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28.03.05

Achter Tag

Achter Tag Ile de Re

Die Hasen sind noch nicht alle geschlachtet und heute ging es mal wieder an die Küste. Und was für eine Küste.



Phare de Balleine

Gewaltige Wellen und endloser Strand. Obwohl es noch kein Badewetter gibt, war bereits eine Menge los am Strand. Eine Gruppe Brandungssurfer machte sich die meterhohen Wellen zunutze. Gerade als ich einige bei ihrem Tun fotografieren wollte, fiel meine Tochter ins Wasser, in kompletter Montur versteht sich. Das war ein Geschrei. Sie dachte, dass das Meer sie nun hinausträgt in die Tiefen des Ozeans.

Morgen ist unser letzter Tag. Irgendwie traurig, wenn es schon wieder vorbei ist.

27.03.05

Siebter Tag

Siebter Tag Ile de Ré

Kalt, gesäßkalt ist es heute. Die Anzeige des Thermometers ist dabei gar nicht das Problem. Bereits seit Tagen schwanken die Temperaturen zwischen 10 und 15°C. Das muss mit dem Meer zu tun haben. Doch der Wind, seine Stärke und seine Richtung machen hier auf der Insel eine Menge aus und heute war es trotz gelegentlicher Sonnenstrahlen empfindlich kalt. Auf der Tour sahen wir heute viele Menschen, sehr viele Menschen. Ein Osterspaziergang auf der Insel heißt wohl in erster Linie Radtour mit der ganzen Familie, Mann und Maus, Kind und Kegel. Manche hatten wie wir dicke Jacken an. Es gab aber auch Jogger mit freiem Oberkörper und Etliche mit kurzen Hosen und T-Shirts. Wir sind eben doch Weicheier.

Den Tag fingen wir erst reichlich spät an. Daran war natürlich die Zeitumstellung Schuld. Doch nicht nur das, die Pizza von gestern ist weder mir noch meiner Frau gut bekommen. Die Auswirkungen waren nicht dramatisch aber den ganzen gestrigen Abend und heutigen morgen waren wir schlapp und lustlos. Wir konnten uns nicht einmal über die Schokolade freuen, die wir seit heute wieder genießen dürfen. Doch heute nachmittag geht es uns schon bedeutend besser und das Bierchen zum Abendessen schmeckte vorzüglich.

Seit gestern haben wir verabredet, dass wir am kommenden Mittwoch zurückfahren wollen. Daher steht uns eigentlich nur noch morgen ein voller Urlaubstag zur Verfügung. Am Dienstag müssen wir packen und das Haus auf Vordermann bringen.

Frohe Ostern

Osterei

Frohe Ostern allen lieben Lesern und Freunden von switchpack.

Das Bild stammt aus einem Schaufenster einer Partisserie in den Arkaden von La Rochelle




25.03.05

Fünfter Tag

Fünfter Tag Ile de Ré

Aufmerksame Leser werden sich fragen, wo um Himmels willen der Bericht vom vierten Tag geblieben ist. Gemach, bitte habt Nachsicht. Ich bin hier im Urlaub und habe nicht jeden Tag Lust zu schreiben. Zudem ist nicht jeder Tag so spannend, dass er Erwähnung finden müsste.

Doch genug der Erklärungen. Lassen wir Taten sprechen. Heute stand eine gewaltige Radtour auf dem Programm. Im Ernst, 30 km auf einer windumtobten Insel, sind für meine fünf und sieben Jahre alten Kinder keine Kleinigkeit. Aber sie haben sich der Aufgabe mutig gestellt und wir hatten einen sehr schönen gemeinsamen Tag.

Ziel war das ausgedehnte Vogelschutzgebiet der Ile de Ré, das nur auf besonderen Wegen mit dem Fahrrad betreten, tschuldigung, befahren werden kann. Vorbei geht es an Salinen, in denen die Insulaner seit Urzeiten das wertvolle Meersalz gewinnen. Station ist das kleine aber feine Städtchen Ars mit seinem schmucken Hafen, an dem man im Sommer reihenweise Maler mit ihren Staffetten sitzen sehen kann. Meine Sony kann das schneller, wenn auch mit deutlich geringerem Aufsehen.

Das Vogelschutzgebiet selbst ist eigentlich auch nicht viel aufregender als der Rest der Insel. Ornitologen werden hier vielleicht die ein oder andere Seltenheit entdecken. In aller Regel muss man sich aber schon etwas mit einem langbrennweitigen Fernglas auf die Lauer legen. Wir sahen diverse Reiherarten, einen Kormoran, eine seltene Entenart, Möwen beim Brüten und verschiedene Raubvögel. Daneben haben wir vermutlich noch einige andere seltene Vogelart gesehen, diese als solche aber erst gar nicht erkannt.

Am alten ehemaligen Hafen der Insel hatten wir unseren Wendepunkt erreicht. Auf der Rückfahrt ging es nur noch gegen den Wind. Wieder in Ars gönnten wir uns daher einen Kaffee bzw. eine Chocolat chaude. Spät nachmittags kamen wir müde aber glücklich zu Hause an.

23.03.05

Dritter Tag

Dritter Tag Ile de Ré

Nicht jeden Tag muss etwas Besonders passieren. Das Besondere heute lag darin, dass wir eben nichts Besonderes getan haben. Das fing schon damit an, dass wir faul in den Betten hingen und spät aufgestanden sind. Nach dem ausgiebigen Frühstück war Einkaufen angesagt und im Anschluss daran wurde mal wieder eine Sandburg gebaut. Heute wurde sie richtig groß und meine Tochter konnte dabei ihre neue Schaufel einweihen. Die Alte hatte vorgestern ihren Geist aufgegeben.

Heute schien doch tatsächlich die Sonne und es wurde im Laufe des Tages richtig warm. Daher haben wir am Nachmittag in der Sonne gelegen und gelesen. Nicht die schlechteste Beschäftigung im Urlaub kann ich da nur sagen. Und zum Abschluss des Tages radelten wir noch einmal zu den Eseln. Dem Wahrzeichen der Insel.

22.03.05

Zweiter Tag

Ile de Ré Zweiter Tag

Heute morgen hat es richtig geschüttet. Allein in der Nacht sind 5 Liter gefallen. Alles war patschig nass. Daher sind wir nach La Rochelle gefahren. Kaum dort, kam die Sonne heraus. Es wurde ein wunderschöner Tag. La Rochelle ist eine sehr interessante Stadt mit einem weltbekannten alten Hafen.

Nach einer ausführlichen Stadtbesichtigung waren wir eigentlich müde genug und zu Hause warteten herrliche Liegestühle bei strahlender Sonne. Doch der Jüngste verlangte einen Nachschlag in Form einer Besichtigung des Aquariums. Dort war es wirklich toll. Bruce war ebenso zu sehen, wie Baracudas und wirklich große Muränen. Sogar eine zwei Meter lange grüne Muräne aus der Karibik gab es. Nicht zu vergessen auch Nemo und seine Freundin Dorie gehörten zum Repertoire. Doch mein Jüngster interessierte sich nur für die möglichst blutrünstigen Kreaturen.

Am Ende war dieser Tag wettertechnisch einer der Besten. Leider war dies am Morgen nicht zu erkennen.

21.03.05

Erster Tag

Ile de Ré erster Tag

Das ist er nun also, unser Urlaub. Wie so oft, sind wir mal wieder auf die Ile de Ré gefahren. Meine Eltern besitzen dort ein kleines Ferienhaus. So früh im Jahr waren wir allerdings noch nicht dort und deshalb ist es spannend, ob wir uns bei dem Wetter gut beschäftigen können. Heute war es morgens leicht am Regnen. Die Tagestemperaturen hielten sich durchgehend bei ca. 10° C.

Nach dem obligatorischen Großeinkauf gingen wir an den Strand und buddelten mit den Kindern ein paar Löscher. Am Nachmittag konnten wir die Liegestühle im Windschatten des Hauses aufstellen und mit einer Wolldecke bewaffnet unter freiem Himmel lesen. Das war richtig geil. Danach machten wir noch eine Radtour mit den Kiddies. Auf dem Rückweg gab es etwas Stress, weil die Kleinen meinten, wegen des Windes nicht mehr fahren zu wollen. Doch das ging vorbei. Am Abend waren sie wenigstens müde genug, um bald einzuschlafen.

Internet in Frankreich

Ob eine Einwahl in Frankreich möglich ist, habe ich mich schon vor Jahren gefragt. Zuerst funktionierte es mit einem Anbieter, den es inzwischen schon lange nicht mehr gibt. Dann nutzte ich AOL oder auch T-Online mit einem PC und der entsprechenden Onlinesoftware. Seit ich einen Mac habe, ist mir eine Einwahl nicht mehr gelungen.

Die T-Onlinesoftware wollte ich nicht. Dann habe ich es versucht, die Nummer des Einwahlknotens zu ermitteln und mit meinen Zugangsdaten in den Netzwerkeinstellungen eingegeben. Das Modem antwortete auch, sogar die Zugangsdaten wurden akzeptiert, aber am Ende gab es dennoch eine Fehlermeldung und die Verbindung brach ab. Ich habe meherer Stunden mit diesem Problem zugebracht, aber letztendlich keine Lösung gefunden.

Eine andere Alternative wäre ein französischer Provider gewesen. Aber dieser Markt ist in Deutschland schwer verständlich und so habe ich auch diese Möglichkeit aufgegeben.

Am Samstag habe ich mich noch einmal schlau gemacht bei T-Online. Und siehe da, es gibt nun eine eigene Software für den Mac, iPass. Dort sind die Einwahlknoten aller T-Onlineknoten im Ausland vermerkt. Die Software greift auf die Einstellungen von OS-X zu wie beispielsweise das interne Applemodem. Man trägt seine T-Online Einwahldaten ein und nun braucht es nur noch eine analoge Telefondose in Frankreich. Die Einwahldaten besitze ich durch einen kostenlosen by-call Account bei T-Online, für Auslandseinsätze durchaus zu empfehlen.

Klaro, Modem ist nicht DSL und zum ausgedehnten Surfen ist es wirklich nicht geeignet. Aber ein paar Mails und der ein oder andere Blogeintrag sind damit schmerzlos möglich und ehrlich gesagt sollte ich im Urlaub auch nicht noch länger mit meinem Mac zubringen.

20.03.05

Na, wer schlägt den Tabellenführer?

Yippie eijeh. Das ist doch ein Freudenfest. Das zweitschnellste Tor in der Geschichte der Bundesliga nach nur 19 Sekunden brach bereits den Kampfgeist der Schalker.

Und wer freut sich darüber wie ein König? Ich natürlich. Glücklicherweise habe ich jetzt iPass, eine Einwahlsoftware von T-Online und kann mich damit auch mit dem Mac und meinen Zugangsdaten einwählen. Sonst würde ich hier nichts erfahren von dieser Ruhmestat.

Und jetzt alle,

♫ nie mehr zweite Liga, denn wir sind nur ein Karnevalsverein. ♫

19.03.05

Letzte Tour vor dem Urlaub

Die Tour am Samstag habe ich vor allem gemacht, weil ich nun zwei Wochen kein Rennrad zu sehen bekomme. Die Beine waren aber nach der flotten Runde gestern noch nicht in Ordnung und so habe ich mich über die letzten 20 km geschleppt, fahren konnte man das nicht nennen.

Pause

Morgen früh brechen wir auf gen Frankreich. Wir wohnen auf einer Insel und meine bisherigen Bemühungen, dort für wenig Geld online zu gehen, sind bislang erfolglos geblieben. Daher rechne ich damit, dass in den nächsten zwei Wochen keine weiteren Einträge in diesem Blog stattfinden. Bleibt mir gewogen und schaut wieder mal vorbei.

P.S. Wegen der vielen Spammer, werde ich in dieser Zeit die TrackBackfunktion ausschalten.

Jo, mer san mim Radel do

Am Freitag war das Wetter immer noch kaiserlich und ich nahm abends mein Rennrad und brach auf ins Saynbachtal. Unterwegs bekam ich doch große Lust noch einmal zum Achim zu fahren, um mir mein neues Rad anzusehen, dass schon angekommen war. Also bin ich den steilen Anstieg nach Stromberg hoch und über Nauroth nach Grenzau herunter. Anschließend nach Höhr-Grenzhausen und von dort nach Vallendar. Nun blieb mir keine andere Wahl, als am Rhein entlang nach Lahnstein zu kommen, was bis auf das Nadelöhr in Ehrenbreitstein auch gut gelang. Nur der Rückweg wurde hektisch, denn um 7 Uhr sollte es rabenschwarte Nacht sein und da hieß es, sich zu sputen.

Ich kam die Tür herein, drehte mich noch einmal um, da gingen die Straßenlaternen an. Geschafft.

Laufen in Erfurt

Ja, ich weiß. So gut wie ich sollte man es mal haben. Jede Woche ein neuer Ort, in dem ich meine trabenden Schritte auf unbekannten Pfaden führen kann.

Der Lauf in Erfurt hat Spaß gemacht. Die Leute im Hotel haben mir einen schönen Weg gezeigt. Erst zum Bahnhof und auf der anderen Seite der Bahnlinie die Grünanlagen entlang. Bis auf die Tatsache, dass es von allerdings friedlichen Hunden dort wimmelte war das wunderschön. Die Stunde Laufen ging entsprechend schnell zu Ende.

16.03.05

Bild des Tages

Augustinerkloster

Heute sitze ich in der Hotellobby des Hotel Sorat in Erfurt. Wie so oft in den letzten Tagen hat es mich mal wieder an einen fernen Ort in der Republik verschlagen. Das Bild zeigt den geschichtsträchtigen Innenhof des Augustinerklosters, dem Orden, dem einst Martin Luther beitrat und in dem er mehrere Jahre wirkte. Das Kloster war unter anderem Filmkulisse für die Martin Luther Verfilmung.

Den Bericht verfasse ich übrigens an einem kostenlosen Hotspot. Sehr löblich das.

15.03.05

Wimax

Nach DSL, WLAN und UMTS steht ein neuer Standard in den Startlöschern. Wimax ist eine Weiterentwicklung des bekannten WLAN mit dem großen Unterschied, dass hierduch Entfernungen bis zu 50 km überwunden werden können und Geschwindigkeiten von bis zu 70 Mbit/s erreicht werden. Vor allem für diejenigen, die bisher aus technischen Gründen kein DSL bekommen konnten, scheint dies sehr interessant.

Als einer, der schon lange DSL hat, frage ich mich allerdings, wo das noch hinführen soll.

Lesenswert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wimax

14.03.05

Engländer lieben ihre Hunde

Weil,

er trinkt mir nicht das Bier weg und baggert meine Frau nicht an.

(aus Rhein-Zeitung vom 14.03.05 Seite 6)

Klasse, wer Probleme damit hat, mit Menschen umzugehen, der liebt eben Hunde.

13.03.05

71 km

Dirty Bike

Die Saison ist nun offiziell eröffnet. In Neuwied gingen die ersten Rennradler auf die Strecke und ich war dabei. Das Wetter war heute morgen leider gar nicht gut. Der Regen trommelte wie wild auf das Dach. Das änderte sich nur wenig als ich zum Startort fuhr. Na ja, der Regen fiel etwas leichter. Aber dann hörte es auf und das blieb während der ganzen Tour so. Na ja, die Straße war noch sehr nass und mein Fahrrad sieht jetzt sehr pflegebedürftig aus, aber meine Klamotten blieben immerhin trocken.

Die Distanz war ungewohnt und eine Herausforderung. Über die Strecke, die nur wenig Steigungen aufweist, lief es jedoch gut bis sehr gut. Auch gegen Ende hatte ich immer noch Druck auf dem Pedal. Doch viel länger hätte die Strecke nicht sein dürfen. In der anschließenden heißen Badewanne hing ich ganz schön durch.

So richtig wie ein unsportlicher alter Sack fühle ich mich aber, wenn mir nach der halben Strecke ein Radler entgegenkommt, der damit bereits die dreifache Strecke absolviert hat und das auf einem schwereren Mountainbike mit Stollenreifen. Das heißt, der Kerl muss mit mehr als 40 Sachen die Strecke absolviert haben. Das ist ja Profiniveau. Überhaupt scheinen einige Rennfahrer die Touristik als Trainingseinheit zu nutzen. Später sah ich noch das ein oder andere bekannte Gesicht unter anderem Hans-Werner Theisen, mehrmaliger Rheinland-Pfalz-Meister.

12.03.05

Jetzt kommt das neue Rennrad

Wollte ich vor einer Woche noch ein neues Rennrad, so wird dies jetzt Realität. Heute habe ich bei Achim bestellt.

Basis des Rades ist das Cannondale R1000 ins schwarz. Einige Änderungen an der sereinmäßigen Ausstattung werden vorgenommen. Die Cannodale Bremskörper werden ersetzt durch die Originalbremsen der Shimano Ultegragruppe (leider keine Deeplinks bei Shimano möglich, möge die Seite von Hackern gestört werden). Die nicht sonderlich schöne Carbonstütze wird durch die Cannondale Alustütze ausgetauscht. Bei den Pedalen entschied ich mich für das 5.1 von Look. Dadurch kann ich bei meiner Schuhplatte bleiben und beide Räder weiter verwenden.

Und weil ich meinen Limar Helm im Telekomdesign noch nie leiden konnte, habe ich mir noch einen Giro Pneumo in weiß bestellt.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Sachen da sind. Eigentlich brauche ich es auch erst nach den Ferien.

0:0 in Bremen

Nach zuletzt acht verlorenen Auswärtsspielen können die Mainzer mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Ob es nun am Trauma von Lyon der Bremer lag oder an wieder erstarkendem Selbstbewusstsein des Fassenachtsvereins, mag dahinstehen. Das Ergebnis zählt. Eine torlose Partie ist zwar nicht attraktiv, aber was zählt ist ein Auswärtspunkt.

Forza, Mayence. Ich bin Euer Fan.

11.03.05

Selten so gelacht

Was gibt es da eigentlich zu lachen?

(via WeirdSpot)



Paris Nizza

Unseren Videorekorder nutze ich eigentlich nur noch, um Radsportübertragungen aufzuzeichnen. Da aber leistet mir das Gerät beste Dienste. Paris-Nizza ist so ein erstes Highlight im Jahr. Soeben zieh ich mir das Finale der heutigen Etappe hinauf zum Mont Faron rein. Echtes Tour-Feeling. Simoni macht sich weg. Der scheint in diesem Jahr wieder zu neuer Stärke zu finden. Armstrong hat das Rennen schon längst verlassen. Er wirkte nicht sehr fit und hatte auch einigen Speck auf den Rippen.

Als er aufgegeben hat waren die Wetterverhältnisse jedoch sehr irregulär. Man fuhr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt durch Massen von Schnee. Die Etappen wurden von 170 km auf bis zu 40 km gekürzt. Offizieller Grund für die Aufgabe war eine Erkältung.

Wieder bei der Etappe scheint es sich zu bewahrheiten, dass der Mann mit dem Cannondale-Rad gewinnt. Und so ist es. Wieder ein schönes Argument, sich ein Cannondale zu kaufen.

10.03.05

Das Risiko trägerloser Kleider

Trägerlos

Zu diesem Bild finden wir durch die Lektüre beim Schockwellenreiter auch einen Hinweis auf die wissenschaftliche Betrachtung zur Statik trägerloser Abendkleider.

Der Fotograf, der das Brautpaar in diesem Augenblick verewigte dürfte wohl nicht mehr am Leben sein. :-D

(via Schockwellenreiter)

RadTourenFahren

Die Sonne geht gerade so schön unter. Da bekomme ich direkt Lust auf den Frühling. Und damit auch Lust auf das Radfahren. Am kommenden Wochenende geht bei uns die Saison los. Der RRC Neuwied startet seine sogenannten Saisoneröffnungsfahrten am Samstag und Sonntag. Die Fahrt am Sonntag habe ich mir fest vorgemerkt. Da muss es schon Katzen und Hunde regnen, damit ich das ausfallen lasse.

Dabei steckt mir immer noch das neue Rennrad in der Nase. Ich weiß, dass ich mir das noch in diesem Jahr kaufen will. Klar, es wird zu jeder Zeit schön sein, mit einem neuen Rad durch die Landschaft zu düsen. Aber gerade die Touristiken jetzt im Frühjahr machen Laune. Ich werde am Wochende mal die Finanzministerin befragen. Wenn ich dieses Wochenende bestelle, könnte das Gewünschte nach meinem Osterurlaub fertig sein.

Wenn das so weiter geht, werde ich mein Trainingsziel in diesem Jahr noch übertreffen.

Bahnfahren in Deutschland

Im Zug zu sitzen ist einerseits angenehmer als Autofahren, aber mit der Zeit stellt sich hier auch eine Gewohnheit ein. Gut ist, dass man im Zug lesen und damit auch arbeiten kann. Schlecht ist, dass ich umsteigen und warten muss. Mit dem Zug von Nürnberg nach Koblenz bin ich schon in der letzten Woche gefahren und er war jedesmal mindestens 30 Minuten zu spät. Was gut am Bahnfahren ist, man kann mal ne Mütze schlafen und wenn man einen Platz an der Steckdose hat, kann man für sein Blog schreiben.

Momentan nervt es mich aber total, dass die Toiletten in meinem Wagen permanent besetzt sind. Irgendwann muss ich einfach mal. Wenn ich heute abend zu Hause bin und ich hoffe sehr, dass dies um 20.00 Uhr der Fall sein wird, dann habe ich vom Bahnfahren erst einmal genug. Die nächsten Touren werde ich wieder mit dem Auto machen.

Laufen in Passau

Dienstlich bin ich heute in Passau, im Exerzitienhaus Maria Hilf. Wie jeden Donnerstag versuche ich, auch wenn ich unterwegs bin, morgens zu laufen. Passau ist eine wunderschöne Stadt und wenn es nachts geschneit hat und morgens um halb sieben die Sonne aufgeht, dann ist es besonders reizvoll, wenn auch ein wenig rutschig.

Durch den Neuschnee in der Nacht waren fast alle Wege verschneit oder glatt. Erst lief ich den Maria-Hilf-Berg runter an den Inn. Dort gab es aber zu viele (große) Hunde. Daher bin ich quer in die Innenstadt hineingelaufen und durch bis an die Donau. Kurz hinter dem Dom bin ich wieder in die Stadt auf das Domplateau hoch und vor dem Dom hinunter Richtung Inn. Genau an der Brücke, die zum Maria-Hilf-Berg über den Inn führt kam ich wieder raus. Dann bin ich den steilen Berg zum Exerzitienhaus wieder hoch und oben auf der verschneiten Höhe nach Österreich gelaufen. Jawohl, Österreich liegt nur einen guten Kilometer hinter meiner Tagungsstätte. Alles war tief verschneit und sah so aus, wie man sich Österreich eben vorstellt.

So als Rheinländer komme ich zur Überzeugung, dass auch Bayern Ausland ist.

08.03.05

Weltfrauentag

weltfrauentag

Heute ist Weltfrauentag.

Auf, auf Ihr Männer. Tut was Gutes. Morgen könnt Ihr Euch wieder benehmen wie bisher.

06.03.05

Arsch der Welt

Bei klabuster|beere finden wir folgende Meldung:

Arsch der Welt

…ein Schild sagt mehr als tausend Worte. ;)

(Danke an klabuster|beere)

Der Herr der Betriebssysteme

Bei Unix fuer MacOS X Anwender finden wir folgende Meldung:

Ab und zu findet man in Diskussionsforen doch die eine oder andere Perle. Die hier zum Beispiel:

Ein OS den Linuxern hoch im Licht,
ein Unix den Freaks in ihren Serverhallen,
den Macintosh, ewig dem Design verfallen.
eines dem Dunklem Herrn auf dunklem Thron,
Im Lande Redmond, wo die Anwälte drohn.
Ein OS, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

(Danke an Unix fuer MacOS X Anwender)

Bild des Tages

Bundesligatabelle

Lange ist es her, dass ich hier voller Stolz die Tabelle präsentiert habe mit den Mainzern ganz oben. Die Zeit, in der sich Niederlage an Niederlage reihte war auch verdammt lang. Jetzt haben die Mainzer endlich mal wieder gewonnen und der Tabelle ist abzulesen, dass ein Abstiegsplatz derzeit kein Thema ist. Immerhin liegen 7 Punkte zwischen den Mainzern und dem ersten Abstiegskandidaten. Dennoch gibt es noch 10 Spieltage und damit sind noch insgesamt 30 Punkte drin. Da ist noch nichts entschieden.

Also, ♫ steh auf, wenn Du ein Mainzer bist.♫ Ruht Euch nicht aus, macht weiter.

Bericht einer Ausfahrt

Das Wetter signalisiert immer noch Winter. Schnee- und Graupelschauer, Temperaturen stets unter dem Gefrierpunkt. Heute morgen schien dann sogar mal die Sonne, schön aber nicht wärmend. Anstrengend war da der stramme Nordwind. Heute ging es flach zu. Besonders hoch wollte ich nicht fahren, weil dort noch zu viel Schnee liegt. Da in der nächsten Woche die erste Radtouristik steigt, wollte ich heute mindestens 50 km absolvieren. Dazu fuhr ich die Mosel aufwärts und wendete dann in Kobern-Gondorf. Die Radfahrer, die mir auf dem Rückweg entgegen kamen hatten knallrote Gesichter. Es muss kalt gewesen sein.

Die Zeit lief mir auch davon. Nach meinem Gefühl war ich nicht sonderlich schnell unterwegs. Dies lag aber auch am heftigen Gegenwind, der mir auf der Rückfahrt entgegen blies. Gestern hatte ich mir eine neue Windstopperjacke gekauft. Diese ist zwar eher weniger gefüttert als ihre Vorgängerin. Aber der Schnitt ist sehr angenehm. Die Arme sind lang und die Schultern breit genug, so dass die Bewegungsfreiheit optimal ist. Leider konnte auch die Jacke nicht verhindern, dass es so kalt war.

Zum Radeln würde ich mir doch wünschen, dass der Winter bald vorbei ist.

05.03.05

5:0

♫ Wir sind nur ein Karnevalverein. ♫

Nicht unbedingt ein glanzvoller Sieg. Aber wichtig. Enorm wichtig. Weiter so Ihr Mainzer. Nie mehr zweite Liga.

(mehr bei Netzeitung)

Ich will ein neues Rennrad

Cannondale

Mein Principia wird in diesem Jahr 10 Jahre alt. So lange habe ich noch kein Rennrad benutzt. Zugegeben, so wenig wie in den letzten 7 Jahren bin ich auch nicht gefahren, seit ich ein Rennrad besitze. Doch das ist jetzt egal. Ich bin heiß auf ein neues Teil. Erst wollte ich zu Canyon, die verkaufen sich gerade kaputt. Erstens ist der Laden, der in die ganze Welt verkauft, hier um die Ecke und zweitens kenne ich den Besitzer. Doch heute war ich bei Achim und was er mir zu den Cannondalerädern erzählt hat, ist schon sehr überzeugend. Die Teile sehen supergut aus, sind klasse leicht und leider etwas teurer.

Zum Vergleich, hier könnt Ihr das Pendant von Canyon begutachten. Es kostet die Hälfte. Das ist ein Wort. Dennoch spricht mich das Cannondale viel mehr an. Und schließlich ist ein Rennrad kein Gegenstand, sondern eine Beziehung.

iPod Werbung in Deutschland kopiert

Ei-Pod

Dass der iPod in Deutschland angekommen ist zeigt uns die Tatsache, dass andere Firmen die Schattentechnik der iPod-Werbung nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. In diesem Fall wurde sogar der Produktname aufgegriffen und wirkungsvoll verfremdet.

Die Werbung habe ich heute im Hauptteil der Süddeutschen Zeitung entdeckt. Übrigens, bei der Firma handelt es sich um ein Möbelhaus.

DFB-Pokal - Wer oder was ist Bielefeld?

Nach dem verhehrenden Spiel der Freiburger wurde am Donnerstag viel über den Pokal gesprochen. Inzwischen stehen die vier Halbfinalisten fest.

  • Bayern München
  • Schalke 04
  • Werder Bremen
  • Arminia Bielefeld

Da fragt sich der Laie, wer oder was ist Bielefeld? Spielt man da Fußball? Von denen habe ich wirklich noch nie etwas gehört. Am Ende kommt mein Dorfplatzverein auch mal ins DFB-Pokal-Halbfinale.

04.03.05

Mein Neuer

Passat

Eigentlich tut es mein Auto nicht mehr lange, bzw. sollte bald verkauft werden, damit ich dafür noch etwas bekomme. Aber für die Wachablösung ist es noch zu früh. Der Nachfolger steht erst Ende nächster Woche bei den Händlern. Und bis das Modell und die Ausstattung verfügbar ist, die mir vorschweben, vergeht noch viel Zeit.

Der Variant soll erst im August vorgestellt werden, am Ende kommt er erst zur IAA. Die Ausstattungsliste des Passats im Konfigurator erscheint noch unvollständig. So kann ich nicht glauben, dass für den Passat kein Xenonlicht zu bekommen ist. Weiter soll ein Radarabstandswarnsystem vorgesehen sein, das ebenfalls nicht zu finden ist. Daher hoffe ich mal zu meinen Gunsten, dass diese Dinge noch kommen.

[Update] Jetzt habe ich ein PDF-File mit den technischen Daten gefunden, in dem steht, dass das Xenonlicht später einsetzt. Es wird also noch kommen.

03.03.05

Autofahren in den Tagen des Salzes

Bei powerbook _ blog finden wir folgende Meldung:

Desweiteren möchte ich diesen Blogeintrag nutzen und eine weitere grosse Verschwörung aufdecken.
Ich glaube die Winterstreusalz-Industrie und die Autoscheibenreinigungsmittel-Industrie stecken unter einem Hut. Oder Decke. Oder sonstwas.
Wieviel Liter Scheibenwischwasser ich die letzten Tage durchgejagt habe, geht auf keine Kuhhaut! Damit hätte ich die komplette Sahel-Zone 3 Jahre lang bewässern können. Aber so musste ich literweise Reinigungs-Wasser auf meine Scheiben verschwenden, weil das Streusalz anscheinend mit Extra-Schliermittel aufgepeppt wurde. Das kann es doch nicht sein!


EndeNeu

Da möchte ich noch was hinzufügen: Ein 2001 Volvo V70 hat ein Konstruktionsfehler: Bei der vorherrschenden Wetterlage sind innerhalb von einer halben Stunde Autobahnfahrt die vorderen Seitenscheiben und die beiden Außenspiegel so dermassen vollgeschmoddert, dass man anhalten und diese säubern muss, weil man definitiv nichts mehr sieht.

Und ich dachte schon, ich bin der einzige Idiot, der unter diesem Scheibenkleister leidet. Manchmal ist die Pampe so zäh, dass die Wischer den Schmier nur verteilen. Nach 100 km kann ich den 4,5 Litertank wieder auffüllen. Gut, dass ich gelegentlich mit der Bahn fahren kann.

(Danke an powerbook _ blog)

Wetterreport

Wetter

Dokumentation der aktuellen Wetterlage. Nach diesem Bild scheint sich gegen Ende der kommenden Woche ein Ende der Dauerfrostperiode anzuzeigen. Ob dies schon der Frühling ist?



02.03.05

Tastenkürzel für lauter leiser ohne Blupp

Bei happymac News finden wir folgende Meldung:

Interessant für iTunes, DJs und Präsentationen:

- Für lauter/leise ohne Blopp/Klickgeräusch: "SHIFT" + "lauter/leise Tasten"

- Für lauter/leise mit Blopp/Klickgeräusch: "lauter/leise Tasten"

Geht natürlich auch in den Ton-Preferences: "Beim Drücken der Lautstärketasten Ton abspielen".

Wieder was gelernt. Kann ich sehr gut gebrauchen. Nicht gerade bei iTunes, aber beim Einsatz in Sitzungen, wenn ich mal schnell die Töne ausschalten will.

(Danke an happymac News)

Eichstätt

Eichstaett

Gestern war ich in Eichstätt. Eine kleine aber feine Barockstadt. Eichstätt präsentierte sich in bester Laune, bei Schnee und klirrender Kälte. Die Frühlingssonne, zumindest hat der meteorologische Frühling begonnen, wärmte schon ordentlich. Aber nachts sank die Temperatur bedrohlich auf deutlich unter -10° C. Brrrr, war das kalt. Als ich dann mit der Stadtbahn wieder zum Bahnhof fuhr und an den verschneiten Feldern vorbei kam, konnte ich mir gut vorstellen, hier einmal Urlaub zu machen.

Es fehlten eigentlich nur ein paar Verleihstationen für Langlaufskier.