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31.01.05

Speicherfrust

Ihr glaubt gar nicht, wie mich die Sache mit dem falschen Speicherriegel frustet. Da gibt man einen Haufen Kohle aus und hat nicht nur nichts davon, sondern auch jede Menge Ärger.

Per Mail hatte ich den Cyberporties den Fehler angezeigt und angekündigt, dass ich den Riegel zurücksenden werde. Zur Sicherheit habe ich heute noch einmal die Reklamationshotline angerufen. Jawohl, so etwas gibt es (0180-3990399 und dann die Kennziffer 1 für laufende Reklamationsverfahren). Dort hatte man natürlich noch nicht meine Mail registriert. Der Mitarbeiter war so nett, die Beschwerde telefonisch aufzunehmen.

Das Päckchen kann ich zurücksenden, wenn sie mir den Aufkleber dafür geschickt haben. Ach ja? In den Bedingungen steht, dass ein solcher Aufkleber bereits beigefügt ist, was natürlich nicht der Fall ist. Daher habe ich das Paket unfrei zurück geschickt. Jetzt hoffe ich sehr, dass sie das Paket annehmen, sonst wird hier einer zum Tier.

Der Vorgang muss natürlich von Cyberport gründlich geprüft werden und dann kann erst der betreffende Artikel geschickt werden. Eine Woche wird dies sicherlich dauern. Na, zwei Wochen werden wohl dahin gehen, wenn alles gut geht. Nichts als Ärger.

Dabei habe ich den Speicher nur gekauft, um mal zu schauen, ob es was bringt (siehe hier). Bis jetzt hat es schon eine Menge gebracht. Ärger.

Switchpack Statistik

Switchpack hat Geburtstag. *hüstel*

Eigentlich wird mein Blog heute ein halbes Jahr alt. Kein Grund den Saal herunter zu lassen, aber eine günstige Gelegenheit, eine Zugriffsstatistik zu veröffentlichen. Und da ich über die Treue und das Interesse der Leserschar überaus erfreut bin, mache ich das auch gerne.

Allein der Datenverkehr stieg in diesem Zeitraum um den Faktor 4. Auch die Seitenzugriffe liegen fast 3 1/2 mal über August 2004.

Statistik MB

Statistik Seiten

Damit verteilen sich die Seitenaufrufe wie folgt auf die einzelnen Monate:

Kuchen

Vielleicht sind einige andere Informationen noch von Interesse. So wurde die Seite im Januar in 53,48% der Fälle direkt aufgerufen, gefolgt von der Googlesuche, abgeschlagen schon Platz drei von den MacGuardians mit einem Anteil von 0,42%.

Topsuchbegriff ist Sophie Schütt. Womit mal wieder bewiesen wäre, Sex sells, gefolgt von kinofime 2005 und imbissbudendeutsch.

Interessant ist auch die Browserstatistik, die deutlich macht, dass bei Switchpack die Vormacht des Internet Explorer schon lange keine Rolle mehr spielt.

Browserstatistik

Dieses ermutigende Ergebnis ist mir Ansporn für die weitere Arbeit. So will ich auch in Zukunft Dinge die mir wichtig sind zum Besten geben und mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Wobei mir stets daran gelegen ist, allen Beteiligten gerecht zu werden.

Applikationen in der Menüzeile

Bei Sternenstaub zu Worten geformt finden wir folgende Meldung:

Zuvor habe ich dragthing ausprobiert, aber das war mir doch ein wenig zu teuer für das gewollte. Himmelbar ermöglicht den Zugriff auf alle Programme über die Menüzeile. Fein.

Diese Tools sind nützlich. Aber Launcher sind in meinen Augen noch mal eine Entwicklungsstufe weiter. Ähnlich wie das in Tiger integrierte Spotlight wird die Festplatte nach Programmen oder Dateien, das Adressbuch gar nach Adressen oder iTunes nach Liedern anhand von Suchbegriffen abgesucht. Ein Tastenkürzel ruft das Programm auf und mit wenigen Buchstaben wird in Sekundenschnelle das Gewünschte angezeigt und kann direkt aufgerufen werden. Dagegen ist das Blättern in einem Menüzeilenmenü geradezu mühsam.

Ich selbst arbeite mit dem kostenpflichtigen LaunchBar. Quicksilver ist ein ebenbürtiger Konkurrent und Freeware. Übrigens sieht Quicksilver in der Anwendung um einiges besser aus als LaunchBar. Doch lasst Euch nicht täuschen, nach meinen Tests ist LaunchBar schneller und das ist es, was zählt.

Schutzheilige der Blogger

Bei moryson.net finden wir folgende Meldung:

'Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Erhalte mich liebenswert.' Teresa von Avila (1515 - 1582)

Wenn das die Dame nicht für das Amt der Schutzheiligen aller Blogger qualifiziert...

(Danke an moryson.net)

Dieses Gedicht habe ich vor ca. 2 Jahren kennen gelernt und ich finde es immer noch richtig klasse. Denn weiter heißt es da:

Oh HErr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter werde und eines Tages alt sein werde. Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben - aber Du verstehst, oh HErr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, bald zum Wesentlichen zu kommen.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben wächst von Jahr zu Jahr. Ich wage nicht, die Gnade zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen anderer Freunde anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.

Ich wage auch nicht um ein besseres Gedächtnis zu bitten - nur um etwas mehr Bescheidenheit und etwas weniger Bestimmtheit, wenn mein Gedächtnis nicht mit dem der anderen übereinstimmt. Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wir möglich. Ich möchte kein Heiliger - aber auch kein Griesgram sein – mit ihnen lebt es sich so schwer.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, oh HErr, die Gabe, sie auch zu erwähnen..

29.01.05

Et kütt

Wir freuen uns, Ihnen die Versandbestätigung zu Ihrer Apple Store Bestellung schicken zu können. Ihre bestellte Ware wurde versendet und wird an Ihre Lieferadresse geliefert.

Wenigstens auf den Apple Store scheint Verlass zu sein. iLife und iWork sind unterwegs. Wie ich TNT kenne, werden die am Montag morgen klingeln, wenn ich noch im Bett liege.

Holz vor der Hütte

Holz

Nachdem ich vom Radfahren nach Hause kam, lag noch etwas vor der Tür. Der Händler hatte 2 Raummeter Holz geliefert. Gut, dass ich unterwegs war. Mit tatkräftiger Unterstützung einiger Kinder hatte meine Frau eine Stunde lang geschleppt. Jetzt haben wir endlich einen ausreichenden Vorrat.

Da wir noch keinen Unterstand besitzen, muss das wertvolle Zeug erst einmal unter der Plane verschwinden, um es vor dem Regen zu schützen.

Trainingsfleiß

War es letzte Woche der Sturm, der das Radfahren etwas unwirklich gestaltete, so waren es heute Schnee und Eis. Heute morgen zeigte das Thermometer noch -7° C. Doch ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein sorgte für trockene Straßen. Da heute noch einiges andere zu tun war, u.A. sollte neuer Arbeitsspeicher getestet werden, kam ich erst am späten Nachmittag weg.

Im Flachen wollte ich fahren und so ging es über die Rheinbrücke und die Rheindörfer an die Mosel. Nach ca. einer Stunde drehte ich um, denn es drohte bereits dunkel zu werden. Am Ende kamen ca. 35 km zusammen. Eine Schrecksekunde auf der Eisenbahnbrücke. Dort musste ich mich an einem Rottweiler vorbeiquetschen, weil der Weg nicht breiter als 1 m ist.

Neuer Speicher

Schön, dass heute der Speicher von cyberport geliefert wurde. Mist, dass dort irgendein unterbelichteter Typ den falschen Riegel in die Packung legte. Leider habe ich auch nicht drauf geschaut und war ziemlich überrascht, als die Anzeige im Profiler sich gar nicht geändert hat.

Bislang waren meine Erfahrungen mit Cyberport gut. Das hier hat mich aber echt geärgert.

28.01.05

Wann liefert Cyberport denn?

Soeben habe ich die Bestätigung erhalten, dass mein Speicherriegel unterwegs ist. Es wäre schon schön, wenn er morgen kommt. Am Wochenende habe ich doch mehr Muße, mich mit der Neuerung zu beschäftigen.

Eigentlich war der Speicher als sofort lieferbar gekennzeichnet. Sieht CP gar nicht ähnlich, dass sie dann drei Tage brauchen, bis der Artikel zu Post kommt.

25.01.05

Fliegen

Das Fliegen hat den Vorteil, dass es erheblich schneller geht als Bahnfahren. Doch das Drumherum kann echt nerven. So finde ich es echt ätzend, wenn der Flieger bereits um 6:30 Uhr startet. Aber nach Berlin bekommt man nur schwer freie Plätze zu vernünftigen Uhrzeiten. Dem Umzug von Bonn sei dank.

Daher darf ich morgen bereits um 4:00 Uhr das warme Bett verlassen. Auf Berlin freue ich mich aber.

Speicherhunger

Für einen Mac kann man angeblich nichts Besseres tun, als ihn mit Arbeitsspeicher zu füttern. Bislang habe ich immer mit 512 MB gearbeitet und hatte nicht das Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Da aber das Budget derzeit noch etwas Luft hat, habe ich mehr aus Neugier als echtem Bedürfnis einen 1 GB Riegel bestellt. Übrigens bei meinem Haus- und Hoflieferanten cyberport. Ein Vergleich mit dem Speicherhändler DSP hat ergeben, dass unter der Berücksichtigung aller Nebenkosten cyberport günstiger ist. DSP arbeitet nur mit Nachnahme oder Vorkasse. Das ist nun wirklich nicht sehr einladend. Zudem war mein Speicher nicht vorrätig.

Im User-Manual von Apple (PDF) habe ich schon mal geschaut, wie der Speicherwechsel durchzuführen ist. Ich werde dann aktuell berichten. Insbesondere interessiert es mich, ob einige Anwendungen schneller arbeiten.

Hierzu mache ich schon mal eine Liste der Anwendungen, die ich besonders in den Blick nehmen werde:

  • Microsoft Word 2004
  • Microsoft Excel 2004
  • Keynote 2.0
  • Pages
  • iPhoto 5.0
  • iMovie HD
  • iView MediaPro 2.6
  • MacTheRipper
  • DVD2OneX
  • DVDPlayer
  • Safari
  • Camino
  • Mail
  • iCal
  • NetNewsWire 2.0b

Uff. Das bedeutet, dass ich erst einmal Standardaufgaben mit altem Speicher zeitlich erfasse und dann mit neuem Speicher wiederhole. Das wird ein arbeitsintensives Wochenende.

23.01.05

Nerd-Test

Nachdem fast jeder Blogger diesen Test anbietet, bin ich doch noch neugierig geworden.

I am nerdier than 62% of all people. Are you nerdier? Click here to find out!

Kaspersky Anti-Virus Personal Pro 5.0.19 RC

Bei WinFuture finden wir folgende Kommentare zur Vorstellung eines neuen Antivirusprogrammes:

[o1]
 erstellt von The Duke am 22.01.2005 um 15:43Uhr
Alle drei Stunden Updates....meine Güte, wie paranoid muss man sein. *fg

[re:1]
 erstellt von Mabba am 22.01.2005 um 15:46Uhr
Ich mach sogar alle stunde ein update.... und das ganz automatisch.... :-). Ne, im ernst, ist doch jedem seine sache wie oft er das machen will.

Muss man dazu eigentlich noch etwas sagen? Was tun sich diese Dosennutzer nur an?

22.01.05

Pages

iWork wird, so orakelte es bereits die Washington Post (Link nicht mehr gefunden) unterschätzt. MacNews hat mit anderen Anbietern von Textverarbeitung gesprochen und deren Einschätzung von Pages und dessen Auswirkung auf bestehende Software gesprochen. Auch hier wird in Pages eher ein Publisher Tool als eine Textverarbeitung gesehen.

Meiner Meinung nach ist Pages eine klasse Software. Es gibt Vorlagen, die eher an Publishing und Printlayout erinnern. Aber im Kern steckt eine grundsolide Textanwendung, die mit Tabellen, Fußnoten, Spalten spielend einfach klarkommt. Das Abspeichern von Vorlagen ist ebenso kein Problem wie die Übernahme von Word-Dokumenten. Im Layout ist Pages Word weit überlegen, weshalb der Export von komplexen Dateien Word zum Aufgeben zwingt. Umgekehrt habe ich bis jetzt noch jede Worddatei in Pages importieren können.

Im Vergleich zu Mellel, DEVONThink, TextEdit oder SubEthaEdit ist Pages genauso intuitiv aber deutlich leistungsfähiger. Der Aufbau ist so einfach, dass man versucht ist, das Programm Einsteigern ans Herz zu legen. Aber was ist, wenn Pages auch mit großen Dateien ressourcenschonend umgeht und keine Schwächen zeigt? Dann wird es auch für Großen eng.

Verwandt ist Pages mit Keynote. Das betrifft vor allem die Steuerung. Viele Tastenkürzel sind mit Keynote identisch, passen aber nicht zum sonstigen Mac and Feel. So sorgt die Kombination  + < oder  + > zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Dokumentenansicht anstatt des üblicheren  + + bzw.  + -. Aber das sind Kleinigkeiten und obwohl Keynote 2.0 gegenüber Keynote 1.1 nicht wirklich besser geworden ist, kann dies in künftigen Versionen leicht überarbeitet werden. Vor allem gefällt mir die Kompatibilität zu Word. Pages im Gegensatz zu Mellel oder TextEdit fast alle Wordformate übersetzen. Wer nun in Pages auf besondere Formate verzichtet, schickt seinen Geschäftspartnern konvertierte Pagesdateien und damit ist die Microsoftherrschaft gebrochen.

iWork mit Tabellenkalkulation für 150 Euro und Office kann einpacken.

21.01.05

Browserstatistik

Browserstatistik

Auf meine Besucher kann ich stolz sein. Der Teufelsbrowser liegt mal eben an dritter Stelle und selbst wenn ich die Zahlen aller Explorerversionen addiere komme ich nicht an die Zahlen des Zweiten heran.



Wer wird Millionär?

Jetzt sehe ich die Sendung schon zum weiß ich wievielten mal. Aber die einfachen Fragen, die die Kandidatin bekommt, die beim WDR beschäftigt ist, sind eine Unverschämtheit. Da drängt sich der Verdacht auf, dass die RTL-Redaktion die Fragen manipuliert.

Glücklicherweise ist Jauch bemüht, der Kandidatin zu helfen.

Und noch ne Radtour

Wetter

Für dieses Wochenende habe ich schon schwarz gesehen, was meine Radtour angeht. Schließlich sagen die Wetterpropheten für das Wochenende Schneefälle vorraus. Da ich aber heute früh nach Hause kam und noch andere Rennfahrer erblickte, schwang ich mich kurzerhand in den Sattel. Es war zwar reichlich windig, kalt und feucht und unterwegs gab es auch leichte Graupelschauer. Aber gerade das hat total viel Spaß gemacht.

Wieder was getan. Da bin ich stolz.

19.01.05

Das »neue« Urheberrecht...

Bei Der Schockwellenreiter finden wir folgende Meldung:

Das »neue« Urheberrecht ist ein »Entmachtungsprozeß zu Lasten der Urheber« (Günter Grass). Es gibt zuviele, die vom geistigen Eigentum der Autoren profitieren wollen. Nur der Urheber selber, der geht leer aus. (Netzeitung.de Internet)

Vergleiche auch: Der Schriftsteller Günter Grass hat vor einer »Verschlimmbesserung« des bestehenden Urheberrechts gewarnt. Schon jetzt würden Autoren wertvoller Originale von den Verlagen wie Leibeigene behandelt. Die Bundesregierung solle nicht vor der Macht der Lobbyisten kapitulieren, mahnte der Literaturnobelpreisträger. (Spiegel Online)

(Danke an Der Schockwellenreiter)

Erinnert doch sehr an mein Statement vom 15.01.

Bestellstatus bei Apple Store

Sagte ich eben noch, dass ich mir den Status ab dem 29.01. stündlich ansehen werde, so kann es ja doch noch etwas schneller gehen. Siehe Auftragsbestätigung bei Apple:

Wie lange wird meine Bestellung dauern? Ihre Bestellung wird voraussichtlich am 28.01.2005 versendet.

Einkaufstag

Ich kann einfach nicht nein sagen.

Bestellt beim Apple Store. Eigentlich bekommt man die Pakete für jeweils 5 Euro weniger bei Cyberport. Die verzichten sogar auf die Versandkosten.

Und weil es so schön ist, habe ich mir auch noch etwas Gutes getan.

iView habe ich gebraucht gekauft und vom gesparten Geld 2/3 iLife gekauft. Eigentlich brauche ich iLife gar nicht. Ich habe bisher mit iPhoto gearbeitet, komme aber davon weg, seit ich iView einsetze. Dennoch wird iLife ein wichtiger Bestandteil der Interaktion vieler Appleprogramme bleiben. Da möchte ich ungern den Anschluss verlieren. 79 Euro sind keine Kleinigkeit. Ich hoffe aber, dass iLife nicht jedes Jahr ein kostenpflichtiges Update nötig hat und dann relativiert sich der Preis. Für alle Programme zusammen ist der Preis vollkommen in Ordnung. Nur leider nutze ich diese kaum. Sehe ich es mal als Donate für die Weiterentwicklung von iTunes.

iWork ist schon eher ein must have. Keynote nutze ich seit einem Jahr. Gerade gestern habe ich umfangreiche Präsentationsunterlagen erstellt. Leider ist Keynote 1.0 noch nicht richtig rund. Es fehlen einige Tastenkürzel. Zu den Preferences kommt man beispielsweise durch keine Tastenkombination. Auch die Steuerung innerhalb der Präsentation ist dürftig. Ich wünsche mir wie bei Powerpoint die Möglichkeit, die Animationen mit einem Häkchen an und ausschalten zu können. Wahrscheinlich ist, dass nicht alle meine Wünsche durch Keynote 2.0 behoben werden. Aber es ist ein weiterer Schritt.

Pages nehme ich dann als Dreingabe mit. Vielleicht ist es besser als es aussieht. Ein Layoutprogramm brauche ich nämlich nicht oder etwa doch? Immerhin kostet das Paket weniger als Keynote 1.0 alleine, das Cyberport immer noch im Angebot hat für 99 Euro.

Jetzt warte ich gespannt auf die Lieferung und werde mir ab dem 29. Januar im Stundentakt den Bestellstatus ansehen. Bis dorthin spiele ich mit meinem neu erworbenen iView.

18.01.05

Mac mini die Zweite

Über die Dunkelgrünen erfahren wir, dass seinem Beitrag bei swr3 noch einen drauf gesetzt hat und mit seinem untrüglichen Instinkt für gute Computer die Vorteile eines Windows-PC's gegenbüber dem MiniMac haarklein herausarbeitet.

Leider ist der Bericht inzwischen offline. Ob swr3 der Rummel um seinen eifrigen Redakteur zu viel wurde? Oder hat man gar gesehen, dass sich da etwas verrannt hatte. Die Antwortmails, die man von ihm erhalten hat sollten ausdrücklich nicht veröffentlicht werden. Schon seltsam, das Ganze.

Von den Äußerungen gegen die Person bei den Dunkelgrünen möchte ich mich ausdrücklich distanzieren. Schön aber fand ich das Zitat von Abraham Lincoln, das Holger Kuhlmann postete:

Wie sagte Abraham Lincoln (sinngemäß): "Man kann alle Leute einige Zeit belügen und einige Leute auch alle Zeit, aber man kann nicht alle Leute alle Zeit belügen."

(via MacGuardians)

Uptime II

Die Erfolgsstory wird fortgesetzt. Heute läuft mein Mac immer noch fantastisch und das bereits seit

15:47 up 29 days, 16:50, 2 users, load averages: 0.40 0.16 0.22

Computerwoche sieht Powerbook G5

Die angesehene Webseite der Computerwoche zitiert eine Meldung der taiwanesischen Digitimes. Danach haben die beiden Hersteller Asustek und Quanta Computer Aufträge für die Fertigung von G5-iBooks und -PowerBooks erhalten.

Beide sollen demnach im zweiten Quartal 2005 auf den Markt kommen. Asustek solle 1,3 bis 1,5 Millionen iBooks (G4 und G5 zusammengenommen) im Jahr bauen, Quanta 30.000 bis 50.000 G5-PowerBooks im Monat.

17.01.05

Gentests ausweiten

So sind sie, die Politiker. Da haben sie den Mörder von Mooshammer schnell gefunden, schon denken sie, das könnte in Zukunft immer so laufen. Was könnten wir an Ermittlungspersonal sparen, wenn nach jeder Straftat der Computer den Täter im Handumdrehen ausspuckt. Warum erfassen wir den Gencode nicht gleich nach Geburt, quasi ein zusätzliches Feld im Familienstammbuch? Dann brauchen wir uns auch nicht die Mühe mit irgendwelchen Abgrenzungen zu machen. Und alle, die nicht hier geboren sind, werden bei der Einreise um ein Haar bzw. eine Speichelprobe gebeten. Geht doch schnell und schmerzlos.

Das bisschen Freiheit, das wir da verlieren. Dafür wissen wir nicht nur, wer bei den Nachbarn eingebrochen hat, wir können auch sagen, wie der nette Herr heißt, der im Bus neben uns saß. Wer Menschen bei der KfZ-Zulassungsstelle kennt, kennt auch jemanden bei der Genkartei.

Noch ne Idee. Wir nutzen unseren numerischen Gencode (8-stellig) als Identifikation im Internet. Nicknames werden abgeschafft. Bei iChat erreicht Ihr mich dann unter 89732571 oder so ähnlich.

Habt Ihr mal bei der Behörde einen Bauantrag gestellt? Seid Ihr mal nachts in eine Routinekontrolle der Polizei geraten? Dann habt Ihr vielleicht eine Vorstellung, wie es ist, wenn die Behörde Macht ausübt. Danke, darauf habe ich absolut keine Lust.

16.01.05

Erste Radtour

Heute habe ich es endlich getan. Meine erste Radtour in diesem Jahr, was rede ich, meine erste Tour nach dem 06.07.04. Mehr als ein halbes Jahr habe ich nicht einmal mehr auf dem Rennrad gesessen.

Wie mir das passiert ist, kann ich selbst nicht mehr so recht erklären. Jedenfalls hat es damit zu tun, dass meine Motiviation in der zweiten Jahreshälfte, in der die Tage kürzer werden, stets schlechter ist als im ersten Halbjahr.

Heute habe ich eine freie Stunde dazu genutzt in frostig kalter Luft, immerhin bei Sonnenschein auszufahren. Etwas gespannt war ich, ob die Maschine nicht irgendwelche Mängel hat. Doch sie war bis auf die Batterien im Kilometerzähler prima in Schuss.

Jetzt möchte ich gerne die Zeit bis zum März nutzen, jede Woche, gutes Wetter vorausgesetzt, eine Radtour zu machen. Im März beginnt die Radtouristiksaison.

Jetzt aber ins Bett

Soeben sind unsere Gäste gegangen. Schnell noch den Tisch abgedeckt und die Sektgläser gespült. Mein Gott ist das spät und das in meinem Alter.

15.01.05

Wen schützt das Urheberrecht?

Wie die Entwicklung der Musik- und Filmbranche zeigt, gibt es Urheber und Rechteinhaber. Die Rechte verteilen sich dabei auf wenige gewaltige Unternehmen, wie Sony, BMI oder Warner. Die Einnahmen aus den Rechten liegen dabei immer erheblich über den Anteilen der Künstler, der Händler oder der Hersteller. Damit dürfte klar sein, dass es stets um den Inhaber der Rechte und nicht um den Urheber geht.

Die großen Firmen sind Investoren und haben mit dem Produkt als solchem soviel zu tun, wie meine Bank mit meinem Haus, nämlich gar nichts. Die Urhebergesetze schützen damit das Geld der Investoren und da es sehr wenige sind, können diese auch den Preis der Rechte festlegen. Durch die hohe Gewinnspanne dürfte es den Rechteinhabern ein Leichtes sein, Politik und Gesetze so zu beeinflussen, dass ihre Investitionen vor störenden Einflüssen geschützt bleiben.

Wohlgemerkt, diese Investoren haben stets das Ziel der Gewinnmaximierung vor Augen, keineswegs die Förderung der Künste, der Vielfältigkeit oder gar der Innovation. Innovation und Schönheit kann nur interessant sein, wenn die Rendite gesteigert wird. Zuviel Neuerung ist aber eher störend. Solange ein altes Pferd noch genug abwirft, können ruhig alle mit der langsamen Kutsche fahren. Eine schnellere Kutsche gibt es erst, wenn sich die Investitionen lohnen, also mehr abwerfen als bisher. Oder man handelt erst, wenn das Pferd stirbt.

Der Kunde ist dabei eine Melkkuh. Seine Interessen sind uninteressant. Interessant ist nur, welche Masche man anwenden muss, damit dieser sein Geld ausgibt, siehe Abonnementangebote und ähnliche Spielchen.

Es wird Zeit, dass der Gesetzgeber merkt, dass er hier als Werkzeug oligarchischer Strukturen missbraucht wird. Der Schutz dieser Mogule dient auch keineswegs der Wirtschaft. Im Gegenteil, gerade dort werden nur wenige reich. Ein offener Umgang mit Kreativität und Innovationsfreude wirkt entscheidend belebender auf die Wirtschaft und die Kunden wirds freuen.

Daher liebes EU-Parlament, liebe Frau Zypries und alle, die mit dem Urheberrecht zu tun haben. Vergesst die Rechteinhaber, um die geht es nicht. Schaut auf den Namen des Rechtsgebietes und kümmert Euch um die Urheber.

Die Ungleichbehandlung

Christoph ärgert sich über Preisunterschiede in einer Kontaktbörse. Immer müssen Männer für Liebe bezahlen, während Frauen damit Geld verdienen können. Woran liegt das?

Frauen sind wohl die besseren Marktexperten. Sie haben schon frühzeitig durch gezielte Angebotsverknappung dafür gesorgt, dass die Preise hoch sind. Männer dagegen tun genau das Gegenteil. Sie biedern sich geradezu an, haben ihren Trieb nicht unter Kontrolle und dadurch steigen die Kosten. Dumm gelaufen. Jetzt sag mir mal einer, wer das besser entwickelte Wesen ist.

Regionalcode

Wenn ich einen neuen DVD-Spieler oder ein Laufwerk in Betrieb nehme, frage ich mich immer, welchen Regionalcode haben wir hier eigentlich? Bei der ein oder anderen DVD meckert auch das Rippprogramm, wenn ich eine Sicherheitskopie machen will. Beim Googlen fand ich zwar allerhand Tipps, wie man den Regionalcode generell entfernt, es hat aber gedauert bis ich gefunden habe, welcher Regionalcode zu Europa gehört. Daher zum Nachschlagen:

  • 1 USA, Kanada
  • 2 Europa, Japan, Ägypten, Saudi Arabien, ...
  • 3 Hong Kong, Singapur, Indonesien
  • 4 Australien, Neu Seeland, Mexico, ...
  • 5 Indien, Russland
  • 6 China
  • 7 Schiffe
  • 8 Flugzeuge

Der Regionalcode 0 einer DVD bedeutet keine Einschränkung.

Whirlpool

Whirlpool

Wer eine Wanne hat, kann sich seinen Whirlpool auch selbst bauen.

(via klabuster|beere)


14.01.05

Capacity Meter

Nach der ständigen Lektüre von Jog's Blog nutze ich auch Capacity Meter. Jog hat nun eine Liste seiner Akkukapazität veröffentlicht. Eine gute Idee.

  • 08.10.04: 4416/4600 96%
  • 23.10.04: 4340/4600 94%
  • 22.11.04: 4327/4600 94%
  • 14.01.04: 4327/4600 94%

Mein Powerbook habe ich bekanntlich seit dem 25.08.04. Seit dem 22.11.04 also fast 2 Monaten hat sich an der Kapazität nichts mehr geändert. So kann es bleiben.

Uptime

Meinen ersten Mac, ein 17'' Powerbook habe ich am 10. Juli 2004 gekauft. Ich war so begeistert vom Ruhezustand, dass ich den Mac allenfalls auf Reisen, zur Hardwarewartung oder eben nach Softwareinstallationen ausschalte bzw. neu starte. Dennoch kamen keine langen uptime-Zeiten zustande. Bei Jaguar hing das System nach einigen Tagen fest. Daher war nach spätestens zwei Wochen ein Neustart fällig. Seit Panther ist das anders. Aber auch hier war ich schon einige male zu einem Neustart gezwungen. Zweimal musste ich sogar ein Kernelpanic erleben. Doch die meisten Unterbrechungen meiner uptime wurden durch Softwareaktualisierungen verursacht.

Doch jetzt kann ich einen neuen Rekord vermelden. Mein PB ist seit

8:35 up 25 days, 9:39, 2 users, load averages: 0.23 0.17 0.19

am Laufen und ich arbeite daran, den Rekord weiter auszubauen. Diese Zeit ist auch dadurch zustande gekommen, dass ich alle offenen Programme hin und wieder schließe und sämtliche Programmcaches mit Onyx säubere. Vor allem Safari wird mit der Zeit so langsam, dass er das ganze System mitreißen kann. Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn ich täglich mehrere Stunden am Surfen bin.

13.01.05

MacMini

Steve Jobs

Der eigentliche Kracher der Keynote zur Macworld ist der MacMini. Apple bricht dabei gleich mit zwei Traditionen. Einmal hat der Mac keinen Bildschirm. Zum anderen zielt er preislich nicht auf die verwöhnte besser verdienende Kundschaft, sondern auf die Kunden von Aldi, H&M und DM. Das Gerät ist stylisch, groovie, hipp und dazu auch noch erschwinglich. Natürlich werden viele meckern, dass das Gerät eine Mogelpackung ist und in Wahrheit viel mehr kostet. Na und. Mit diesem Gerät kann jeder in den Genuss eines Apple Computers kommen und wir wissen aus unzähligen Beispielen, wer dort einmal angelangt ist, fragt sich , wieso er so lange bei Windows auf der bösen Seite der Macht ausharren konnte.

In Scharen werden sie switchen. Nein, nicht die HighEnd-Gamer und Power-Sharer. Aber alle, denen Leistung nicht das Wichtigste ist, sondern ein Computer, der auch im Wohnzimmer kein störendes Bild abgibt, mit dem man schnell und einfach ins Internet gehen kann, der nicht von bösen Viren und Würmern heimgesucht wird, der nicht abstürzt oder neu installiert werden muss, sondern einfach nur da ist und funktioniert. Natürlich wird man mit dem Mini nicht Filme brennen wollen wie ein Wilder. Aber eine DVD mit Kopfhörer in Ruhe ansehen oder auch eigene Fotos sammeln oder als Diashow auf eine CD bzw. DVD brennen. Das geht mit dem Minimac ganz wunderbar.

Im Gegensatz zu dem bösen und unangemessenen Artikel bei swr3, ist der Süddeutschen Zeitung die Einführung des MiniMac und des iPod shuffle gleich drei Artikel wert.

Auf der Seite Wissen finden wir:

Apple im Lunch-Paket

Mini-Computer für 500 Dollar

Der Computerhersteller Apple möchte offenbar den großen Erfolg seines tragbaren Musik-Abspielers iPod nutzen, um mehr Kunden an seine Marke zu binden. Dazu hat Firmenchef Steve Jobs auf der MacWorld-Ausstellung in San Francisco am Dienstag zwei Produkte vorgestellt, die das Angebot des Herstellers nach unten abrunden sollen - Apple galt schließlich bislang als Hersteller guter, aber teurer Produkte. Zum einen präsentiert Jobs den ¸¸iPod Shuffle", einen Musikspieler in der Größe einer Kaugummipackung mit einem Gewicht von 22 Gramm. Er enthält im Gegensatz zu den bisherigen Modellen keine Festplatte, sondern einen so genannten Flashspeicher von 512 Megabyte oder einem Gigabyte Größe - darauf passen nach Apple-Angaben 120 oder 240 Songs. Um Musik auf das Gerät zu kopieren oder den Akku aufzuladen, wird das Gerät einfach in eine USB-Buchse am Computer gesteckt. Es ist ab sofort für 100 oder 150 Euro - je nach Kapazität - bei Apple zu bestellen. Eine womöglich noch größere Abweichung vom bisherigen Image stellt aber der Mac Mini dar, ein vollwertiger Desktop-Computer in der Größe einer Brotzeitdose. Ausgestattet mit einem G4-Prozessor mit 1,25 Gigahertz Taktfrequenz und 40 Gigabyte-Festplatte kostet er ab 489 Euro - ohne Tastatur, Maus oder Bildschirm. Wer den Computer mit den Eingabegeräten, einem DVD-Brenner, schnellerem Prozessor, größerer Festplatte, mehr Arbeitsspeicher sowie Funkmodulen für Bluetooth und WLAN bestellt, kann 1000 Euro dafür ausgeben - und braucht immer noch einen Bildschirm. cris

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.9, Donnerstag, den 13. Januar 2005 , Seite 9

Im Feuilleton finden wir eine ausführliche Schilderung:

Rechnende Keksdose

Peripherie bitte selbst mitbringen! Apple drängt mit dem minimalistischen Kleinod ¸¸Mac mini" auf den Massenmarkt

Eine glitzernde Kinderschuhschachtel? Nein, es ist eine Eishockey-Puck-Fehlpressung. Nein, es ist eine hermetisch verriegelte Keksdose. Nein, es ist der flache Schädel eines Roboter-Zyklopen, der seine DVD-Zunge heraus streckt. Auch wieder nicht. Es ist der neue ¸¸Mac mini". Ein Apple-Computer, der überhaupt nicht danach aussieht, als könne er rechnen. Genau so hoch, aber etwas breiter als fünf gestapelte CD-Hüllen ist er. Glatt und eben kommt er daher, schnörkellos und mit abgerundeten Ecken - das ja. Aber er ist - zumal für einen Computer - dann doch von eher schwer definierbarem Äußeren.

Ganz offensichtlich ist hier viel Designer-Energie und Techniker-Schweiß darauf verwandt worden, das Gerät nicht als Angehörigen seiner rechnenden Zunft erscheinen zu lassen. Doch solche Camouflage, das Verstecken von Funktion und Bestimmung, gehört seit je zur Produkt-Politik der kalifornischen Firma. Schon die ersten Macs waren mehr zwergenhaft schelmische Boxen als ernsthafte Rechnerhünen. Erinnert sei auch an den legendären ¸¸Cube", den man sowohl für einen Plexiglas-veredelten Wäschetrockner als auch für eine schmucke Wahlurne halten konnte. Oder an den blendend weißen ¸¸iMac" mit dem Fußballfuß, der eine komplizierte Kreuzung aus Stehlampe und Sahne-Baiser hätte sein können.

Im letzten Jahr dann machte Apples ¸¸iMac G5" damit Furore, dass von diesem Rechner nur das Display übrig geblieben zu sein schien. Die eigentliche Technik kauert bedürfnislos in dessen Rahmen und auf der Rückseite. Und nun also der ¸¸Mac mini". Er ist gewissermaßen ein Antipode des ¸¸iMac G5" und ein minimalistisches Kleinod: Der Rechner in reiner Leere und vollkommener Symmetrie. Lediglich die gut ausgestattete Buchsenleiste auf der Rückseite offenbart, dass auch dieses Gerät nicht autistisch, in sich geschlossen Daten verdauen will, sondern ebenfalls nach Peripherie verlangt: Hier sind die Schnittstellen für Monitor, Tastatur, Maus, Vernetzung, externe Speichermedien und endlich auch der Ein-Aus-Knopf zu finden.

Seit Dienstagabend kann man diesem Ensemble nun also dabei zuschauen, wie es in elegantester Mimikry changiert. Da wurde es in San Francisco anlässlich der alljährlichen ¸¸Macworld" vorgestellt.

¸¸Das ist ein BYODKM-Computer', witzelte Apple-Chef Steve Jobs bei der Taufe: ¸¸Bring your own display, keyboard and mouse" - zu Deutsch: ¸¸Bringe Monitor, Tastatur und Maus selbst mit!" Eine charmante Unverschämtheit - aber vor allem ein ökonomischer Geniestreich. Denn mit dem ¸¸Mac Mini" bietet Apple erstmals einen erschwinglichen Volkscomputer an und folglich einen ernst zu nehmenden Konkurrenten auf dem ansonsten hospitalgrau dominierten PC-Markt: den stilvoll-eleganten ¸¸Rechner für alle" aus dem renommierten Mac-Universum. Dieses wurde übrigens von Jobs noch um den ¸¸iPod Shuffle" bereichert, einen in jeder Hinsicht kleinen Bruder jenes ¸¸iPod", der Apples fast schon sagenhaften Erfolg im letzten Jahr begründete. Hinter dem nun vorgestellten ¸¸iPod Shuffle" verbirgt sich ein Musikabspielgerät mit geringen Kapazitäten in der Größe eines Kaugummipäckchens, von dem man auf Anhieb nicht sagen kann, ob es sich um einen größenwahnsinnig gewordenen Kugelschreiber, ein gründlich missratenes Fieberthermometer oder nicht doch um einen Schwangerschaftstest-Streifen handelt. Designer-Camouflage at work also auch hier. Beide, ¸¸Shuffle" wie ¸¸Mac mini", zielen auf den von Windows-Rechnern beherrschten Massenmarkt. ¸¸Leute, die über einen Wechsel nachdenken, haben künftig keine Ausrede mehr, nicht umzusteigen", sagte Jobs denn auch.

Dabei profitiert Apple vom Nimbus des Besonderen. Anders als bei den Computern der Konkurrenz, die mit dem Betriebssystem der Firma Microsoft ausgestattet sind, fungiert Hersteller Apple ja auch als Urheber seines eigenen, längst überschwänglich gelobten ¸¸Mac OSX". Dieses Betriebssystem wird deswegen so bewundert, weil es angeblich Funktionalität und Stabilität mit Eleganz und intuitiver Bedienbarkeit paart. Insofern verlängert der ¸¸Mac mini" das Konzept der ¸¸stylish simplicity" (Apple-Werbung) gewissermaßen in die analoge Welt der Hardware hinein. Festzuhalten ist jedoch, dass zwar das Arrangement dieses Macs und die harmonische Komposition seiner Bestandteile sicherlich ein Meisterstück des Industrie-Designs und der Ingenieurskunst darstellen, dessen technische Ausstattung aber deutlich im Diesseits des heute Möglichen verbleibt.

Für den Normal-Anwender aber, der sich bisher darüber gewundert hat, dass so etwas Flüchtiges wie die Virtualität der Daten immer in ein ärgerlich massives und zumeist erbärmlich klobiges Gehäuse wie das herkömmlicher PCs kaserniert wird, kann der kleinste Macintosh durchaus eine lockende Versuchung zum ¸¸Switch", also zum Umstieg in die Mac-Welt darstellen. Auch wenn man das schmucke Gerät nach Anschluss der leidigen, aber doch immer noch notwendigen Peripherie-Geräte mit einem interessant gestalteten Netzteil verwechseln könnte.

BERND GRAFF

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.9, Donnerstag, den 13. Januar 2005 , Seite 11

Und auch im Wirtschaftsteil bezieht die Süddeutsche Stellung:

Der kopflose Mac kommt

Apple geht erstmals mit einem Billigcomputer auf Kundenfang

anb München - Apple nimmt den Massenmarkt in Angriff. Der Computerhersteller aus Cupertino, der bislang auf die edle, aber auch eher hochpreisige Nische setzte, bringt nun gleich bei zwei Produktreihen Billigvarianten auf den Markt: Der Mac mini, eine abgespeckte PC-Variante, ist vom 29. Januar an ab 489 Euro zu haben und damit der billigste Computer, den die Firma je verkauft hat. Den digitalen Musikspieler iPod shuffle gibt es demnächst ab 99 Euro.

Den neuen PC haben Apple-Fans schon den ¸¸kopflosen" Mac getauft, denn er kommt ohne das gewohnte Zubehör: Wer nicht ohnehin noch von einem alten Rechner Monitor, Maus und Tastatur herumliegen hat, muss sie extra kaufen. Der Mac selbst ist wenig breiter als eine CD, knapp fünf Zentimeter hoch und nur 1,3 Kilogramm schwer. In der billigeren Variante hat er einen 1,25 Gigahertz-Prozessor und eine 40-Gigabyte-Festplatte, für 589 Euro gibt es eine Taktung von 1,42 Ghz und eine doppelt so große Festplatte.

Apple verkündet schon lange, dass es seinen Marktanteil bei Rechnern steigern will. Doch bislang ging die Strategie nicht auf. Die schicken, durchdachten und benutzerfreundlichen iMacs haben zwar ihre Fans, doch bei Komplettpreisen weit jenseits der 1000-Euro-Marke - das billigste Modell war bislang für rund 1350 Euro zu haben - blieben die meisten Käufer den Windows-Computern treu. Apples Weltmarktanteil stagnierte bei zwei Prozent. Branchenexperten forderten deshalb schon seit einiger Zeit billigere Geräte für den Massenmarkt. Nun gibt es sie: ¸¸Wir haben den Preis so festgesetzt, dass Leute, die sich den Wechsel überlegen, keine Ausrede mehr haben", erklärte Apple-Vorstandschef Steve Jobs optimistisch bei der Vorstellung des Mac mini zur MacWorld Expo in San Francisco.

apple-aktie

Bei den Musikspielern kann er hingegen nicht über seinen Marktanteil klagen. Immerhin beherrscht der iPod Jobs zufolge bei Geräten mit Festplatte rund 65 Prozent seines Marktes, das entspreche einem knappen Drittel des Gesamtmarktes. Alleine im Weihnachtsquartal gingen 4,5 Millionen iPods über den Tisch. Dennoch greift Apple auch hier mit einer Version für den kleinen Geldbeutel an, die allerdings auch deutlich weniger bietet: Statt einer Festplatte wie seine großen Brüder hat der Shuffle einen Flash-Speicher. Damit lassen sich auf dem 99-Euro-Modell bis zu 120 Songs unterbringen, während etwa auf den iPod mini 1000 Lieder passen. Dafür ist der jüngste Musikspieler aus dem Hause Apple kleiner und leichter als die durchschnittliche Kaugummipackung.

Die Börse reagierte enttäuscht auf Apples Ankündigungen. Am Dienstag fiel die Aktie um rund sechs Prozent, am Mittwoch setzte sich der Negativtrend weiter fort.

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.9, Donnerstag, den 13. Januar 2005 , Seite 21

Antwort von swr3

Gestern schrieb ich eine Mail an swr3, weil ich mit deren Einschätzung zum neuen MacMini nicht einverstanden war. Immerhin, die Antwort kam sofort.

Hallo,

Es gibt Software, die es für den Mac gibt, und es gibt Software, die es für den Mac nicht gibt. Dabei geht es nicht um tatsächliche Standard-Programme wie das erwähnte Word, sondern auch um das, was viele Firmen für sich als Standard definieren. Und das sind nun mal sehr, sehr viele Programme. Insofern ist es sehr wohl korrekt, dass es so genannte Standard-Software oft nicht für den Mac gibt.

Davon abgesehen: Sicher gibt es Umsteiger, und zwar in beide Richtungen. Allerdings kann man Systeme auf diese Weise nicht vergleichen. Es gibt auch Intel-PCs ohne Tastatur. Ein Computer ohne Tastatur ist aber Kokolores, ebenso wie ein Computer mit nur 256 MB RAM (wie der Mac mini). Insofern sollte man bei einem Vergleich dafür sorgen, dass vergleichbare Voraussetzungen vorliegen. Bei vergleichbaren Voraussetzungen kostet der Mac mini nun mal über 1.000 Euro, genau so wie es anders herum möglich ist, einen PC zusammenzusetzen, der die selben Leistungsmerkmale wie der Mac mini hat, aber wesentlich weniger kostet.

Zur Sicherheit des Betriebssystems: Als das sicherste Betriebssystem gilt nicht MacOS, sondern Unix (auch wenn MacOS darauf basiert).

Das witzigste am Heise-Artikel ist übrigens - wie üblich - das Forum. Auch dort geschieht nichts anderes als in Ihrer Mail: Jeder vertritt seine Meinung und ereifert sich für sein Gerät. Ich als Redakteur bin jedoch auf keiner Seite, sondern unparteiisch. Ich zähle lediglich Vorteile und Nachteile zusammen und ziehe ein Fazit.

Viele Grüße aus Baden-Baden,

Es juckt mich sehr in den Fingern, darauf eine Antwort zu schreiben, weil ich mich nicht für mein Gerät begeistere. Schließlich nutze ich seit vielen Jahren Windows PC's und bin von diesen wunderbaren Geräten im Büro umgeben. Eine Vergleichbarkeit lässt sich gar nicht herstellen, weil die Betriebssysteme sehr unterschiedlich organisiert sind. Die Hardware nur mit der Hardware zu vergleichen ist daher Unsinn. Und die Aussage, dass Unix das sicherste System sein soll ist schlichtweg falsch. Gut, hat mitbekommen, dass unter OS X Darwin steckt. Aber das Pentagon hat OS X gesagt und nicht UNIX und so war es auch bei bekannten Agenturen in Amerika, als es um die Sicherheit verschiedener Betriebssysteme ging.

Richtig ist, dass neben M$ Office viel Software existiert, die auf verbreitete Produkte wie den Internet Explorer aufbaut. Das macht sie dennoch nicht zu Standardsoftware. Sie läuft dadurch nicht auf anderen Geräten, nicht weil andere das nicht können, sondern weil Microsoft das so will, um seine Umsätze zu steigern. Derartige einseitige diskriminierende Software als Standard zu bezeichnen, heißt den Monoplisierungsstrategien von Microsoft das Wort zu reden und so viel Dummheit ärgert mich einfach.

Aber Mails will ich nicht weiter hin und her schicken. Herr und ich werden uns da eh nicht näher kommen.

12.01.05

Reaktionen auf die billigen Mac's [geändert]

Bild-Zeitung

Die Bild.de widmet sich den neuen Macteilen. Bei meinem Hof- und Magensender swr3 kommt der MiniMac nicht so gut weg. [entfernt].

Dem Artikel bei swr3 muss ich doch direkt mal einen Brief schreiben.

Sehr geehrter Herr,

mit Interesse habe ich Ihren Beitrag zum MiniMac gehört und gelesen.

Was verstehen Sie dort unter Standardsoftware? Wenn Sie meinen, dass Microsoft Office Standard ist, nur weil es oft verkauft wird, dann verstehen wir unter dem Begriff Standard etwas anderes. Apple kümmert sich weit mehr als Microsoft um die Einhaltung von vereinbarten Standards. Meiner Meinung nach kennen Sie sich mit Apple und deren Software nicht aus. Daher geben Sie Ihren Hörern eine einseitige Empfehlung.

Wie kommen Sie auf weit mehr als 1.000 Euro? Doch nur, wenn Sie einen 1 GB Speicherriegel einbauen. In dieser Preisklasse wird es wohl eher bei 512 MB RAM bleiben. Zudem beziehen Sie sich auf Preise des Apple-Stores. Da gibt es schon jetzt Anbieter, die 200 Euro weniger nehmen.

Auch haben Sie einen wichtigen Aspekt in Ihrer Betrachtung außer Acht gelassen. Mac OS X ist vom amerikanischen Militär und einigen angesehenen Beratungsfirmen als das sicherste Betriebssystem eingeschätzt worden. Gerade in Zeiten, in denen die Mailpostfächer von Würmern überlaufen und immer wieder neue Löcher vor allem beim Internet Explorer bekannt werden, ist dies für viele Anwender eine wichtige Eigenschaft.

Vielleicht lesen Sie noch den Beitrag bei heise (http://www.heise.de/newsticker/meldung/55011). Dort wird, wie ich finde, angemessen auf die Neuerung des Minimac eingegangen.

Heimliche Vaterschaftstests vor Gericht nicht verwertbar

Bei NETZEITUNG.DE finden wir folgende Meldung:

Der Bundesgerichtshof hat heimliche Vaterschaftstests als Beweismittel vor Gericht für unzulässig erklärt. Dem stehe das Persönlichkeitsrecht des Kindes entgegen, urteilten die Richter.

Das ist doch eine gute Lösung. Da braucht die Ministerin gar nicht erst mit der Keule des Strafrechts zu winken (siehe Switchpack hier und hier). Durch diese Maßnahme sind den Vätern von Kuckuckskindern die Hände wirksam gebunden. Wer heimlich tut, bekommt keinen Richterspruch. So einfach kanns gehen. Sind schon clever, diese Juristen.

iView MediaPro

Da ich kein Freund langsamer Entschlüsse bin, lade ich mir soeben die Demoversion von iView MediaPro herunter. Sie ist 21 Tage lang im vollen Umfang zu nutzen. Im Moment werden meine 2750 Bilder aus der iPhoto Library importiert.

Bericht folgt.

Erste Reaktion auf Apples Neuvorstellungen

Bei Apples Keynote sind mir folgende Dinge besonders aufgefallen:

  • iWorks
  • iLife '05
  • MiniMac
  • iPod shuffle

Damit hat Steve gestern nicht nur die Freunde der Softwareentwicklungen angesprochen, sondern seit langem mal wieder richtig tolle innovative Hardware vorgestellt.

Bei der Software bin ich wenig begeistert. Fang ich mal mit dem größten Ärgernis an. iLife '04 habe ich mir gekauft, weil ich unbedingt die Leistungsfähigkeit von iPhoto 2.0 steigern wollte. Die war nämlich für Sammlungen von mehr als 1.000 Fotos völlig unbrauchbar. Der Preis von iLife nur für iPhoto war fast ein bisschen hoch. Aber ich war auch neugierig auf GarageBand. In diesem Jahr ist das anders. Außer dem kostenlosen iTunes und iPhoto verwende ich wirklich kein Produkt der iLife-Suite. Im Gegenteil, iDVD und GarageBand belasten meine Festplatte mit zusammen fast 5 GB. iMovie funktionierte mal mit mpeg-Files. Welche Kameras tatsächlich mit iMovie funktionieren, ist mir nicht ersichtlich. Die Filme meiner Fotoknipse sind es jedenfalls nicht. Jetzt stehe ich vor der Frage, ob ich überhaupt bei iPhoto bleiben soll. Wenn dies bedeutet, dass ich jedes Jahr iLife kaufen soll, das jetzt sogar 20 Euro mehr kostet, da fahre ich auf Dauer mit professioneller Software wie iView Mediapro billiger. iLife mag ein guter Köder für Neukunden und Konsumergeräte sein. Für dauerhaften Spaß sorgt es nicht. Mich hat diese Vorstellung verärgert.

iWorks ist da interessanter. Besonders Keynote habe ich selbst gerne im Einsatz. Doch fragt sich, ob Nutzer der Microsoft Office Suite wirklich dieses Produkt zusätzlich kaufen sollten. Keynote habe ich aus Neugier schon vor 2 Jahren gekauft. Es ist gut, stellt vieles besser dar als Powerpoint, ist aber nicht wirklich nötig. Weshalb ich heute lieber Keynote als Powerpoint verwende, liegt an meiner Einstellung, dass bei Präsentationen weniger mehr ist und da trumpft Keynote gegenüber Powerpoint auf.

Pages brauche ich allerdings gar nicht. Für mich sind Textverarbeitungen reine Textprogramme. Grafiken, Bilder und Mehrspaltigkeit nutze ich nicht. Ragtime privat habe ich deshalb auch wieder entfernt. An Texteditoren habe ich mehr als genug auf der Platte, so dass ich auf Pages guten Gewissens verzichten kann. Ob dann die zusätzlichen Animationseffekte und Themes bei Keynote 2.0 zur Anschaffung von iWorks genügen, möchte ich bezweifeln. Daher sage ich mal, dickes Minus, dass es kein separates kostengünstiges Update für Keynote 2.0 gibt. So bleibe ich lieber bei Keynote 1.1 und Steve muss auf meine Kröten verzichten. Für ein Update hätte ich bis zu 40 Euro locker gemacht.

Die Hardwarevorstellungen haben mich erheblich besser angesprochen als die Software. Der MiniMac ist ein Knaller.

BYODKM

Buy Your Own Display, Keyboard and Mouse

Im Film sieht man erst, wie klein der Mini wirklich ist. Hier werde ich erst einmal abwarten, wie das Gerät in der Praxis ankommt. Wie es mit Speichererweiterungen, Lüftergeräuschen und Wärmeentwicklung aussieht. Dann kann es gut sein, dass ich einen solchen Würfel noch in diesem Jahr erwerbe. Ich weiß auch nicht, welche Platte ich nehmen soll, oder ob Airport und Bluetooth dazu sollen. Darüber werde ich in Ruhe nachdenken.

Der iPod shuffle ist besser noch als der mini zum Laufen geeignet. Der Preis rückt auch in annehmbare Nähe. Im letzten Jahr haben die Kosten eine Anschaffung verhindert. Vielleicht wird es ja was in diesem Jahr.

Zusammenfassend kann man zur Hardware sagen. Apple will Umsätze. Mit diesen Produkten stößt man in ganz neue Kundenkreise vor. Der Frust der Windowsuser vor ewig neuen Lücken ist groß. Durch iTunes und iPod ist Apple wieder bekannt geworden. Nun kommen Produkte, die preislich auf Aldiniveau liegen. Das dürfte auch in Deutschland eine Menge Kunden nicht kalt lassen. Gerade für Gelegenheitsnutzer ist der MiniMac ideal. Und der Flash iPod ist hip. Den kann die Oma mal eben zu Ostern schenken. Das sorgt noch einmal für deutliche Verbreitung der Musikplattform. Ich fürchte mich schon jetzt vor den Anfragen der Windowsuser in den Appleforen.