn mir jederzeit wieder kaufen. Die Hardware ist schön aber schwächelt. Besser als diese ist in meinen Augen das Betriebssystem. Es ist durchdacht, es hat eine ausgezeichnete GUI, es gibt tolle Programme, wie beispielsweise etco, mit dem ich diesen Beitrag schreibe und das Arbeiten wird mir sehr erleichtert. Ich kann das System nutzen, um damit zu arbeiten und nicht um am System zu arbeiten.

Bald neues PowerBook G4

Bald neues PowerBook G4:
Wie schön, dass ich mein Powerbook verkauft habe. Im letzten Jahr kam die iBook Revision Anfang November. Dafür sind die 15'' Bücher bereits in Paris Anfang September vorgestellt worden. Freuen wir uns darauf.

ecto

Schon wieder habe ich einen Weblogeditor. Nachdem MarsEdit noch etwas bugy ist und ich bei Leo sah, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben, habe ich mal ecto heruntergeladen.

Bericht folgt.

Gewalttätige Jugendliche: Elfjähriger vergewaltigt greise Nachbarin...

SPON bringt die wirklich wichtigen News

Aber ich frage mich auch, wie geht das überhaupt? In dem Alter habe ich noch mit Lego gespielt.

(Via SPIEGEL ONLINE.)

John Gruber testet BBEdit 8 (Teil 1)

John Gruber testet BBEdit 8 (Teil 1): "John Gruber, einer der renommiertesten amerikanischen Mac-Autoren, hat sich die neueste Version 8 des beliebten Texteditors BBEdit vorgenommen und einen ausführlichen Test verfasst. metamac bringt den jüngsten „Gruber“ auf Deutsch - in zwei Teilen."

(Via metamac - macs, menschen und mehr.)

Zugegeben. Ich gehöre auch zu denen, die sich sagen, was soll ich mit einem so teuren Editor, wenn es auch einfacher geht, bei mir mit SubEthaEdit. Es gibt mir aber zu denken, dass BBEdit bei seinen Anhängern ähnliche Euphorien auslöst wie der Mac selbst. Ich behalte es im Auge.

Eintrag Nummer 200

So langsam mache ich mich. Mit MarsEdit habe ich soeben den 200. Eintrag geschrieben. Aber eine besondere Erwähnung soll erst der 250. Eintrag finden. Wo kommen wir denn da hin?

22.09.04

MarsEdit

Jetzt hat mich Jog mal wieder verleitet und ich habe mir NetNewsWire gleich einmal besorgt. Aber angeschaut habe ich mir zuerst einmal MarsEdit. Diesen Beitrag erstelle ich bereits damit. Morgen beschäftige ich mich dann mit dem Reader. Mein Gott ist das heute wieder spät.

Test mit Zitaten

Beim Lemming habe ich Zitate im Blog gefunden, die sahen richtig gut aus.

Nun würde mich mal interessieren, ob ich das mit einfachen Mitteln ebenfalls bewältigen kann.
Ja. Es ist nicht das gleiche Ergebnis. Aber es überzeugt. Wieder was gelernt.

OECD Nun trifft es die Lehrer

Eigentlich können wir der OECD nicht genug danken, dass sie sich die Mühe macht, unsere Schwächen im Bildungssystem aufzuspüren und bekannt zu machen. Heute waren also die Lehrer dran. Zu alt, zu schlecht ausgebildet, überlastet, unmotiviert, Burn-Out-Syndrom und was nicht noch alles. In ersten Analysen war zu hören, es werde einfach zu viel gespart. Das hört sich jetzt an, als ob es zu wenig Lehrer gäbe. Ich sage mal frech, das ist falsch.

Das Problem ist unser Beamten und Angestelltensystem mit seinem alimentativen Entlohnungssystem. Die Symptome unserer Lehrer kennen wir sehr gut aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Dort fühlen sich Alle wohl, solange es genug gibt und sich die Anforderungen in Grenzen halten. Steigen die Erwartungen an Kompetenz und Veränderungsbereitschaft kollabieren solche Systeme, weil die dort Beschäftigten nicht in der Lage sind, sich zu entwickeln. Die bestehenden Anreizsysteme fördern das Beharren und nicht das Verändern. Was die Lehrer brauchen ist ein Entlohnungssystem, das ihre Leistung fördert und honoriert. Sie müssen jährlich beurteilt werden, es müssen Ziele mit ihnen vereinbart werden und das Ganze sollte begleitet werden mit einem variablen Vergütungssystem. Danach arbeitet die Industrie schon lange. Nur der öffentliche Dienst hat bisher behauptet, er arbeite auch ohne das auf hohem Niveau.

Von wegen. Der OECD sei Dank.

Kommentarspammer

Nun haben sie mich auch erwischt, die Kommentarspammer. Immerhin ein Zeichen, dass mein Blog gelesen wird, sei es auch von Suchmaschinen. Jetzt hoffe ich, dass die vielen Features von Movable Type zum Tragen kommen. Neben IP-Banning, kann ich verschiedene Voraussetzungen zum Kommentieren einrichten. Bisher habe ich es ganz offen gehalten, auch unregistrierte User durften kommentieren. Nun können nur noch registrierte Nutzer einen Kommentar abgeben. Die Registrierung ist denkbar einfach und funktioniert noch automatisch. Das werde ich als nächstes ändern, wenn die Spammer hier wieder auftauchen. Irgendwie sind die lästig, aber ohne sie wäre es auch öde.

21.09.04

Bild des Tages

Bei den Apfelerzählern gibt es einen schönen Thread, in dem die User zusammentragen bei welchen Gelegenheiten, meistens im Fernsehen, ihnen Macs begegnen. Heute kam es so dicke, dass ich mir mal die Cam geschnappt habe und ein paar Shots vom Bildschirm gemacht habe. In „Familie auf Bestellung” mit Heile Makatsch geht es um ein Liebespaar, das in einer Werbeagentur arbeitet. Muss ich noch mehr erzählen? Eigentlich nicht, denn dort wimmelt es von Macs. Den absoluten Höhepunkt bildet ein Meeting, in dem alle Teilnehmer ein Alu Powerbook bei sich haben und zum Schluss unter den Arm klemmen und fröhlich von dannen ziehen.

Wenn man das sieht, muss man annehmen, dass diese Macmania volle Absicht ist. Der Regisseur muss ein Freak sein.

Nun ist es weg

Mein Powerbook ist weg. Ich habe 13 Monate lang täglich damit gearbeitet. Und nun geht es dahin. Ich hoffe, der neue Besitzer geht gut damit um.

Tschüss Großer

20.09.04

Der Stringtanga

Bei Lyssa wird in gewohnt anschaulicher Form berichtet, was Frau unter dem Minirock, und sie meint wirklich mini, trägt. Dies sieht allerdings nicht wirklich gut aus. Bei der Gelegenheit stelle ich mir die Frage, wieso der Stringtanga überhaupt getragen wird. Eine Unterhose ist das ja schon lange nicht mehr. Die Unterhose wird, wie der Name schon sagt, darunter getragen. Es ist nicht vorgesehen, dass man diese sieht. Zudem dient sie hygienischen Zwecken, der Gesundheit und der Bequemlichkeit. Das Alles kann man vom Stringtanga nicht behaupten. Ich kann mir schon gar nicht vorstellen, dass er bequem ist. Ich hasse Unterhosen mit einer Mittelnaht, wie Boxershorts. Aber der Stringtanga besteht ja nur aus MIttelnaht.

Am Ende ist der Stringtanga kein Kleidungsstück, sondern ein Schmuckstück. Vielleicht wäre es bei der ein oder anderen Trägerin besser keinen Tanga zu tragen. Es gibt jedoch viele, die meinen, dass wenig Kleidung besser ist als gar keine. Mag sein. Beim Tanga bin ich mir da aber nicht so sicher.

Sofia Loren wird 70

Was für eine Frau. Wenn mich jemand fragt, welche Schauspielerin meinem Typ von Frau entspricht, fällt mir sicherlich Sophia Loren ein. Nein, nicht was Ihr wieder denkt. Klar, die Figur ist nicht zu verachten. Ich mag aber auch ihren Typ. Sie ist nicht einfach, hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nicht verbiegen. Kurz, eine Frau zum Verlieben.

Herzlichen Glückwunsch.

Björn Glasner gewinnt Rheinland-Pfalz-Rundfahrt

Lieber Björn. Alles Gute zum Gesamtsieg der Rheinland-Pfalz Rundfahrt.

Ich verfolge Deine Karriere schon seit einiger Zeit. Ein Radfreund von mir wohnt nicht weit von Dir und hat sein erstes Mountainbike bei Dir gekauft. Bei Dieter Koslar in Köln bist Du mir zuerst aufgefallen, ein starkes Team und ein toller Trainer, der leider viel zu früh starb. Bei einer Deutschlandtour bist Du mir wieder aufgefallen als es bei starkem Regen über den Kandel ging. Nur wenige Fahrer stellten sich der Herausforderung, viele Topfahrer zogen es vor, im Bummelzug anzukommen. Du gehörtest zu den Initiatoren der Etappe, hast mutig angegriffen und kamst mit den Ersten ins Ziel. So könnte ich noch einige Rennen anführen, die Dein Temperament und Deine Fahrweise wiedergeben. Jetzt ist Dir endlich ein großer und beachtenswerter Triumph gelungen. Ich freue mich sehr für Dich.

19.09.04

Bild des Tages

Das inzwischen obligate Bild der Bundesligatabelle darf heute nicht fehlen. 5 Spieltage sind vorbei und die Mainzer liegen immer noch punktgleich mit den Leverkusenern und, das ist überhaupt das Beste, bereits den dritten Spieltag vor Bayern München. Macht weiter so Ihr Mainzer. Ich liebe Euch.

Ihr seid wirklich „nur” ein Karnevalsverein.

Wahlen in Sachsen und Brandenburg

Nun zeichnet es sich ab. In beiden Landtagen werden rechte Parteien Einzug halten, die NPD in Sachsen und die DVU in Brandenburg. Zum Kotzen. In der ARD hatte ich soeben das Vergnügen, einen Vertreter der NPD zu sehen. Der Berichterstatter übernahm bald das Kommando und äußerte völlig entnervt, dass man daran sieht, in Zukunft werde ein deutlich weniger demokratischer Stil Einzug halten.

Soeben erlitt der Kollege der DVU in Brandenburg das gleiche Schicksal. Populistisches Meckern wird sofort ohne wenn und aber abgewürgt. Klasse ARD. Das ist eine gute Anwort auf Gewinnler der Unzufriedenheit, die keine konstruktive Politik anbieten können.

Die 100 schlechtesten Sommerhits ever

Gestern abend gab es die durchaus unterhaltsame Sendung zu den miesesten Sommerhits, mit denen wir es je zu tun bekamen. SAT1 ließ im Internet abstimmen und stellte uns die Auswahl in einer dreistündigen Sendung vor. Die Kritik der Studiogäste bei Ingolf Lück, am Besten Hans Werner Olm war scharf, beissend und stellenweise hart an der Grenze des Erträglichen. Auch die Kommentare der eingeblendeten Promis, hier am Besten Gunther Gabriel waren rattenscharf.

Nur eines verstehe ich nicht, wenn das Alles so ein großer Mist ist, warum füllt SAT1 damit drei Stunden der besten Sendezeit?

18.09.04

Bild des Tages

Heute hatten wir Kartoffelfest. Die Familien unserer Gemeinde waren eingeladen zum Grillen in den Pfarrgarten. Mit den Kindern wurde eine Spieleolympiade veranstaltet und die lieben Eltern durften sich bei einem leckeren Bierchen unterhalten. Die Kartoffeln bildeten den Rahmen und wurden im offenen Feuer zubereitet. Natürlich haben wir bei der Gelegenheit noch ein wenig gegrillt.

Nett wars.

Arteriosklerose genetisch verursacht?

Laut einer internationalen Untersuchung gibt es eine genetische Ursache, um an Arterienverkalkung zu erkranken (siehe FAZ.NET). Ein jetzt erst identifiziertes Gen scheint die Gefahr, an Arteriosklerose zu erkranken, zu begünstigen. Die Aussichten, hiergegen ein Medikament zu entwickeln sind gegeben.

Mitnahmementalität II

Wie zu erwarten, sind die Reaktionen auf Schröders Angriff auf unser aller Schnorrerverhalten heftig. Natürlich sind seine Äußerungen pauschal und nicht belegt. Aber was soll das denn? Hat der Mann Unsinn erzählt? Oder erkennen wir uns nicht alle selbst darin. Der Vorwurf, dass es ungerecht sei, nicht auch das Verhalten der Besserverdienenden einzubeziehen gleicht einer beleidigten Leberwurst. Erwischt ist erwischt. Dass andere den gleichen Mist bauen, macht es doch nicht besser. Schröder hat Recht und das sollten wir jetzt erst einmal auf uns wirken lassen.

Wir sind ein Volk der Schnäppchenjäger. Schaut Euch mal unsere Medien an. Es ist doch kein Zufall, dass Schröder diese Äußerungen in einem Ratgebermagazin macht. Im Fernsehen haben Verbrauchermagazine Konjunktur, die uns Steuertricks und was dazu gehört näher bringen. Dies Alles dient doch nicht nur dem Zweck, dem Bedürftigen zu helfen? Nein, der schaut sich das gar nicht an. Dies dient den Menschen, die den Sozialstaat schröpfen. Früher war der Staat böse und gemein, weil er uns Steuern und Abgaben aus der Tasche gezogen hat und damit unnütze Dinge angeschafft und finanziert hat. Ergo war es richtig, ihm so wenig wie möglich zu geben und so viel wie möglich zu nehmen. Heute reicht es hinten und vorne nicht mehr. Jetzt ist es böse, das Gemeinwesen nicht ausreichend zu unterstützen und zu nehmen, wenn man es gar nicht wirklich braucht. Wie soll das gehen? Liebe Politiker, macht Euch mal Gedanken, wie Ihr einen solchen Umbau der Werte vermitteln wollt und macht uns mal deutlich, dass ihr das Geld nicht doch lieber für Beamtenpensionen und Glaspaläste ausgebt. Denn die sind auch nicht bedürftig.

Laufen macht Spaß

Diese Woche war ich mal wieder in der Heimat. Am Morgen sind wir zu einer gemütlichen Runde aufgebrochen. Eigentlich hatten wir keine Ahnung, wie weit die Tour werden würde. Wir liefen um 6 Uhr los, am Stadion des derzeitigen Tabellenvierten vorbei und dann durch das Hauptportal der Johannes Gutenberg Universität, quer durch das Unigelände und gelangten an dessen Ende an ein großes Gebiet von Feldern. Dort liefen wir Richtung Europakreisel und nahmen Kurs auf Gonsenheim. Dabei begegneten wir einem Amerikaner, der mit seiner Familie schon lange in Deutschland lebt und bei Böhringer in Ingelheim arbeitet. Er freute sich sehr, Gesprächspartner zu finden und so trabten wir munter plaudernd dahin durch Gonsenheim und nahmen Kurs auf das Münchfeld. Im Tal des Gonsbach zeigte uns der neue Laufkollege einen Weg Richtung Hartenberg Park, wo ich als gebürtiger Mainzer noch nie war und führte uns zielsicher zu unserem Ausgangsort. Inzwischen war die Sonne aufgegangen, ein herrlicher Sonnentag begann, obwohl die Morgentemperaturen als sehr frisch zu bezeichnen waren. Die Uhr zeigte 5 Minuten vor 7. Wir waren flott unterwegs, der Amerikaner war richtig austrainiert, so dass wir sicherlich 8 oder 9 km gelaufen sind.

Wenn ein Tag so beginnt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

17.09.04

Warez Anwalt

Die Tage wurde berichtet, dass ein streitsüchtiger Internetanwalt inhaftiert wurde und seine Computer beschlagnahmt wurden, weil er im Verdacht stand über die Seite www.ftpwelt.com illegales Material angeboten zu haben. bronski.net hat ein Forum zu dieser inzwischen nicht mehr erreichbaren Seite - Kunststück, wenn der Staatsanwalt die Server mitgenommen hat - aufgetan, in dem die Kunden dieser Seite offen und mit Angabe ihres vollen Namens angeben, welche Filme sie illegaler Weise erworben haben.

Straight.

[Update]
Die Staatsanwaltschaft kündigt an, dass auch gegen alle Nutzer von ftpwelt ermmittelt werde (s. heise). Dumm gelaufen.