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28.02.05

Wer ist Michael Moore?

Wisst Ihr noch, vor einem Jahr? Michael Moore erhielt für seinen Film Fahrenheit einen Oscar für den besten Dokumentarfilm. Tolle Sache. Ein Amerikaner bekommt für einen regierungskritischen Film eine so angesehene Auszeichnung. Der Film selbst, mit Verlaub, ist Mist. Switchpack hat bereits darüber geschrieben.

Nun stehen die nächsten Oscars an und wo ist Michael Moore? Nicht da. Im Gegenteil, kein Mensch interessiert sich für ihn. Bush hat entgegen vieler Erwartungen die Wahl gewonnen und Moore hat seine Schuldigkeit getan. Der Alibiami wird nicht mehr gebraucht.

27.02.05

Software der Woche

WeatherDock

Seit geraumer Zeit nutze ich WeatherDock, ein kleines Tool, das mir das aktuelle Wetter in einer kleinen aber feinen Übersicht anzeigt und seine Daten vom weltweiten Dienst weather.com bezieht. Heute schaute ich auf der Homepage von WeatherDock vorbei und war doch einigermaßen erstaunt, dass die Freeware inzwischen bei Version 2.1 angekommen ist. Und einige nette Features sind dazu gekommen.

Schon bisher war das Programm fast vollständig mit Tastenkürzeln zu steuern. Dadurch habe ich es gern eingesetzt, um es mal eben zu starten und mit einigen Kombinationen einen ausführlichen Überblick zum Wetter der kommenden Tage zu erhalten. Dies ging auch bisher über eine Favoritenliste zu den unterschiedlichsten Orten auf aller Welt. Jetzt aber macht WeatherDock WeatherMenu und dem Wettertool von Konfabulator Konkurrenz, denn es gibt nun eine Menüanzeige und eine Fensteranzeige, die man unterschiedlich kombinieren und platzieren kann. Bei einem ersten Test belegte das Tool wenig Speicherplatz und belastete den Prozessor nicht, null, niente. Das können die anderen nicht. WeatherMenu ist aus eben diesem Grunde von meiner Festplatte verschwunden.

Und was gefällt mir sonst noch so? Inzwischen kann ich die Vorhersage für 10 Tage bekommen. Das wird dann wohl immer ungenauer, aber nett ist es trotzdem.

Star Wars - Episode III

Bei jot.be :: Daily finden wir folgende Meldung:

Umfangreiches Bildmaterial zum kommenden Star Wars Episode III hat Jens gefunden. Könnte interessant werden ;-)

Bin schon ganz heiß auf den Film. Ob es mein Highlight des Jahres wird?

(Danke an jot.be :: Daily)

Schlittenfahrt

Schlittenfahrt

Gestern noch ging es um die Fahrt mit dem Rennrad, heute fuhren wir ein paar Kilometer in die Eifel und fanden uns in tiefverschneiter Landschaft wieder. Der Schnee war toll, die gebotenen Abfahrten vielseitig, doch das Wetter war einfach super-schweine-kalt. Allein die gemessene Temperatur lag bei -7° C. Doch gerade an dieser Höhe blies ein starker Wind. Der Windchill muss deutlich unter -10° C gelegen haben. Auf dem Bild ist gerade ein Schneeschauer im Anmarsch.

Wir hatten eine Menge Spaß. Doch nach zwei Stunden wollten die Kinder immer weniger den Berg hinauf krabbeln und wir kühlten mächtig aus. Also nix wie heim. Im Rucksack hatten wir heißen Tee, der zwar nur noch als gut warm zu bezeichnen war. Er schmeckte wie eingeschlafene Füße, war aber gerade jetzt eine herrliche Sache.

So liebe ich das. Im Tal radeln, auf dem Berg rodeln. Toller Winter.

26.02.05

Großes Kino in der SZ

Cinemathek

Meine Hauspostille startet ab dem 05. März eine Serie mit berühmten Kinofilmen. Heute stand dann schon mal drin, dass der erste Film "Der Leopard - SZ-Cinemathek" (Luchino Visconti) mit der nächsten Samstagszeitung kostenlos an die Leser verteilt wird. Nicht nur, dass das eine nette Geste ist, es gibt auch einen Verweis zu Amazon. Unter http://www.amazon.de/sz/ werden bereits alle 50 Filme der SZ Cinemathek vorgestellt, obwohl die Zeitung selbst den Vorhang erst am 05.03. lüften will. Die Filme gibt es zu fairen Preisen von einheitlich 9,90 Euro und sie versprechen mit interessanten Zutaten versehen zu sein. So erhält der Der Leopard einen um 20 Minuten verlängerten Directors Cut.

Bei den weiteren Filmen sind ebenfalls eine Reihe hoch interessanter Schinken dabei. Schätze mal, hier werde ich Geld los.

Die wöchentliche Tour

Ich freu mich. Heute war ein ganz komischer Tag. Wir sind eigentlich vom Frühstückstisch weg nur am Rennen. Erst haben wir nach Möbeln geschaut, dann haben wir im Garten und im Haus gearbeitet. Es war schon fast 5 Uhr als ich auf das Fahrrad gestiegen bin. Draußen war es feucht und es regnete leicht. Auf den Anhöhen lag Schnee. Die Temperaturen lagen etwas über null und die Straßen waren gut gestreut. Daher rechnete ich nicht mit Glätte. Da es nur noch kurze Zeit hell sein würde entschied ich mich für eine kurze Kirchturmrunde, also eine Fahrt durch die Ebene rund um den Wohnort. Am Ende kamen 28 km dabei heraus.

Die Laternen gingen tatsächlich erst an, als ich bereits zu Hause war.

Dialer-aehnliche Verbindungen jetzt auch via DSL

Bei WinFuture.de - Das online Magazin finden wir folgende Meldung:

(...) bietet die Berliner Firma Mainpean ihren Kunden seit neuestem den Einsatz von so genannten IP-Payment-Lösungen an. Dabei wird der Surfer über die IP-Adresse identifiziert und die anfallenden Kosten über die Rechnung des DSL-Providers bezahlt.

Bisher bietet die Firma das System nur in Österreich an, wo bereits einige der größten Provider an das System angeschlossen wurden. Dazu gehören neben Chello und der Telekom Austria/ONE auch UTA, Tiscali, Teleport und Cybertown.

Kommt das "bill it easy" genannte System auf einer Webseite zum Einsatz wird nicht wie bisher üblich eine Einwahl über eine Rufnummer für Mehrwertdienste versucht, sondern die DSL-Verbindung bleibt bestehen und nach der rechtlich zwingend notwendigen Nachfrage beginnt die Erfassung der IP und der Dauer der Verbindung zu der angeforderten Premium-Seite. Damit das System funktioniert muss der Provider zunächst einer Teilnahme zustimmen.

Was machen die denn da für einen Mist? Wieso können die es nicht dabei belassen, dass die Leute das Geld abbuchen lassen, oder mit Kreditkarte zahlen. Ich will meinen Zugangsprovider nicht als Bank nutzen. Überhaupt, dürfen die das eigentlich. Wieso kann die Telekom oder der Handyprovider anderen mein Geld überweisen? Es müsste doch möglich sein, dass ich das denen verbiete und sie sich daran halten.

(Danke an WinFuture.de - Das online Magazin)

Symbolleisten verkleinern

Bei lemming finden wir folgende Meldung:

III. Symbolleisten verkleinern oder komplett darauf verzichten. Mit halten der Apfel-Taste und einem Klick auf den silbernen Button in einem Fenstern rechts oben, kann die Symbolleiste schrittweise verkleinert oder ganz ausgeblendet werden. Besonders im Finder lohnt sich das.

Wieder was gelernt.

(Danke an lemming)

Schluss mit Lustig


"Schluss mit lustig" (Peter Hahne)

Merken. Dieses Buch will ich lesen.

24.02.05

screenshots ohne Hintergrund

Bei [bronski.net] finden wir folgende Meldung:

Brent Simmons, der Autor von NetNewsWire, hat einen Tipp, wie man screenshots machen kann, ohne dass der Desktophintergrund störend hinter der Anwendung liegt:

When you go to post a screenshot of an application, and you don?t want your desktop background in the screenshot — when you want a white background, that is — just create an empty folder in the Finder, make the folder really big, then bring the app to the front so that the background is the white of that empty folder.

Christoph probiert Screenshots. Probier doch mal den hier. Command+Shift+4, anschließend die Leertaste drücken. Jetzt erscheint das Kreuz als Fotoapparat. Mit dem über die betreffende Applikation fahren und die Maustaste drücken et voilà.

Vielleicht sollte man doch mal EULAs lesen?

Bei COMPUTERWOCHE ONLINE finden wir folgende Meldung:

Herzlich gelacht haben wir heute früh beim Lesen einer Slashdot-Nachricht. Darin wird vom US-Bürger Doug Heckmann berichtet, der bei der Installation eines PC-Pitstop-Programms tatsächlich das EULA (End User License Agreement) las. Dort stieß er auf einen Passus, in dem ihm eine finanzielle Belohnung in Aussicht gestellt wurde, wenn er dem Softwareanbieter eine E-Mail schicken würde. Das tat er - und erhielt im Gegenzug einen Scheck über 1000 Dollar.

Mann, ich lese die nie. Dauert doch ewig und verstehen tue ich doch nur die Hälfte. Am Ende hätte ich den Hinweis mit dem Geld doch nicht geglaubt.

BTW, ist die Meldung am Ende ein Fake?

22.02.05

Der Glöckner von Notre Dell

Bei metamac - macs, menschen und mehr finden wir folgende Meldung:

Dell

Was kommt dabei heraus, wenn Dell versucht, den iMac G5 zu imitieren? Das Ergebnis sehen Sie oben rechts – mehr ist eben nicht zu machen, wenn man Standard-PC-Komponenten verbauen muss und ein, äh, eingeschränktes Inhouse-Design betreibt.

The MacMind kommentiert: „Der Glöckner von Notre Dame unter den Computern.“ Noch mehr Details vom äußerst inspiriert „OptiPlex SX280“ genannten All-in-One-Klon gibt’s hier, inklusive schicker Java-Animation, die fünf Minuten lädt.

Pfui Spinne. Das ist je eklig. Haben die denn überhaupt keine Gefühle? Was tun die uns an?

(Danke an metamac - macs, menschen und mehr)

ApfelWiki

Wegen des 1.000 Beitrages surfte ich heute gleich mal beim deutschen ApfelWiki vorbei. Ich gebe zu, dass dies nicht meine ständige Lektüre ist. Jawoll, dafür sollte man mir Asche auf das böse Haupt streuen, denn die Ergebnisse der fleißigen Community sind sehr beeindruckend.

Besonders erfreut mich, wenn ich dort entdecke, dass meine Hinterlassenschaften in den Weiten des Netzes dort Erwähnung finden. So findet sich unter dem Artikel zu SallingClicker ein Link zur Preview von Salling Clicker bei Apfeltalk und dreimal könnt Ihr raten, wer die geschrieben hat.

Freeware des Tages

iSnip

Ein Tool, das mir in den letzten Tagen sehr viel Freude macht, ist iSnip. Es unterstützt mich, indem es sich in einer fortlaufenden Historie alle Einträge der Zwischenablage merkt. Das Gute an diesem Tool, es behindert mich in keiner Weise daran, den Befehl Command+C bzw. Command+V auszuführen. Falls ich auf einen früheren Eintrag zugreifen will, wähle ich ihn aus durch Zugriff auf das Icon in der Menüleiste. Die Historienliste kann ich nacheditieren und eigene Einträge in eigenen Verzeichnissen ablegen.

Tools dieser Art haben mich bisher immer wieder abgeschreckt, weil sie irgendwie meine gewohntes Arbeiten verändern wollten. Das ist bei iSnip anders. Es ist sehr einfach gehalten, Grafiken oder Formatierungen werden nicht gespeichert. Die Historie ist nicht begrenzt. So habe ich dort schon Links gefunden, die ich in der Historie von Safari länger gesucht hätte. Das Programm setzt ein Icon in die Menüleiste und ist sonst nicht zu bemerken. Die Entwickler sind heiß auf Neuerungen. Seit der Installation vor einer Woche gab es zwei Updates mit Featureerweiterungen. Also, worauf wartet Ihr noch? Holt Euch das Prog.

So einfach kann es gehen

Expose

Bei [bronski.net] finden wir folgende Meldung:

Anleitung:

  1. Jetzt, also nicht noch mordsmäßig eindrucksvolle Anwendungen starten und Fenster öffnen, F9 drücken (Exposé “All Windows”).
  2. Mittels Command-Shift-4 einen screenshot vom Desktop machen (in einer Ecke ansetzen und bis zur diagonal gegenüberliegenden mit gedrückter Maustaste durchziehen).
  3. PDF in ein Bild wandeln und auf seinen Webserver hochladen.
  4. Und als letztes einen trackbackping zu Tomster schicken.

Ach ja, das gilt natürlich nur für Mac OS X…

Das mache ich natürlich auch gerne mal, wobei ich meine, das besagte Bild lässt sich sogar noch schneller mit Command-Shift-3 erzeugen. Die Bildumwandlung kann ich mir auch sparen. Das macht Ecto selbst, bevor es auf meinen Server geladen wird.

(Danke an [bronski.net])

21.02.05

Die wöchentliche Radlrunde...

...ist bei diesen Bedingungen eigentlich nicht drin. Vor einer Woche peitschten auch noch Wind und Schnee über das Land. Doch gestern fiel für einen Moment mal nichts aus dem Himmel, da habe ich mich kurzfristig in den Sattel geschwungen. Zwar gab es unterwegs immer noch Graupelschauer, doch das konnte den Spaß kaum bremsen.

20.02.05

Firefox-Browser: Auf einem Feuerfuchs ins Internet

Bei FAZ.NET wird über den Feuerfuchs geschrieben. Der Artikel wendet sich vor allem an technische Laien und erklärt diesen unter anderem, was man unter Tabbed Browsing versteht. Anschaulich wird den Verlegenheitsnutzern des Internet Explorers vor Augen geführt, dass sie keine Angst vor diesem Browser haben müssen, sondern im Gegenteil dann erst ruhig schlafen können.

Langsam geht es dem Unbrowser an den Kragen. Die Schlinge zieht sich zu.

Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Beck wirft Papst Volksverhetzung vor

Bei NETZEITUNG.DE finden wir folgende Meldung:

Die Grünen haben den Papst wegen dessen neuem Buch scharf kritisiert. In der Netzeitung fordert Fraktionsgeschäftsführer Beck, Johannes Paul II. solle das Werk zurückziehen.

Kurze Zeit vorher berichtete NETZEITUNG.DE über eine Stellungnahme des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Äußerungen von Papst Johannes Paul II. zum Holocaust scharf kritisiert. Ein Vergleich mit der Abtreibung sei «unzulässig», sagte Zentralrats-Präsident Spiegel der Netzeitung.

Jetzt bin ich aber gespannt, ob sich das Kirchenoberhaupt von dieser Kritik beeindrucken lässt. (siehe auch switchpack vom 18.02.05)

iPod Mini soll Farbdisplay bekommen

Bei WinFuture.de - Das online Magazin finden wir einen Verweis auf den kommenden Mini-iPod. Ausgerechnet ein Windowsportal. Den Hinweis entnimmt Winfuture Think Secret, deren Vorhersagen eine hohe Trefferquote aufweisen.

Für mich ist ein Farbdisplay gut nachvollziehbar. Mein Tipp, die Stores gehen am kommenden Dienstag offline.

Belgien: Dreijähriger tötet Säugling...

Bei SPIEGEL ONLINE finden wir folgende Meldung:

Ein dreieinhalb Jahre alter Junge hat in Belgien einen vier Wochen alten Säugling aus dem Kinderwagen gezogen und getötet. Das berichtete die Staatsanwaltschaft im wallonischen Huy. Das Baby starb an schweren Kopfverletzungen.

Den Meldungen zufolge ereignete sich das Drama bereits am Mittwoch in einem Frauenhaus der Region. Die Mutter des vier Wochen alten Mädchens hatte ihr Kind einer Bewohnerin der Einrichtung zur Betreuung überlassen, als der Junge das Baby aus bisher ungeklärtem Motiv misshandelte. Es starb an schweren Kopfverletzungen. Vor den Ermittlern führte der Dreieinhalbjährige seine Tat später mit Hilfe einer Puppe vor.

Da fehlen einem die Worte. Doch jetzt zu orakeln, dass unsere Umwelt die Gewaltbereitschaft von Kleinkindern steigert, halte ich doch für sehr gewagt.

0:0 gegen Bielefeld: Mainz stoppt "Dreckserie"

Bei FAZ.NET wird über das Unentschieden der Mainzer berichtet.

Mainz-Trainer Jürgen Klopp hatte den „Überlebenskampf” ausgerufen - die Spieler setzten seine Worte um. „Die Jungs haben genau das gespielt, was wir wollten.

Leider fehlte den engagierten Mainzern ein Tor.

„Die blöde Kugel ging einfach nicht rein”, ärgerte sich Mainz-Präsident Harald Strutz. Auf der Gegenseite rettete Wetklo zehn Minuten vor dem Ende bei einem der nun häufigeren Konter gegen den eingewechselten Marco Küntzel und hielt gegen den eingewechselten Ervin Skela (88.) den Punkt fest. „Das war ein Anfang - so muß es nun weitergehen”, meinte Klopp.

Kopf hoch, Jungs. ♫Steh auf, wenn Du ein Mainzer bist.

19.02.05

Witch und weg

Das gleiche Schicksal wie Picture Sync ereilte kurz davor auch Witch, das ich mir nach einigen Umständen anschauen konnte. Für mich hat das zielgenaue Ansteuern von Fenstern innerhalb einer Anwendung keinen Sinn. Durch LaunchBar, Cmd+Tab und Cmd+> komme ich schnell genug an alles dran. Das zusätzliche Fenster mit einem weiteren Tastenkürzel verwirrt mich eher, zumal LaunchBar bereits mit Cmd+Leertaste und X-Tunes mit Alt+Leertaste belegt sind.

Picture Sync

Bei Dobschats Weblog finden wir einen Hinweis auf PictureSync. Das Tool ist in der Lage, Bilder auf einen Account wie Flickr zu transferrieren. Schön, dass es dabei mit iPhoto genauso wie mit iView zusammenarbeitet. Da meine Bilder aber für Seiten wie Flickr viel zu groß sind, wäre ein Resizingtool sehr wünschenswert. Leider ist das Teil auch noch etwas buggy. Daher muss es meine Festplatte leider wieder verlassen.

(Danke an Dobschats Weblog)

What Gender Is Your Brain?

Bei labormaus69 finden wir den Hinweis auf ein Quiz, das uns sagt, wie viele weibliche bzw. männliche Anteile wir in uns tragen. Der Mann in mir kackt da aber ordentlich ab:

Your Brain is 73.33% Female, 26.67% Male
Your brain leans female You think with your heart, not your head Sweet and considerate, you are a giver But you're tough enough not to let anyone take advantage of you!

Ist aber gar nicht mal so verkehrt.

(Danke an labormaus69)

Ich höre gerade...

Treat Me Like a Woman from the album "Treat Me Like a Woman - EP" by Lisa Stansfield. Habe das Lied gemeinsam mit einigen anderen Favoriten auf einen Rohling gebannt und damit die Anlage gefüttert.

Wer es nicht im Store erwerben will, kann auch mal hier vorbeischauen:

Witch

Eine schöne neue Software gibt es von Peter Maurer, dem Macher von Butler (gefunden bei fscklog). Witch heißt das neue Tool und erlaubt ähnlich wie bei Cmd+Tab offene Fenster aufzurufen. Das Besondere daran, Witch zeigt jedes Fenster an, das in einer Anwendung gerade geöffnet ist. Witch ist eine Preferences.Pane und bietet noch einige andere Einstellungsmöglichkeiten. finden wir folgende Meldung:

Es dauerte etwas, bis ich das Programm zum Laufen brachte. Irgendwie wollte das System nicht laufen. Wer kann auch wissen, dass sich hinter dem Begriff "universal access" im Deutschen die Bedienungshilfen verbergen. Dort muss man nämlich der Zugriff auf Hilfsgeräte aktiviert werden. Wieso auch immer?

18.02.05

Bundesrat verabschiedet Gesetz zum Recycling von Elektronikschrott...

Darüber berichtet heise online news finden wir folgende Meldung:

Bundesrat verabschiedet Gesetz zum Recycling von Elektronikschrott

Und was heißt das jetzt? Muss ich für jeden Mixer, den ich entsorgen will, immer noch zahlen oder geht das bald für umme?

Buch des Kirchenoberhaupts: Papst vergleicht indirekt Holocaust und Abtreibung

SPIEGEL ONLINE stellt Auszüge aus dem neuen Buch des Papstes vor.

In seinem neuen Buch, dessen deutsche Übersetzung in etwa "Gedächtnis und Identität: Gespräche zwischen Jahrtausenden" lautet, schreibt der Pontifex, ein rechtmäßig gewähltes Parlament habe die Wahl Adolf Hitlers in den 1930er Jahren ermöglicht und ihn mit der Macht ausgestattet, die der Einrichtung von Konzentrationslagern und der so genannten Endlösung den Weg bereitet hätten. Heutzutage müssten die gesetzlichen Regelungen zur Abtreibung in Frage gestellt werden, fährt der Papst fort. "Parlamente, die solche Gesetze schaffen und verkünden, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie ihre Machtbefugnisse überschreiten und in einem offenen Konflikt mit dem Gesetz Gottes und dem Gesetz der Natur verharren."

Nach der heftig geführten Debatte um die Äußerungen von Kardinal Meißner, nun das hier (siehe switchpack vom 7.01.05). Dennoch muss ich sagen, dass mir zumindest die Vorwürfe gegen den Umgang mit der Abtreibung einleuchten.

17.02.05

Canon stellt Nachfolger der EOS 300D vor

heise online news schreibt über die Vorstellung der neuen Canon EOS350D zur am Wochenende startenden PMA in Orlando. Die 350D liegt demnach bei Funktionen und Bildqualität ganz nah an der deutlich teureren 20D. Mit dem kompakten EF-S 18-55 mm Objektiv soll die Kamera für 1000 Euro zu haben sein.

Haben will.

Dänische Regierung bestreitet Erpressung durch Bill Gates...

Wie heise online news berichtet, bestreitet Rasmussen, von Gates unter Druck gesetzt worden zu sein (siehe switchpack von gestern).

Rasmussen sagte am Donnerstag in Kopenhagen, Gates habe ihm gegenüber nie mit dem Abzug von 800 Arbeitsplätzen der Microsoft-Tochter Navision gedroht.

Die Einlassung der dänischen Juristin von Microsoft hört sich dennoch etwas anders an.

Nach Angaben der dänischen Microsoft-Chefjuristin Marianne Wier soll Gates im Gespräch mit Rasmussen gesagt haben: "Wenn mein Entwicklungszentrum in Dänemark bleiben soll, muss die Patentfrage geklärt werden. Sonst hole ich sie in die USA, wo ich meine Rechte schützen kann."

Also doch. Vergessen wir mal, was Rasmussen sagt. Der ist Politiker.

Ex-RTL-Chef fordert Rücktritt von Zeiler

Bei NETZEITUNG.DE finden wir folgende Meldung:

Für den ehemaligen Chef von RTL, Thoma, ist der Rauswurf von Geschäftsführer Conrad «völlig unerklärlich». Der eigentliche Schuldige sei RTL-Group-Chef Zeiler, sagte er der Netzeitung.

Und weiter heißt es dort:

Thoma hält zudem die Zeit der Reality-Shows für beendet. «Damit kann man auf Dauer auch kein Programm gestalten», sagte er. «Man muss zurück zu Fiktion: Serien, TV-Movies und ähnliches müssen wieder verstärkt ins Programm integriert werden.» In den vergangenen sechs Jahren habe RTL nahezu keine erfolgreiche Serie produziert.

Zustimmung. Das Programm von RTL ist bis auf ein paar Gewinnshows unter aller Kanone. Aber so bedauerlich ist das nun auch wieder nicht. Das Fernsehen bleibt bei uns immer öfter aus.

Leblanc: "Armstrong hat Schneid"

wie Radsport-News.com schreibt. Eigentlich will Leblanc sich ja nicht freuen, wenn Armstrong kommt,

"Als Organisator steht es mir nicht an, mich zu freuen oder es zu bedauern, dass Armstrong startet oder nicht. Als Organisator muss man neutral sein",

(...)

Nun aber kehren wir zurück zu der bekannten Situation, wie früher bei Indurain, dann Armstrong. Ein favoritissime allein gegen alle"

Schon klar, völlig egal, ob Armstrong dabei ist. Aber die Dollarzeichen blitzen dann doch auf in seinen Augen. Gut, dass Leblanc sein letztes Jahr bei der Tour hat. Seine Zeit ist um. Ich wette, er hat bei allen Drogenskandalen der Tour mächtig die Finger drin gehabt. Männer mit seinem Führungsstil sind nicht mehr gefragt.

AOK zahlt für Brüste?

Bei klabuster|beere finden wir folgendes Bild:

Brustbilder

Reingelegt. Leider will die AOK das nicht bezahlen. Aber eines steht fest, wir müssen mehr für unsere Gesundheit tun.

(Danke an klabuster|beere)

Kifferheilkunde

Kifferheilkunde

Bei labormaus69 finden wir dieses Bild. Ich musste schon zweimal hinsehen, um den Fehler zu finden.




Verdacht bestätigt: Organspenderin war mit Tollwut infiziert...

Wie unter anderen auch SPIEGEL ONLINE schreibt, wird der Tollwutverdacht bestätigt (siehe switchpack von gestern).

Bush-Besuch: Alarmstufe eins in Mainz

Der SPIEGEL ONLINE schreibt über die weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen in Mainz beim Bush-Besuch, der das Leben in der Stadt fast zum Erliegen bringen dürfte.

Meine arme Heimatstadt, womit hast Du das verdient?

Die Süddeutsche über Weblogs

Auf ihrer bekannten DIE SEITE DREI schreibt die Süddeutsche Zeitung heute über Weblogs. Der Artikel ist ausführlich und geht auf die unterschiedlichsten Phanomene, Vorteile, Stärken und Schwächen dieses Mediums ein. Dabei werden die Berühmten genauso erwähnt, wie die Unbekannten.

Das Weblog als öffentliches Tagebuch im Internet wird immer populärer: ¸¸ Wir sind Guerilla-Publizisten"

Die große Bühne der Einsamen

Schreiben, senden und verlinken - aus dem Nichts entstand ein neues Medium, das manche Nutzer an die Grenze der Sucht bringt

Von Helmut Martin-Jung

München, im Februar - Joe Gordon tat das, was er seit Jahren tut. Wenn er zum Beispiel auf dem Weg nach Hause nicht den Bus nimmt, sondern zu Fuß geht und in einer Bäckerei etwas Gebäck einkauft, dann schreibt er auf: dass es unweit seiner Wohnung im schottischen Edinburgh neuerdings eine Bäckerei mit einer Kunstgalerie im Keller gibt und er das groovy findet. Er schreibt es auf in seinem Tagebuch im Internet, seinem Blog. Zu lesen für alle Welt. Doch die Welt interessierte sich lange Zeit nicht besonders für Joe Gordon und seine Woolamaloo Gazette.

So hätte es weitergehen können im Leben des 37 Jahre alten Buchhändlers, der wie Millionen von Angestellten auf der Welt ab und an auch mal über seinen Chef lästerte: dass der Böse Boss in Sandalen zur Arbeit erschien etwa oder ihm an seinem Geburtstag nicht freigab. Joe Gordon tat, was er immer tat und schrieb es auf in seinem Blog, jeder mit einem Internetanschluss konnte es verfolgen.

Und so kam es schließlich kurz vor Weihnachten, wie es schon lange hätte kommen können: Gordons Vorgesetzter las die sarkastischen Bemerkungen seines Untergebenen, und man kann nicht sagen, er sei zimperlich oder langsam gewesen in seiner Reaktion. Nun war der Blogger Gordon arbeitslos, der erste Brite, der auf diese Art seinen Job verloren hat. Aber wenigstens hatte er jetzt, was sich alle wünschen, die wie er ihre ganz persönlichen Ansichten und Meinungen veröffentlichen: Jede Menge Zugriffe auf seinen Blog.

¸¸Ein Blog ist ein persönliches Tagebuch. Ein Rednerpult. Ein Raum für Zusammenarbeit. Eine politische Bühne. Ein Ventil für Nachrichten. Eine Sammlung interessanter Links. Ihre ganz privaten Gedanken. Notizen für die Welt." (Definition von Google"s Seite Blogger.com)

Im Ozean der Banalitäten

Sieben Millionen Menschen sind es einer im Januar veröffentlichten Studie zufolge allein in den USA, die mehr oder weniger regelmäßig aufschreiben, was sie bewegt: Privates wie Politisches, Intimes und Irritierendes, Bedeutsames und Banales. Jeden Tag entstehen weltweit Tausende neue Blogs. Doch die meisten dieser Internet-Tagebücher fristen ein eher trauriges Dasein irgendwo auf den Abstellgleisen des Webs, und: Selbst von den Internet-Benutzern in den USA wissen zwei Drittel gar nicht, was das sein soll, ein Blog. Dabei hat das Thema durchaus eine Rolle gespielt im Präsidentschaftswahlkampf, und Merriam-Webster, das US-Pendant zum Dudenverlag, hat den Begriff Blog zum Wort des Jahres 2004 erklärt.

Blog ist sozusagen das Kürzel eines Kürzels: extrahiert aus weblog, was wiederum steht für ein Logbuch im world wide web. Blogs bestehen meist aus kurzen Texten, der jüngste immer oben, versehen mit Links, Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung sowie - ganz wichtig - der Möglichkeit, einen Kommentar zu dem Beitrag zu verfassen. Typisch ferner: Ein Kalender sowie ein Archiv mit Permalinks - Verweisen auf Artikel, die erhalten bleiben, auch wenn das Tagebuch fortgeschrieben wird. Längst gibt es spezialisierte Anbieter und Plattformen, aber auch die Großen der Branche wie Google sind auf den Zug aufgesprungen und bieten Platz in der blogosphere an. Jeder kann sich in fünf Minuten sein eigenes Tagebuch einrichten - kostenlos.

¸¸Wer gute Blogs regelmäßig absurft, dem entgeht so leicht nichts mehr." (Sven Lennartz in seinem Blog Dr. Web Magazin)

Es gibt Blogger mit einer Fangemeinde, in Deutschland etwa Jörg Kantel, besser bekannt als ¸¸Schockwellenreiter", in den USA beispielsweise Dan Gillmor. Oder Ivan Noble, den an Krebs erkrankten BBC-Journalisten, dessen Tagebuch Hunderttausende verfolgten. Aber der normale unbekannte Blogger erzielt im Vergleich zu etablierten News-Angeboten keine Breitenwirkung, ähnlich wie einzelne Heuschrecken in einem Maisfeld nicht weiter auffallen.

¸¸Unerkannt kommen wir aus der Dunkelheit, niemand weiß, wann und wo einer oder eine von uns das nächste Mal zuschlägt. Wir posten unsere Texte und verschwinden wieder in den Tiefen des Webs. Wir sind Guerilla-Publizisten. Wir sind Blogger. Wir sind kleine, mobile Einheiten. Wir fliegen unterhalb des Radars der Verlage und der Meinungsindustrie. Wenn es eine von uns erwischt, sind genügend andere da, die ihre Stelle einnehmen. Sie können uns nicht fassen." (Manifest des deutschen Blogs ¸¸Der Kutter")

Aber wenn sich ein Schwarm formiert, wenn Nachrichten nahezu ohne Verzögerung um den Erdball schwirren, wenn sie auf unzähligen Blogseiten querverbunden, kommentiert, ergänzt werden, im Minutentakt in automatisch aktualisierten Nachrichtensammel-Programmen auflaufen, wenn sich per trackback die blogs untereinander zu einem Thema auf dem Laufenden halten, dann kann durch die schiere Masse eine Dynamik entstehen, die von der virtuellen in die reale Welt hinüberschwappt. Und plötzlich ist das Maisfeld kahl.

¸¸Es war wie ein Streichholz auf benzingetränktem Holz", notierte die Washington Post im September, als Blogger mitten in der heißen Phase des US-Wahlkampfes dem Sender CBS einheizten. Moderator Dan Rather, eine Ikone seines Berufsstandes, hatte auf der Grundlage zugespielter Dokumente behauptet, Bush habe sich auf fragwürdige Weise vor dem Militärdienst in Vietnam gedrückt und sogar den Ersatzdienst bei der Nationalgarde nur unregelmäßig erfüllt. Und nun stellten davor völlig unbekannte Menschen ihre Zweifel an genau diesen Dokumenten auf ihren Blogseiten ins Internet, andere Blogger verbreiteten die Nachricht weiter und schließlich geriet der Mediengigant CBS derart in Bedrängnis, dass Rather schließlich gehen musste - ein Mann, der 26 Mal mit dem Emmy, dem höchsten US-Fernsehpreis, ausgezeichnet worden ist.

Gefahr für Firmen

Ist das, wie Blogger Dan Gillmor behauptet, der Journalismus der Zukunft? Gillmor, einen ausgebildeten Journalisten, treibt die Frage um, wie es mit seinem Metier weitergeht: ¸¸Eine Unterhaltung über die Zukunft des Journalismus vom Volk fürs Volk", so lautet das Motto seines Medien-Blogs über grassroot journalism, Journalismus von unten. Blogger wie er sind mittlerweile auf dem Radar von etablierten Journalisten, finden auch als Quelle Beachtung.

¸¸Gute Blogs bilden Realität nicht nur ab oder konstruieren sie gemäß der Logik vorgegebener Formate", urteilt Mike Sandbothe, Professor für Medienphilosophie an der Universität Aalborg in Dänemark. ¸¸Statt dessen argumentieren sie aus der Situation heraus und zielen auf die konkrete Lösung von realen Problemen." Darin liege durchaus ein Fortschrittspotenzial für die demokratischen Formen globaler Öffentlichkeit.

¸¸Außerdem bin ich gespannt, wie künftig Unternehmen darauf reagieren werden, dass in Weblogs über sie berichtet wird. Schließlich ist Google relativ erbarmungslos." (Der Blogger Klaus Eck)

Webseiten sind nicht nur genauso geduldig wie Papier, viele Blogger haben entweder nicht die Ausbildung oder keine Lust, sich an journalistische Standards zu halten und erheben genau das zum Prinzip, nach dem Motto: Mag der einzelne Fisch auch daneben liegen, der Schwarm wird es korrigieren. ¸¸Bedenkenlos", schreibt Ignacio Ramonet, Redaktionsdirektor der französischen Zeitschrift Le Monde diplomatique, würden Information und Meinung, überprüfte Tatsachen und Gerüchte vermischt.

Das kann dort, wo es um Marktanteile und das große Geld geht, schnell den Aktienkurs in den Keller treiben. Deshalb lassen mittlerweile auch viele Firmen Blogs beobachten, die sich mit ihrer Branche beschäftigen. Schließlich wollen sie nicht PR-Pleiten erleben wie die Firma Kryptonite. Blogger hatten veröffentlicht, dass sich ein 50 Dollar teures Schloss mit einem simplen Einweg-Kugelschreiber öffnen ließ. Erst schwieg die Firma tagelang, dann - inzwischen hatten Mainstream-Medien den Fall aufgegriffen - musste sie klein beigeben.

Besonders ins PR-Kontor schlägt, dass Suchmaschinen den Wert von Einträgen zu einem bestimmten Stichwort unter anderem danach bemessen, wie oft auf entsprechende Seiten verlinkt wird. Je mehr Verweise also die Blogger untereinander anlegen, umso höher rutschen sie mit einem bestimmten Thema in den Ergebnislisten von Google und Co. Der deutsche Blog ¸¸Spreeblick", der die Geschäftspraktiken des Klingeltonanbieters Jamba im Stile der Sendung mit der Maus angeprangert hatte, rangierte auf Google beim Stichwort Jamba wochenlang auf der ersten Ergebnisseite. Man kann sowas auch einen PR-Gau nennen.

¸¸Der Blogging-Trend wird die öffentliche Kommunikation in 2005 nachhaltig verändern", analysiert Lars-Christian Cords, Partner bei der Werbeagentur Fischer-Appelt in Hamburg, ¸¸professionelle Maßstäbe wie Recherchequalität und Glaubwürdigkeit stehen in Frage." Aber der Werbefachmann sieht auch Chancen: ¸¸Über Blogs können auch Unternehmen schnell Informationen und aktuelle Meinungsbilder einfangen."

Oder versuchen, diese Meinung selber zu beeinflussen? Wenn, dann sollten sie es nicht so plump anstellen wie im Fall Jamba. Plötzlich fanden sich unter den Kommentaren auf den kritischen Artikel bei ¸¸Spreeblick" reihenweise Beiträge, die sich positiv zu Jamba äußerten. Aber weil Blogging-Software immer protokolliert, von welcher Internet-Adresse aus Beiträge losgeschickt werden, kam schnell heraus, dass die Beiträge von Jamba-Mitarbeitern stammten und die Wirkung der Guerilla-PR kehrte sich ins Gegenteil um.

¸¸Seit 1194 Tagen ohne Zungenkuß. Davor 1721. Seit 314 Tagen ohne Date. Davor 945. Seit 19 Tagen ohne erotischen Blickkontakt." (Blogger Aber in ¸¸Mein Liebesleben")

Firmen können das Beobachten von Blogs für sie erledigen lassen, der Informations-Junkie ist auf sich alleine gestellt, wenn er eintaucht in das Meer der Informationen und Belanglosigkeiten. Viele tun sich schwer, sehr schwer, wieder aufzutauchen aus der Blogosphäre: ¸¸Die Suchtgefahr ist nicht zu leugnen", sagt Gabriele Farke, Autorin eines Buches über Online-Abhängigkeit, die zugleich die Internetseite onlinesucht.de betreibt. ¸¸Es ist gnadenlos, was da in den Geständnissen rüberkommt." Schon früher öffneten viele in Foren schonungslos ihre Herzen, aber anonym, ¸¸das hat ja nie jemand gesehen". Nun aber, bei den Blogs, ¸¸wünschen sich die Leute das".

¸¸Noch kurz vor Weihnachten 2002 konnte ich mir nicht vorstellen, was die Leute daran finden, ein Tagebuch im web zu betreiben. Heute muss ich sagen, ich kann mir nicht vorstellen, es nicht zu tun." (Selbstbekenntnis der Bloggerin ¸¸Früchtchen")

Etliche Suchmaschinen wie technorati.com haben sich auf Blogs spezialisiert, aber auch die etablierten Suchdienste wie Google kämmen Blogseiten regelmäßig durch. Aber auch hier zählt das Gesetz der großen Zahl: Der Blogger, auf den die meisten Links zeigen, kommt am weitesten nach vorne bei den Suchmaschinen. Da heißt es aktuell bleiben, mindestens jeden Tag etwas posten, am besten mehrmals. Das setzt viele unter Druck, schafft eine Abhängigkeit, der sie sich nicht entziehen können.

Nachts auf der Biergarnitur

¸¸Ist es bedenklich, wenn man von jedem neuen Hotel schon den Katalog auf INet-Anschluss checkt und auf dem Zimmer als erstes Ausschau hält, ob es einen LAN-Anschluss gibt?", fragt sich der Blogger Stefan Nagelschmitt - auf seinem Blog. ¸¸Oder fängt es erst wirklich an, gefährlich zu werden, wenn man nachts 2,5 Stunden in der Kälte auf einer Biergarnitur vor einem geschlossenen Kiosk sitzt, um den Access Point eines ebenfalls geschlossenen Jazz Cafés auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu nutzen?"

Wer kann das schon genau sagen? Sicher ist, das zeigen Gabriele Farkes Erfahrungen mit Online-Süchtigen, dass viele Menschen sich völlig abkapseln von ihrem früheren Leben und einfach kein Interesse mehr daran aufbringen, sich mit realen Menschen an realen Orten zu treffen. Besuch wird ihnen lästig, Partnerschaft und Job leiden unter dem ständigen Zwang, nur ja nichts zu verpassen, auch an dem unvermeidlichen Schlafmangel. Und in der Familie fühlen sich Süchtige als Außenseiter, die in ihrer eigenen Welt leben.

Die Einstiegsdroge für viele sind die kommunikativen Fähigkeiten des Internets: ¸¸Im Chat findet jeder Gleichgesinnte, und es ist schier unmöglich, für ein Problem, das einen gerade zutiefst beschäftigt, nicht jemanden zu finden, der nicht ein offenes Ohr und Zeit für ihn hat", schreibt Gabriele Farke auf onlinesucht.de. Doch fürs reale Leben brächten diese virtuellen Seelentröstungen nichts. Die Blogs mit ihrem ¸¸Jeder ist mit jedem in Kontakt" fügten dem eine ¸¸neue Qualität" hinzu, sagt die Expertin. Dagegen hilft ihrer Erfahrung nach nur, sich selbst unter Kontrolle zu setzen. Mit Tages- und Wochenplänen sich selbst Brücken zu bauen.

¸¸...amazing how you can be unemployed but always busy!" (Joe Gordon in seinem Blog ¸¸Woolamaloo Gazette")

Es gibt jedoch Ausnahmen. Joe Gordon, der gefeuerte schottische Blogger, versuchte den Brückenbau zu seinem alten Leben als Buchhandelsangestellter auf seine ganz eigene Art. In seinem Blog zeichnete er minutiös nach, wie es ihm im Kampf gegen die fristlose Kündigung erging. Und es hat geholfen. Die Aufmerksamkeit, die er so erregte, verschaffte ihm einen neuen Job. Und mehr Geld als vorher verdient er jetzt auch noch.

Die Links zu den Blogs auf einen Blick unter www.sueddeutsche.de/blogs

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.39, Donnerstag, den 17. Februar 2005 , Seite 3

16.02.05

Legt Apple die Switch-Kampagne neu auf?

Bei MacTechNews.de finden wir folgende Meldung:

Es macht den Anschein, dass Apple die Switch-Kampagne neu beleben möchte. In den Hot News auf der Apple-Seite sucht Apple "New to Mac" Stories, also Geschichten von Benutzern, die gerade vom PC auf den Mac gewechselt haben.

(...)

Vielleicht sollte ich meine Geschichte mal einreichen? Vor zwei Jahren wurde das Startverhalten meines Dell Laptops immer träger. Schlussendlich dauerte es über 5 Minuten, bis ich mit dem Gerät arbeiten konnte. Durch den Besuch von Appleforen erfur ich immer mehr vom Mac und so traute ich mich schließlich, ein Powerbook zu kaufen. Vor allem Office:Mac holte ich dazu, denn der Austausch von Dateien ist ein wesentlicher Bestandteil meines Berufes. Gespannt war ich, ob der Mac im Sambanetz meines Arbeitgebers mitreden konnte. Neben einigen geringen Schwierigkeiten lief aber alles glatt. Besonders die Kompabilität von Office:Mac zum Winoffice ist sehr überzeugend. Die Netzwerkfähigkeiten meines Applecomputers sind fantastisch.

Schon bald merkte ich, dass ein Mac anders ist, als ein PC. Leider arbeite ich jetzt nicht weniger am Computer als vorher. Dafür arbeite ich nun mit dem Computer, davor für den Computer. Einen Windows-PC fasse ich inzwischen nur noch an, wenn ich muss.

Was ist denn da los?

Bei COMPUTERWOCHE ONLINE finden wir unter der Überschrift Symantec-CEO schießt scharf gegen Microsoftfolgende Meldung:

In seiner Keynote auf der RSA Conference 2005 hat John Thompson, Chief Executive Officer (CEO) von Symantec, harsche Kritik am Softwareriesen Microsoft und dessen Ambitionen im Bereich Security geübt. Besonders Microsofts zu starke Ausrichtung auf Windows-Umgebungen missfällt dem Manager: "Wir begrüßen Microsofts Initiativen, sie sind äußerst notwendig, aber sie gehen vor allem für große Unternehmen nicht weit genug." Applaus erntete Thompson für den Zusatz, Microsoft biete keine plattformübergreifenden Lösungen und sei "genetisch bedingt dazu wohl auch nicht in der Lage"

(...)

Ich dachte immer, das sind dicke Freunde. So etwas macht man doch nicht in einer Familie. Was will Symantec denn ohne Microsoft anfangen. Glauben die ernsthaft, dass sich andere für ihre Produkte interessieren. Beim Mac machen jedenfalls alle einen Riesenbogen um Symantec. Warum wohl?

Die Socke

Tennissocke

Dieses Bild finden wir bei mamasfeinstes.de.

Das Bild macht doch nur deutlich, dass die Tennissocke schwer im Kommen ist, oder etwa nicht?

(Danke an mamasfeinstes.de)


Patienten nach Transplantationen schwer erkrankt

Bei NETZEITUNG.DE finden wir folgende Meldung:

Mehrere Menschen haben sich durch Organtransplantationen wahrscheinlich mit Tollwut infiziert. Die Krankheit endet meist tödlich.

Die Patientin, von der die Organe stammen wurde in der Abteilung meiner Frau behandelt. Jetzt müssen die Beschäftigten, die Kontakt mit ihr hatten, sich vorsorglich gegen Tollwut impfen lassen.