Schenk tritt als Präsidentin des BDR zurück
Wie RadSportNews berichtet, tritt Sylvia Schenk von ihrem Amt als Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer zurück. Sie zieht die Konsequenzen aus ihrem Streit mit Sportdirektor Bremer. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich der BDR im Falle von Doping verhält. Schenk hat hier eine konsequente Linie eingeschlagen und ist zuletzt eingeschritten, als es auffällige Blutwerte bei einem Sportler gab, ohne dass ein Nachweis erbracht wurde.
Da haben sich wieder einmal die Alten durchgesetzt. Die, die immer noch glauben, dass Doping ein Kavaliersdelikt ist. Solange man sich nicht erwischen lässt, ist es gut. Gar nichts ist gut. Auf die Grundeinstellung kommt es an. Die hat Sylvia Schenk gehabt. Sie hatte aber im BDR keine Lobby. Gegen die Übermacht dieses Klüngels ist kein Kraut gewachsen.
Schade eigentlich.