« Oktober 2004 | Hauptseite | Dezember 2004 »

30.11.04

24 mal werden wir noch wach

Endlich rückt der erste Dezember näher. Die Kinder verstehen ja nicht, dass es Advent ist, aber der Schokoladenkalender nicht angerührt werden darf.

Aber ich bekomme heute mein Fett weg. Denn heute steht die erste Weihnachtsfeier ins Haus. Die Lokale in der Gegend freuen sich schon, denn jeder, der was auf sich hält, verabredet sich mit den lieben Kollegen zu einem Plausch bei reichlich fettem Essen und, sofern man einen Fahrer hat, einem bzw. mehreren Gläsern Wein. Auf Letzteres muss ich verzichten, weil ich eben keinen Fahrer habe und weil morgen ein Termin ansteht, bei dem ich mir keinen Kater leisten kann. Dafür werde ich umso mehr essen, da die ausgesuchte Lokalität für ihre exorbitanten Portionen bekannt ist.

Ermittlungen gegen Kunden von ftpwelt

Gegen 15.900 Kunden von ftpwelt will die Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren einleiten (siehe heise). Switchpack hatte bereits im September über diesen kuriosen Fall berichtet.

Interessanterweise haben nun Anbieter von Dialerdiensten angekündigt, dem verdächtigen Anwalt eine Kriegskasse für Prozesse gegen Medien zur Verfügung zu stellen.

Wer so angesehene Freunde hat, muss ja nichts mehr befürchten.

29.11.04

25 mal werden wir noch wach

Heute war Onlineeinkaufstag. Bei Amazon gab es eine Sammelbestellung für die ganze Familie.

Beim Meeting aßen wir bereits Plätzchen und wurden dabei daran erinnert, dass der Advent ursprünglich eine Fastenzeit war. Na ja. Dafür essen wir in dieser Jahreszeit Dinge, die wir das ganze Jahr über nicht zu uns nehmen.

Unverarschbar

Die Fernsehwerbung vom Mediamarkt beschäftigt bereist den Werberat (siehe hier). Die Wortschöpfung unverarschbar für gute Preise entbehrt allerdings auch nicht einer gewissen Geilheit.

28.11.04

26 mal werden wir noch wach

Meine Tochter hat heute abend 40° Fieber. Das ist schon mal großer Mist. Die Großeltern waren zu Besuch und wollten mit uns einen nahe gelegenen Weihnachtsmarkt besuchen. Das fiel dann für einen Teil der Familie ins Wasser.

Dafür gab es als Trostpflaster ein paar Mitbringsel.

Bild des Tages

Ffm-Skyline

Man kommt ja rum. Sogar nach Mainhatten. Das Wetter war grottenschlecht, ergo habe ich mit dem Handy mal aus dem Fenster geknipst. Die Qualität ist ja echter Mist. Aber dafür hat man es schnell in der Hand.

Was wohl die Polizei dazu sagen wird, wenn man beim Fahren mal eben so aus dem Fenster fotografiert? Immerhin telefoniert habe ich nicht.

27.11.04

27 mal werden wir noch wach

Rentier

Der Samstag vor dem ersten Advent ist traditionsgemäß Baum- und Gartenschmucktag. Wir kramen alles zusammen, was wir im Laufe der Zeit beim Aldi erworben haben und noch in der Lage ist, irgendwie elektrisches Licht von sich zu geben. Das verdammte Lichtergesindel muss dann erst einmal entworren werden. Bevor es mit Akribie durch die Zweige geflochten wird, wird ein technischer Check-Up durchgeführt.

Heute wurde die Arbeit erschwert durch klatschnasse Sträucher. Sobald ich mich diesen näherte, tropften sie mir so gut sie konnten Hose und Jacke nass. Beim Verkabeln unter den Sträuchern schnellte schon mal ein vorwitziger kleiner Zweig zurück und bespritzte mir Gesicht und Brille. Diese Arbeit ist wirklich die reinste Wohltat.

Glücklicherweise leuchtet bei uns gar nicht so viel. Mein großes Vorbild ist Chevy Chase in Schöne Bescherung. Für diese Form der fortgeschrittenen Illumination muss ich mir aber Urlaub nehmen und jeden Tag nasse Zweige im Gesicht, ist doch nicht so sehr mein Ding.

Mainz 05 und die Herausforderung

05

Am Wochenende spielen die Mainzer gegen ihren Lieblingsgegner, die Bayern. Alle, aber wirklich alle außer den paar Bayernfans träumen von einem Märchen, in dem der arme kleine Däumling dem Riesen eine Nase macht. Die Mainzer Fans sind schon seit Tagen Richtung Olympiastadion unterwegs. Freitag morgen sah ich die 05'er Spieler trainieren. Fleißig sind sie ja, die Davids vom Bruchweg.

Leider haben die Bayern derzeit einen absoluten Höhenflug. Seit dem Pokalspiel gegen Stuttgart läuft es prima. In einer solchen Situation sehe ich für die Mainzer null Chancen.

Aber man wird ja mal träumen dürfen.

Die Süddeutsche zu How to Dismantle An Atomic Bomb

Bono

Kann es sein, dass Alexander Gorkow etwas gegen U2 hat? Wie anders erklärt sich sein geringschätzender Artikel gegen die Band und ihre neue Platte How to Dismantle An Atomic Bomb.

Nun ist die tolle Platte da. Und man muss sagen: Sie ist großer Mist. Natürlich gibt es auch Leute, die das anders sehen. Für die Deutsche Presseagentur ist sie zum Beispiel "ganz nebenbei möglicherweise die Rettung des Pop".

Dabei nutzt Gorkow die Gelegenheit mit dem Werk der Band insgesamt abzurechnen.

U2 hingegen sind 2004 so schlecht, wie sie immer schon waren.

Weitere Kostproben gefällig?

Unter den elf Liedern, die fast alle recht zackig oder nett beginnen, denen dann möglicherweise stets ihr eigener Anlass abhanden kommt und die dann jedenfalls im Schichtungsverfahren alles übereinanderpappen, was piept und pfeift, unter diesen elf Liedern ist exakt eins, zu dem man früher vor Begeisterung beim Tanzen ausgerutscht wäre. Es heißt ¸¸Vertigo" und klingt, wie gute, schnelle Popsongs Anfang der Achtziger nun mal klangen, zum Beispiel sehr nach "You Keep Me Hangin" On" von Kim Wilde. Danke immerhin dafür.

Nicht vorenthalten muss ich das Ende des Artikels. Da rechnet Gorkow mit dem Irrsinn der Band ab, 9 Spenderadressen anzugeben.

Folgende Spendenadressen geben U2 schließlich gewissensgeplagt im CD-Heft an: Amnesty Ireland, Amnesty UK, Amnesty USA, Greenpeace UK, Greenpeace USA, Greenpeace Rest Of The World, Burma Campaign UK, Beat Poverty in Africa UK, Beat Poverty UK.

Sonst ganz dicht?

Neun Spendenadressen?

No Sir, sowas lässt man sich ungern von einem Kerl vorschreiben, der singt, als sei ihm ein Lastwagen über die Stiefel gefahren. ALEXANDER GORKOW

26.11.04

Von IMAP, Mail und Entourage

Eigentlich hatte ich seit der Pantherinstallation von IMAP-Servern die Nase voll. Erst klappte die Synchronisation gar nicht, dann war die Verbindung zu langsam und ewig hingen einige Ordner bei der Synchronisation. Letztendlich bin ich auf POP3 umgestiegen, weil die 250 MB bei GMX ständig voll waren.

Jetzt hat GMX aber nachgelegt und inzwischen stehen mir satte 10 GB zur Verfügung. Genügend um die nächsten Jahre Mails zentral zu archivieren. Hinzu kommt, dass ich seit Sommer Office:Mac 2004 mit einem gründlich überarbeiteten Entourage mein eigen nenne. Daher machte ich mich gleich ans Werk, um den GMX IMAP-Server unter Mail und Entourage zu testen.

Gleich vorweg. Ich habe nach einem Tag das Experiment abgebrochen. Doch der Reihe nach. Entourage ist wie geschaffen für IMAP. Es gibt viele spezifische Einstellungen. Gefallen hat mir die Möglichkeit, Ordner wie z.B. Virusverdacht auszublenden oder die Beschränkung des automatischen Downloads auf eine frei definierbare Größe. Das ist praktisch, wenn man unterwegs per Handy Mails lesen will und die Geschwindigkeit nicht reicht, auch deren Anlagen herunter zu laden.

Lästig ist bei Entourage die Fehlermeldung. Wenn zwei Konten eingerichtet sind und nur eines erreichbar ist, dann spielt Entourage nicht mit. Man kann auch nicht Mails aus IMAP-Ordnern lesen, ohne dass eine Warnmeldung kommt, solange der betreffende IMAP-Server nicht erreichbar ist. Geschmacksfrage ist das Layout und die Bedienung von Entourage. Für meine Begriffe ist es überfrachtet und es gibt zu wenig Tastenkürzel. So habe ich keine Mögkichkeit gefunden per Tastenkürzel aus einer Signaturenliste auszuwählen. Dafür schafft es Entourage mittels Tabtaste die Ordnerliste zu markieren und darin zu blättern. Ein Feature, das ich bei Mail schmerzlich vermisse.

Bei Mail läuft die Sache sehr viel einfacher ab. Da gibt man die Kontodaten ein und dann muss man nur noch warten, bis alle Daten synchronisiert sind. Das aber ist ein echtes Problem. Wenn auf dem IMAP-Server bereits 1 GB an Daten liegen, dann kann eine Synchronisation schon mal mehrere Stunden dauern. Gut, dachte ich mir. Das machst Du einmal mit und dann ist es gut. Falsch. Da ja ständig Mails auf die Ordner verteilt werden, muss auch immer wieder mal synchronisiert werden, sonst werden die Daten uU nicht vollständig übertragen. Dabei kann es durchaus passieren, dass Mail den kompletten Bestand oder zumindest Teile davon erneut synchroniseren will. Ergo vergehen wieder viele Minuten, wenn nicht Stunden. Das ist natürlich kein Zustand.

Was fiel mir noch so auf? Bei Entourage werden standardmäßig die Ordner Gesendete Objekte, Entwürfe und Gelöscht, sofern nicht schon vorhanden, auf dem Server angelegt. Dadurch werden gesendete oder gelöschte Mails bereits entsprechend auf dem Server abgelegt. Mail kann das angeblich auch. Es ist mir aber nicht gelungen, dies nachzuvollziehen.

Am Ende bin ich wieder zu meinem alten System zurückgekehrt, weil es für mich die eleganteste Methode darstellt. In den IMAP-Ordnern gab es Probleme beim Suchen nach Mails und die Geschwindigkeit im normalen Betrieb war einfach nicht ideal. Da ich meine Library immer brav sichere, ist das auch kein echtes Problem. Nur das Blättern in den Ordnern per Tastatur, das fehlt mir bei Mail. Das hätte ich schon gern.

28 mal werden wir noch wach

Heute abend hatte ich eine Erscheinung. Im Garten eines größeren Mietshauses strahlte es so hell. Bei genauerem Hinsehen handelte es sich um einen vierspännigen Schlitten mit Rentieren, dessen Konturen durch Lichterschlangen dargestellt wurden. WOW.

Und ich habe nur ein einziges, mikriges Rentier. Was soll das? Dieses Konstrukt zwingt mich zum ultimativen Aufrüsten.

25.11.04

29 mal werden wir noch wach

Heute ist meine Frau noch mal in die Stadt, um mit dem Sohnemann abzustimmen, wie sein Schulranzen aussehen soll. Leider will sich Monsieur nicht festlegen. Er habe ja noch Zeit.

Ja denkt er denn, wir hätten ein anderes Geschenk für ihn.

24.11.04

Aldi bringt den iPod

Onkel Heinz stellt uns den Festplatten MP3 von Aldi vor. 20 GB für 199 Euro, das ist schon mal „bin ich billig dran gekommen”.

Schön auch, dass man direkt von einer Kamera Daten auf die Festplatte schreiben kann. Weniger schön, dass das Gerät schon ausverkauft ist. Müssen die aber auch alles Apple nachmachen.

Kamin ist da

Kaminofen

Heute habe ich mit tatkräftiger Unterstützung meines Nachbarn unseren Kaminofen abgeholt. 160 kg Gußeisen sind wirklich kein Pappenstiel. Jetzt steht er hier stolz in der Stube und wartet eigentlich nur darauf, dass endlich mal ein Feuer in ihm entfacht wird.

Geduld. Der Kaminbauer kommt am 15.12.

30 mal werden wir noch wach

Da gab es doch so einen kleinen Hund, ein Stoffhund. Ja der, der so aussieht wir die ewig kläffende Töle des Nachbarn. Den hätte ich gern.

Auf gehts. Damit uns den keiner wegschnappt, muss schnell reagiert werden. Und da meine Frau heute Dienst hat, wird das in den Abendstunden erledigt. Dann kann einer auf die Kinder aufpassen und der andere verschwindet, um dieses einmalige Geschenk zu ergattern.

ecto erlaubt Amazon Zusammenarbeit

ecto erlaubt Amazon Zusammenarbeit.

Adriaan sagt:

"Go play with it, I would say."

Patentwahn

Nsp Logo

OSS-Autoren gegen Software-Patente. »Die drei berühmtesten europäischen Autoren von Open-Source-Software (OSS) haben auf NoSoftwarePatents.com einen gemeinsamen Aufruf gegen Software-Patente veröffentlicht. Linus Torvalds (Linux), Michael Widenius (MySQL) und Rasmus Lerdorf (PHP) bitten den EU-Rat darin, den vorliegenden Entwurf einer Software-Patente-Richtlinie nicht anzunehmen. Den Entwurf bezeichen sie in ihrer öffentlichen Erklärung als "trügerisch, gefährlich und demokratisch nicht legitimiert". Nun rufen sie die Internet-Community auf, Solidarität zu zeigen und auf so vielen Websites Links zu NoSoftwarePatents.com zu setzen wie möglich.«

Was hiermit geschehen ist.

(via Der Schockwellenreiter)

23.11.04

31 mal werden wir noch wach

Was tun, wenn die Weihnachtswünsche der Kinder nicht ausreichen, um das Schenkbedürfnis der lieben Verwandten zu befriedigen? Meine Frau ging mit den Kindern einfach in zwei große Spielwarengeschäfte.

Sie war aber doch einigermaßen überrascht, dass sich die bereits geäußerten Wünsche nur wiederholten. Es kam einfach nicht mehr dazu. Und jetzt?

U2

U2

Eben mal wieder im Music Store eingekauft. All Because of You from the album "How to Dismantle An Atomic Bomb" by U2. Die Neue von U2 gibt es vorerst exklusiv nur in Apple's Music Store. Gut so, da kaufe ich ohnehin gerne ein. Neu, zur CD gehörte ein Booklet mit Bildern, Texten und Infos, die ohnehin bei jeder CD dabei sind.

Nice.
iTMS, so macht man Musik.

Durchschnittsalter der Blogger

"Eines steht bislang fest: Blogger sind jung. Laut der Perseus Studie vom vergangenen Jahr sind die meisten Blogger zwischen 13 und 29 Jahre alt."

Oh, da falle ich (43) ja kräftig aus dem Rahmen. Vielleicht bin ich ja einfach etwas zurückgebliebenn.

(via beissholz.de - von bissig bis garstig.)

22.11.04

Sober

Was ist eigentlich bei den Dosenusern da draußen los? Seit gestern morgen bekomme ich ständig Mails mit dem deutschen Sober-Virus. Im Schnitt kommt da jede Stunde eine Mail.

32 mal werden wir noch wach

Und auf geht es. Schauen wir erst mal bei Toys 'R US, was die Kinderwünsche so kosten. Dann haben wir einen Überblick und können bei den Discountern vergleichen, ob das nicht noch billiger geht.

Leider hat nicht einmal Toys 'R US den Hai von Playmobil. Das sind so Wünsche, die Arbeit machen.

Verbindung der Kulturen

moschee

Während am Wochenende viele Aktionen zur Integration des Islam in Deutschland liefen, hat unsere islamische Gemeinde die Initiative ergriffen und Grundschulklassen, meine Tochter gehörte dazu, in ihre Moschee eingeladen. Unsere Lokalzeitung berichtet:

"Wo liegt Mekka?" und "Warum muss man beim Eintritt ins islamische Gotteshaus die Schuhe ausziehen?": Die Jungen und Mädchen der ersten Klassen hatten viele Fragen

Eine andere Welt liegt doch so nah

Grundschüler besuchten die Moschee in Bendorf-Mülhofen

Brandanschläge auf Moscheen in den Niederlanden, die Debatte um Moslems und Islamismus in der Bundesrepublik und Innenminister Otto Schilys Warnung vor "Parallelgesellschaften" sind Themen, die auch die Moslems in der Region nicht kalt lassen. Gegen diese Spannungen setzten Moslems in Bendorf-Mülhofen jetzt ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft, indem sie die Türen ihrer Moschee öffneten und drei erste Klassen aus der benachbarten Grundschule einluden.

BENDORF. Das Ausflugsziel der Mülhofener Grundschulkinder lag gerade mal einen Katzensprung von der Grundschule entfernt und führte doch in eine fremde Welt. Um die zu betreten, hieß es erst einmal: "Bitte, Schuhe aus!" Das war das erste, was die Mädchen und Jungen bei ihrem Moschee-Besuch lernten: Schuhe sind im Gebetsraum verboten. Das Schuhregal mit den vielen Fächern im Eingang der Moschee füllte sich im Nu mit 60 Paar Kinderschuhen, und die kleinen Besucher betraten auf Socken den traumhaft weichen Teppich im Gebetsraum, um sich dort gemütlich auf den Boden zu setzen. "Das ist unser Gotteshaus, unsere Moschee", erklärte Nasuh Zorlu, der zur Zeit das Amt des Imam bekleidet, was dem eines Pfarrers in einer christlichen Kirche entspricht.

Er zeigte den Kindern seine Tracht mit weißem Käppi und schwarzem Mantel, sang für sie eine Einladung zum Gebet und beantwortete viele Fragen. Weil Nasuh Zorlu nur für ein Jahr in Deutschland ist und kein Deutsch spricht, sprang Oguzhan Oguz als Dolmetscher ein. Der türkische Lehrer lebt seit 14 Jahren in Koblenz, gibt an Schulen in Neuwied, Koblenz und Bendorf Muttersprachen-Unterricht auf Türkisch und ist daneben als Dozent für Deutsch als Fremdsprache bei der Koblenzer VHS beschäftigt.

Es war Oguz' Idee, die Erstklässler in die Moschee einzuladen. "Damit sie uns verstehen und keine Vorurteile entwickeln. Wir wollen den Islam als menschenfreundliche Religion zeigen", begründete er seine Initiative und distanzierte sich ausdrücklich von islamistischen Terrorakten.

"Warum muss man in der Moschee die Schuhe ausziehen?", wollten die Kinder wissen. "Wegen der Sauberkeit", erklärte der Imam und zeigte, wie ein Moslem auf Knien betet und sich dabei auch mit der Stirn auf den Boden beugt. "Stellt euch vor, einer geht mit schmutzigen Schuhen hier entlang", meinte Oguz. "Was sind das für Perlenketten?", fragte Robin. "Das ist ein Tesbih, ein Rosenkranz", erzählte Oguz, "so etwas habt ihr auch in eurem Glauben."

Die Wissbegierde der Schüler war riesig. So erfuhren sie, was die arabischen Schriftzeichen an den Wänden bedeuten, wie teuer der große Teppich war, wo der Imam seine Amtstracht aufbewahrt und in welcher Himmelsrichtung die heilige Stadt Mekka liegt. Nach so viel geistiger Kost gab es auch eine Stärkung für den Rückweg in die Schule. Einige türkische Frauen hatten Berge von Lahmacun, einer köstlichen türkischen Pizza, für die Schüler gebacken. Währrenddessen tranken die Lehrer ein Gläschen Tee mit Erol Zengin, dem Vorsitzenden der Moschee. Der hatte extra seinen Schichtdienst getauscht, um beim Empfang der Schülergruppe dabei zu sein. Und Latifa Celik, die sich in der Moschee besonders um Kontaktpflege bemüht, hatte sogar einen Tag Urlaub für die Gäste geopfert und zeigte damit, wie viel Wert die moslemische Gemeinde auf gute Beziehungen zu ihren Mitbürgern legt.     (ulf)

21.11.04

Werberat prüft Spot mit Oliver Pocher

Pro-7-Moderator Oliver Pocher ist derzeit in einer TV-Werbung für die Firma Media-Markt zu sehen. Der Spot mit dem Claim «Lasst Euch nicht verarschen» kommt aber nicht bei jedem gut an.

(via NETZEITUNG.DE)

Switchpack hat auch von diesem tollen Spot geschrieben. Noch lässt sich der Spot herunterladen. Also ran, bevor uns die Brigaden von Alice Schwarzer den Spaß verderben.

Bundesligatabelle

Bundesliga

Was sollte am Sonntag auch sonst erscheinen, wenn nicht die aktuelle Bundesligatabelle. Zumal die Mainzer an diesem Wochenende gewonnen haben und mit 21 Punkten auf einem hervorragenden 7. Platz, immerhin vor TItelverteidiger Werder Bremen liegen. Das Ziel lautet aber, mindestens ein Platz vor den Bayern und dazu brauchts noch ne Kleinigkeit.

Zu Weihnachten habe ich mir jetzt 05'er Fanartikel gewünscht, es muss sein.

33 mal werden wir noch wach

Heute haben wir Wunschzettel geschrieben. Allein die Abstimmung für die lieben Kinderlein ist eine eigene Sache. Bereits Ende Oktober fragen die schenkwilligen Omas, was es denn in diesem Jahr sein darf und wehe Du zuckst da mit den Schultern. Wo es doch um das Wohl der lieben Kleinen geht und sie sich jedes Jahr die größte Mühe geben. Da darf man doch etwas guten Willen erwarten.

Also gut, rattern wir runter, was es in den Katalogen und der Werbung so alles gibt. Das Zeug muss raus und der Wirtschaft tuts gut.

Bild des Tages

Winter

Soeben kommen wir von einem Winterspaziergang zurück. Mit gerade mal -2° C war es nicht gerade klirrend kalt. Aber Alles ist relativ. Und wenn es den ganzen Winter noch nicht so kalt war, dann kommt einem dieses Wetter schon verdammt kalt vor. Die Bäume haben sich nun endlich entschieden, die Blätter doch abzuwerfen. Der frostharte Boden und die klare, schneidende Luft zeigen, der Winter ist da.

Richtig schön wird aber erst, wenn man wieder in der warmen Stube vor seinem Mac sitzt.

20.11.04

Wegen Pishingverdacht gesperrte Seiten

Onkel Heinz vermutet, dass T-Online und 1 und 1 Seiten und zwar nicht nur die Namen, sondern auch die IP's sperrt, weil Pishingmails auf Seiten eines bestimmten Hosters führen.

Bestätigen kann ich, dass bei GMX (wie 1 und 1 zu United Internet gehörend) die Seiten derzeit ebenfalls nicht erreicht werden können.

♫ Ole, ole, ole, ole, we are the champions, ole ♫

Die Mainzer haben es mal wieder getan (Netzeitung).

Switchpack freut sich über den 1:0 Heimsieg gegen den VfL Bochum.

34 mal werden wir noch wach

Egal wo wir hinschauen. Der Weihnachtskommerz ist überall. Sämtliche Onlineportale schmücken sich bereits im Glanz des Festes. Da will switchpack natürlich nicht zurückstehen. Ab heute werden die Tage bis zum Fest rückwärts gezählt und mit Neuigkeiten zum Fest bereichert. *hüstel*

27S

Das ist er, unser eigenes riesenriesiges Weihnachtsgeschenk. Wie bereits berichtet wollen wir einen Kaminofen kaufen. Wir sind inzwischen fündig geworden und was soll ich groß sagen, das Ding ist gekauft. Da es gerade im Laden stand, brauchen wir auch nicht lange auf eine Lieferung warten. Nächste Woche holen wir den Ofen ab und dann brauchen wir natürlich noch einen Kamin.

Doch das ist ein neues Thema. Dazu später mehr.

Apple Store in Regent Street

Applestore

Heute ist Eröffnung des ersten Apple Stores in London. Wie Switchpack bereits vor einigen Wochen berichtete, kann man per BBC Webcam, den Bereich vor dem Store betrachten. Momentan ist ne Menge los da. Nicht zu erkennen ist, ob die Menschen alle in den Store wollen.

[Update] Inzwischen gibt es auch ein erstes Video zum Store von Garry Allen (via fscklog).

Bild des Tages

Elisabeth

Am Freitag war mal wieder Familienfeier angesagt. Meine Mutter lies den Saal herunter, wie immer an ihrem Namenstag. Dann wird der Kulissentisch ausgefahren, damit alle Kinder mit Gefolge, insgesamt 19 Personen, Platz daran haben.

Selbstverständlich wird immer wieder etwas Gutes serviert. Im Bild diesmal das Highlight ein kleiner Pfannkuchen mit Krabben und der Hit, Zwiebelmarmelade, gekauft in der Garage der Produzentin, die alles in Handarbeit herstellt und u.a. nach Paris und New York in 5 Sternehotels liefert.

18.11.04

Switchpack macht Pause

Gleich breche ich zu einer mehrtägigen Veranstaltung auf. Da dort erfahrungsgemäß die Möglichkeiten, online zu gehen, begrenzt sind, gibt es hier eine kurze Pause. Sonntag ist Switchpack wieder da.

17.11.04

Dürfen Frösche Außenminister werden?

FroschSie dürfen.




Piëch kritisiert und weg

Ja, so geht es einem Manager, wenn er seine Eminenz beleidigt (Spiegel Online).

So eine öffentliche Kritik ist natürlich problematisch. Allerdings ist es kein gutes Zeichen für eine Firma, wenn jemand, der die Wahrheit sagt, geschasst wird, nur weil damit der werte Herr Aufsichtsratsvorsitzende in Misskredit gebracht wird. Was geht denn vor, die Zukunft des Unternehmens oder der Ruf einer einzelnen Person?

16.11.04

His Steveness bei Apple Expo in San Francisco

Am Dienstag, den 11. Januar 2005 um 9:00 Ortszeit wird Jobs die Keynote zur Apple Expo halten.

Also werde ich mir mal einen Merker in den Kalender eintragen für 18.00 Uhr.

(via fscklog)

Schon gewusst,...

dass die kreativen Köpfe der Jim Henson Company dem Bär im großen Blauen Haus eine Gottschalk-Perücke aufgesetzt und ihn den debilen deutschen Fußballfunktionären als WM-Maskottchen angedreht haben?

(aus #!/in/blog via powerbook_blog)

15.11.04

Das Obst bitte vorher abwiegen

Obst

Soeben gesehen, Werbung für den Blödmarkt mit Oliver Poscher.

Klasse.

Kennt jemand Herrn Rehbein?

Nein? Macht nichts, nichts verpasst. Gestern lief bei mir noch die Glotze und da sehe ich eine Sendung, die mir zeigen will, was ich gegen Würmer und Viren machen kann. Am Windows PC versteht sich. Die Sendung heißt Planetopia (Linken kann ich mir schenken, außer Werbung gibt es da nichts). Gegen das Niveau dieser Sendung ist Computer Bild eine wissenschaftliche Fachzeitschrift. Herr Rehbein erklärte uns, dass man einen Virenscanner braucht. Natürlich ist der von Norton der Beste. Natürlich. Wohlgemerkt, Herr Rehbein kommt von der angeblich unabhängigen Computerzeitschrift, Chip. Selbstverständlich braucht man auch eine Firewall. Aber hier sollte es eine Softwarelösung sein. Die ist ja so gut. Wer eine Desktopfirewall sein eigen nennt, muss dem System natürlich beibringen, was es darf und was nicht.

„Die Software muss lernen“

so Rehbein. Dafür braucht es ca. eine Woche. Das ist ein Workflow. Schon toll, was man mit Windows machen kann.

Natürlich wurde der Zuschauer so behandelt, als gebe es nur Windows PC's. Ein Netzwerk wurde dem Zuschauer nicht unterstellt. So wurde es als phänomenaler Sicherheitstrick verkauft, die Dateien und Druckerfreigabe unter Windows zu deaktivieren. Warum es diese gibt und was genau passiert, wenn hier der Haken entfernt wird, wollte niemand sagen.

Man besuchte auch einige User zu Hause und schaute sich deren Systeme an. Mann waren die dankbar, als Superuser Rehbein Schwächen entdeckte und helfen konnte.

Zu Beginn wurde ein neuer ungepatchter PC ans Netz angeschlossen und man machte nichts. Keine Eingabe erfolgte und es wurden keine Seiten aufgerufen. Nach nicht einmal 10 Minuten poppten unendlich viele Explorerfenster mit Pornowerbung auf. Schließlich wurden auch einige Dateien auf das System geschrieben und der Computer wurde zum Absturz gebracht.

Eine Windowsnutzerin wurde immer wieder von den selben Schädlingen befallen. Bekannte installierten ihr alles neu, dennoch kamen die Schädlinge immer wieder. So macht das Computern Spaß. Nicht witzig war, dass es sich um ein Gerät in einem Geschäft handelte, das also der Nutzerin zum Unterhalt diente.

Was also hat der Beitrag gebracht? Nichts. DAUs werden sich immer noch nicht trauen, Programme zu installieren. Diejenigen, die sich besser auskennen, sollten diese einseitige Darbietung der Möglichkeiten nicht allzu ernst nehmen.

14.11.04

Zu was sich Politiker alles hergeben

Eben beim Tatort, der diesmal aus Saarbrücken kommt, hat der leibhaftige Ministerpräsident einen eigenen Auftritt. Er spielt himself.

Persiflage auf den Herrn der Ringe

Unbedingt ansehen. www.ringthing.ch

(gefunden bei macwoern.de)

Die Nigeria Connection

Geldanlagemails aus Nigeria kennen wir ja nun wirklich zur Genüge. Allerdings erschreckt es mich doch, wie leichtsinnig sich die Menschen von ihren Tausendern trennen, selbst wenn die Masche schon so alt ist.

(gelesen bei Spiegel Online)

Phonak wird im kommenden Jahr kein Topteam sein

Grund dafür dürften die Dopingfälle Hamilton, Perez (Zweiter der Spanienrundfahrt) und Camenzind (Rücktritt im Sommer wegen EPO-Nachweis) sein.

Gut so UCI. Ich glaube ja kaum, dass die so richtig ernst machen. Aber die Tatsache, dass Phonak sich nicht von seinen Fahrern distanziert, muss beantwortet werden.

(via Spiegel-Online)

The Missing Manual

Mehr durch Zufall finde ich einen Hinweis auf die deutsche Übersetzung von Missing Manual. Das wusste ich ja noch gar nicht. Das setze ich mal auf meinen Amazon-Wunschzettel, wenngleich das Tigerupdate gar nicht mehr fern sein dürfte.

Jetzt wird es warm

Kamin

Unsere Nachbarn sind echt gemein. Da haben die jetzt tatsächlich einen Kamin und zwar genau so, wie wir das immer wollten.

Jetzt wollen wir aber auch nicht damit warten. Bevor das noch andere nachmachen, werden wir zuschlagen. Am Dienstag werden wir mal Kamine besichtigen gehen. Wäre doch gelacht. Wenn alles gut geht, können wir an Weihnachten ein Feuerchen machen.

Jugendliche sollen nicht auf «den einen Traumjob» warten

Der Deutsche Industrie und Handelstag bemängelt, dass viele Jugendliche an Ersatzausbildungsberufen kein Interesse zeigen (siehe Netzeitung).

Da machen uns die Politiker, Lehrer und Eltern immer wieder etwas vor. Wie kann es funktionieren, dass alle, die Arzt werden wollen auch wirklich Arzt werden? Warum hat niemand den Wunschberuf Müllmann? Eine gesunde Einstellung zu Angebot und Nachfrage wäre nicht schlecht. Nicht wenige Menschen ergreifen Berufe, die ihnen vorher nie in den Sinn gekommen wären und machen dort dennoch Karriere.

Raucherpausen gehen von Arbeitszeit ab

Bild 2

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Es hat sich aber eingebürgert, dass Raucher mal eben zu einem gepflegten Plausch den Arbeitsplatz verlassen. Da kann einiges zusammenkommen. Beim Spiegel werden entsprechende Pläne von Politikern angeprochen. Allerdings, was hat der Gesetzgeber damit zu tun? Das ist doch eine rein betriebliche Sache.

13.11.04

Manche Dinge erklärt man nicht in zwei Sätzen

Ein Werbespot für ein Siemenstelefon ist aber gründlich daneben gegangen. Die Geschichte zeigt einen Mann, der seinen Kindern einen Luftballon aufbläst. Der Ballon wird groß und größer. Doch dann entweicht die Luft, sie strömt aber zurück in den Körper des Mannes und dort wird nun sein Kopf aufgeblasen. Dabei wird er total entstellt. Die Kinder, denen er den Ballon aufblasen wollte, rennen schreiend davon.

Das ist kein Werbefilm. Das ist Horror.