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Die Süddeutsche zu How to Dismantle An Atomic Bomb

Bono

Kann es sein, dass Alexander Gorkow etwas gegen U2 hat? Wie anders erklärt sich sein geringschätzender Artikel gegen die Band und ihre neue Platte How to Dismantle An Atomic Bomb.

Nun ist die tolle Platte da. Und man muss sagen: Sie ist großer Mist. Natürlich gibt es auch Leute, die das anders sehen. Für die Deutsche Presseagentur ist sie zum Beispiel "ganz nebenbei möglicherweise die Rettung des Pop".

Dabei nutzt Gorkow die Gelegenheit mit dem Werk der Band insgesamt abzurechnen.

U2 hingegen sind 2004 so schlecht, wie sie immer schon waren.

Weitere Kostproben gefällig?

Unter den elf Liedern, die fast alle recht zackig oder nett beginnen, denen dann möglicherweise stets ihr eigener Anlass abhanden kommt und die dann jedenfalls im Schichtungsverfahren alles übereinanderpappen, was piept und pfeift, unter diesen elf Liedern ist exakt eins, zu dem man früher vor Begeisterung beim Tanzen ausgerutscht wäre. Es heißt ¸¸Vertigo" und klingt, wie gute, schnelle Popsongs Anfang der Achtziger nun mal klangen, zum Beispiel sehr nach "You Keep Me Hangin" On" von Kim Wilde. Danke immerhin dafür.

Nicht vorenthalten muss ich das Ende des Artikels. Da rechnet Gorkow mit dem Irrsinn der Band ab, 9 Spenderadressen anzugeben.

Folgende Spendenadressen geben U2 schließlich gewissensgeplagt im CD-Heft an: Amnesty Ireland, Amnesty UK, Amnesty USA, Greenpeace UK, Greenpeace USA, Greenpeace Rest Of The World, Burma Campaign UK, Beat Poverty in Africa UK, Beat Poverty UK.

Sonst ganz dicht?

Neun Spendenadressen?

No Sir, sowas lässt man sich ungern von einem Kerl vorschreiben, der singt, als sei ihm ein Lastwagen über die Stiefel gefahren. ALEXANDER GORKOW

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