Anglizismen und andere Bedrohungen der teutschen Sprache
Bei beissholz finde ich eine schönes Zitat zum Umgang mit der deutschen Sprache von Marcus Hammerschmidt bei Telepolis, das mir sehr gut gefallen hat.
Wie wär´s mit ein wenig Gelassenheit? Bei gelassener Betrachtung könnten auch ein paar Einsichten reifen, so zum Beispiel die, dass eine Annäherung des Deutschen und des Englischen aus verschiedenen Gründen unvermeidlich ist.
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Aber das ist natürlich schwer zu begreifen für nationale Vollholzköpfe, Federfuchser und andere Deutschlehrer, die im Gebrauch des Adjektivs "cool" eine Bedrohung ihrer Nachtruhe sehen. Es ist dieselbe Haltung, die sich mit einem immensen Furor gegen Fremdwörter richtet; und wie bei dem Kampf der Gartenfreunde gegen Xenophyten, die unsere lieblichen Auen und Fluren verschandeln, ist es eine Haltung der Angst.
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Sprachen sind nicht rein, sie sind auf vielen verschiedenen Ebenen Gemische, und sprachliche Kreativität ist immer auch eine Feier dieses Gemischcharakters. Wo die Bastarde sind, die Fremdeinflüsse, da ist die Bewegung. Da will ich hin. Ich will mit der Beeinflussung des Deutschen durch das Englische spielen, ich will sehen, was für Farben sich ergeben, wenn man diese beiden mischt