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28.01.06

Wer eine 20D hat, hat auch schon ein MacBook Pro

MacBook Pro

Zumindest sieht es bei Richard so aus.





4:2

Ja, Ihr glaubt gar nicht, wie mich das freut. Hier im Norden von Rheinland-Pfalz gibt es mehr Köln- als Mainzfans. Warum das so ist, wissen die wahrscheinlich selbst nicht. Aber zu meinem Leidwesen reden die hier auch mehr kölch als hessisch. Jedenfalls ist der Sieg die logische Konsequenz nach dem mehr als passablen Auftreten in der Bayern Arena. Dass die Kölner dabei eins auf die Nuss bekommen haben, ist dann die Krone.

Halleluja ♫

Favoriten bei flickr

Favoriten

1. autumn glow, 2. there is still a light that shines on me, 3. Moonlight Waves, 4. Night Ice, 5. Seven Stars, 6. A Winter's Landmark, 7. sun up, 8. Seasonal Interaction: Highway 140, 9. Einer der letzten Sonnenuntergänge..., 10. Untitled, 11. Sunset at Ammersee #5, 12. Putting my world to bed, 13. Golden Gate In Fog, 14. into the light, 15. IMG_2350 edited, 16. sharing beauty, 17. dubai in the sky 2, 18. river Salzach, 19. Fog at sunrise in Dubai, 20. Gossamer, 21. Misty morning in aqua mode, 22. Deception Pass, 23. Mysterious Forest, 24. Untitled, 25. A-3, 26. Morning Walk, 27. cloudy, 28. Sunbeam Road 3, 29. wild-woods03, 30. Friday the 13th, 31. Rise of Shine, 32. River Walk, 33. Streaming, 34. Misty-Morning-8, 35. cloudy, 36. fog iv: black/white

fd's Flickr Toys

Das Alter und das Lernen

Wie man weiß, verärgere ich meine Umwelt damit, dass ich laut und falsch Trompete spiele. Jetzt habe ich schon 3 Unterrichtsstunden hinter mir und kann ein kleines Zwischenfazit ziehen.

  1. Einen Ton zu erzeugen ist nicht scher.
  2. Einen Ton zu halten ist schwerer.
  3. Einen hohen Ton zu spielen schaffe ich nicht, zumindest nicht gleich.
  4. Noch höhere Töne sind unmöglich, für mich zumindest.
  5. Es macht Spaß
  6. Viel Spaß sogar
  7. Ich über gerne im Gegensatz zum Rest der Familie
  8. Ich mache Fortschritte, was beweist, dass das Lernen im Alter Sinn macht

24.01.06

Sucht jemand ein Tele für seine Canon?

Teleobjektive

Da sag mal einer, die Objektive sind teuer. Offensichtlich gibt es Fans, die die Teile massenweise mit sich herumschleppen.

Das Bild stammt von der Foto-CD, die meiner Canon 20D mitgegeben worden ist.



23.01.06

Der Tickr für den Flickr

Vor einigen Tagen berichtete ich bereits über Tickr. Ein Programm, das Photos aus Flickr wie ein Laufbild über den Mac wandern lässt. Über ein Suchfeld werden die Bilder nach Tags unterschieden. Jetzt ist Version 1.1 erschienen und es macht immer mehr Spaß mit Tickr, das bei mir fast täglich läuft, wenngleich ich sagen muss, dass mich die hammergeilen Photos oft von der Arbeit ablenken.

In der neuen Version kann man sich entscheiden, ob die Laufbilder rechts (vormals Standard), unten oder links vorbeilaufen. Ob sie immer im Vordergrund, Hintergrund oder normal laufen. Die Transparenz ist skalierbar, die Bildgröße kann gewählt werden, groß ist nämlich wirklich groß und verlangt schon fast nach einem richtig großen Monitor.

Ich kann nur jedem empfehlen, die Freeware mal auszuprobieren. Das Teil rockt.

Apples iLife '06

Am Wochenende fand ich endlich die Zeit, mir die Aufzeichnung der Macworld Keynote vom 10.01. reinzuziehen. Es ist doch verwunderlich, mit welcher Sorgfalt und Intensität, Programme wie iPhoto oder GarageBand vorgestellt werden. Danach entsteht auch vieler Orten der Habenwill-Faktor. Im letzten Jahr ging mir das genauso. Und kaum hatte ich das neue iPhoto gesehen, habe ich mir iView Pro bestellt. Ich war es leid, mich von einem Programm derart bevormunden zu lassen. Inzwischen weiß ich, dass die iLife-Programme gut sind für alle, die nicht tiefer in die Materie einsteigen wollen. Dann aber den Nachteil haben, nur ein maximal zwei Jahre supportet zu werden. Danach kauft man entweder die neue Version oder einen neuen Mac.

Wenn man sich aber spezialisiert, dann hilft diese Fürallesgut-Software aber nicht weiter. Meistens nutzt man ein anderes Produkt, das besser und langfristiger supportet wird und sich besser auf die speziellen Bedürfnisse einsetzen lässt. Für mich bedeutet das, dass ich allenfalls die Podcastingmöglichkeit von GarageBand nutzen würde. Das muss ich aber nicht, da auch GarageBand 2.0 schon ganz gut podcasten kann. iWeb ist wirklich nicht mein Ding und iMovie wie iDVD nutze ich eigentlich nie.

Bleibt noch iWork. Das musste ich im letzten Jahr unbedingt haben. Die Besserungen von Keynote, das ich zu dem Zeitpunkt gerne nutzte waren es auch wert. Aber Pages war für mich die reine Enttäuschung. Lahm und schwer zu handeln. Keynote musste zwischenzeitlich immer öfter Powerpoint Platz machen, das ich einfach besser austauschen kann. Das neue iWork interessiert mich daher weniger als gar nicht.

Neue Programme werde ich daher wohl erst wieder mit einem neuen Mac kennen lernen.

19.01.06

Konica-Minolta gibt auf

Durch MacTechNews.de erfahre ich, dass Konica-Minolta bereits Ende März seine Fotosparte aufgibt. Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht, als ich vor einigen Tagen noch schrieb, dass Minolta weit vom Glanz vergangener Zeiten entfernt ist.

(Danke an MacTechNews.de)

Organisation der Fotodaten

Wenn die Kamera Bilder im Rohformat (RAW) erstellt, sollte man diese nutzen. Warum? Dazu gäbe es jetzt viel zu sagen. Die Meinung in allen Fotoforen ist eindeutig. Machen! RAW speichert die Daten in 16 Bit und bietet damit weit mehr Möglichkeiten, das Bild zu bearbeiten.

Da ein RAW-Bild aber schnell 10 MB und mehr für sich in Anspruch nimmt, sind selbst große Festplatten für Fotosammlungen schnell am Ende. Wenn ich da mal ein paar Zahlen liefern darf. Allein im letzten Jahr habe ich 3000 Fotos gemacht. Das sind bei 10 MB pro Bild 30 GB. Damit gehen auf eine 250 GB Festplatte ca. 8 Jahrgänge, wenn dort nicht noch die Datensicherung, Musik und einige Filme drauf passen müssten. Und meine Notebookplatte mit 80 GB ist natürlich noch schneller am Ende. Und mit meiner supidupi 20D mache ich eher mehr Bilder als mit der V1.

Also habe ich mir noch einmal überlegt, ob ich nicht doch auf das RAW-Format verzichten soll. Es kostet ja auch Zeit, die Bilder zu bearbeiten und bei jedem Bild mache ich das ohnehin nicht. Andererseit muss ein Bild für jede Veröffentlichung oder Weitergabe mindestens mal in ein JPEG-File konvertiert werden und dieses Rendern dauert auf dem Mac ganz schön lang.

Das Ablegen auf einer externen Platte stellt mich mit iView auch vor ein Problem. Zwar lassen sich die Dateien in externe Ordner verschieben. Doch leider funktioniert das nicht mit Unterverzeichnissen. Da ich aber viele Unterverzeichnisse habe, würde das einen Haufen Arbeit bedeuten.

Meine Idee ist nun, dass ich die wunderbare Funktion von Canon nutze, JPEGs und RAWs gleichzeitig zu erzeugen und alle JPEGs auf der internen Platte behalte. Damit habe ich dann wie bisher schnellen Zugriff auf Bilder und kann diese "verwerten". Dazu habe ich die Rohdaten und kann mit den Bildern spielen. Die komprimierten JPEG-Bilder haben in aller Regel nicht mehr als 3 MB. Damit kommen bei 3000 Bildern maximal 9 GB zusammen. Ergo kann ich noch mit meiner Platte zwei bis drei Jahre arbeiten. Danach muss ohnehin ein neues Book her. Die Rohdaten kommen in ein gesondertes Verzeichnis und brauchen auch nicht katalogisiert zu werden. Sie tragen ohnehin den gleichen Namen, wie die im JPEG vorhandenen und in iView katalogisierten Duplikate. Bei Bedarf kann ich die RAW-Files auf die externe Platte schieben und per DVD-Brand zusätzlich sichern. Die Methode ist nicht superelegant, aber momentan die beste Lösung.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das neben gigantisch großen und sauschnellen Festplatten eine Bildbearbeitungssoftware, die die Daten unmittelbar auf DVD sichern kann und auch genauso schnell von dort einlesen und bearbeiten kann. Darüber hinaus sollte sie die DVDs und ihre Verzeichnisse verwalten. Vielleicht wäre das mal eine schöne Anwendung für das kommende Blue-Ray-Disc-Verfahren. Dann lohnt es sich nämlich erst so richtig.

17.01.06

Bibelspruch#12 vom 17.01.06

Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. 1 Sam 16,7b

Vor Gott zählt nicht, was wir tun, sondern mit welcher Einstellung.

16.01.06

Apples Keynote

Apple stellt massenweise neue Produkte und was passiert in meinem Blog? Nichts. Dafür habe ich zwei Gründe. Erstens habe ich mich mit einer supertollen neuen Fotoausrüstung verstärkt, über die es demnächst mehr zu berichten gibt. Zweitens geht mir der Intelswitch erst einmal am A. vorbei.

Bislang habe ich ja gerne alle Neuerungen aus Cupertino mitgemacht, selbst wenn das auf die Dauer auch ganz schön ins Geld gehen kann. Dabei ging es ja nur um aktualisierte Software, die im Falle von iLife noch einigermaßen günstig war. Aber beim Hardwarewechsel dieses Ausmaßes hört die Freundschaft auf. Da ist man erst einmal das Versuchskaninchen. Mein Powerbook wird im August 2 Jahre alt. Das ist ein guter Zeitpunkt, um zu beurteilen wie sich der Intelswitch bei Apple entwickelt. Doch rechne ich eher damit, dass mein geliebtes Bückli drei Jahre und älter wird bis die Sache richtig rund läuft.

11.01.06

10.4.4 im Vergleich zu anderen Macupdates

Nachdem gestern 10.4.4 erschienen ist, folgt das obligate Update der Tabelle.

VersionVeröffentlichungsdatum
Abstand in Tagen
10.310.210.110.0
10.4.0
29. April 2005
10.4.1
17. Mai 2005
18
17
26
18
21
10.4.2
12. Juli 2005
56
37
54
37
17
10.4.3
31. Oktober 2005
111
89
38
61
8
10.4.4
10. Januar 2006
71
72
46
57
43
75
56
19
-
92
26
-
-
40
139
-
-
56
11
-
-
65
-
-
-

Nur der Vollständigkeit halber die Daten, die der Tabelle zugrunde liegen:

osx public beta 13.09.2000

10.0 24.03.2001
10.0.1 14.04.2001
10.0.2 01.05.2001
10.0.3 09.05.2001

10.0.4 21.06.2001

10.1 25.09.2001
10.1.1 13.11.2001
10.1.2 20.12.2001
10.1.3 19.02.2002
10.1.4 17.04.2002

10.1.5 06.06.2002

10.2 23.08.2002
10.2.1 18.09.2002
10.2.2 11.11.2002
10.2.3 19.12.2002
10.2.4 13.02.2003
10.2.5 10.04.2003
10.2.6 06.05.2003
10.2.7 22.09.2003

10.2.8 03.10.2003

10.3 24.10.2003
10.3.1 10.11.2003
10.3.2 17.12.2003
10.3.3 15.03.2004
10.3.4 26.05.2004
10.3.5 08.08.2004
10.3.6 05.11.2004
10.3.7 15.12.2004
10.3.8 09.02.2005

10.3.9 15.04.2005

10.4 29.04.2005
10.4.1 17.05.2005
10.4.2 12.07.2005

10.4.3 31.10.2005

10.5 Ende 2006/Anfang 2007

10.01.06

Apples World Expo

Was wird sie bringen, die Applemesse des Jahres? Eigentlich wollte ich in diesem Jahr überhaupt keine Mutmaßungen äußern. Doch Phillip Naderer hat in seinem Sinus Weblog den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau so stelle ich mir das auch vor.

08.01.06

Ein Ticker für flickr

Auf einen Ticker für flickr weist uns Kai Surendorf hin. Das Programm ist zu finden bei tickr for flickr und es ist wirklich eine Erwähnung wert. Kai glaubt, dass es das Zeug zum Kult hat. Ich finde, es frisst etwas viel Prozessorlast, macht aber wirklich großen Spaß.

(Danke an Unix fuer MacOS X Anwender)

07.01.06

Macanleitung

Weil ich die wenig ruhmreiche Aufgabe habe, einen unbelehrbaren Computerfrischling zu betreuen, habe ich die Anregung aufgegriffen, die wichtigsten Dinge auf Papier zu bringen. Ich dachte, da mache ich mal zwei drei Blatt mit Bildern voll und schon geht es. Pustekuchen. Ich bin auf Seite 13 und das ist noch lange nicht alles. Das fertige Werk biete ich gerne hier an, wenn ich erst mal so weit bin.

Krank

In den letzten zwei Jahren hatte ich es verdammt gut. In den Wintern gab es nämlich außer kleineren Erkältungen, einer schniefenden Nase und ein bisschen Halskratzen keine nennenswerten Erkrankungen. Umso mehr geht es mir auf den Keks, wenn ich huste, wie ein alter Asthmakranker, mich schlapp fühle und unter schlechter Laune leide.

Weg mit dem Winter. Da sind mir schlaflose Sommerabende, Mücken uns Wespen eindeutig lieber.

06.01.06

Ich hasse Unfreundlichkeit

Jetzt habe ich mich nur mal am Telefon erkundigen wollen, wann denn mit der Lieferung der Kamera gerechnet wird und ich wollte noch fragen, wie es sich mit den Preisen im Laden in Bezug mit den Internetpreisen verhält. Dazu komme ich gar nicht. Das geht in einem Stakkato, nein im Moment nicht, kann ich nicht genau sagen, tschüss. Bin ich jetzt empfindlich oder geht das auch anders?

05.01.06

Ausverkauft

Tja, war nichts mit der Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera. Das Modell ist ausverkauft. Das tut erst mal weh. Im Nachbargeschäft war zwar alles vorrätig. Aber die wollten hier und da immer ein paar Euro mehr. Das summierte sich am Ende auf mehr als 100 Euro. Dafür warte ich dann lieber noch eine Woche. Es ärgert mich nur, dass ich nun nicht die Urlaubszeit nutzen kann, um mich in das neue Produkt einzuarbeiten.

Ein Gutes hat das Ganze gehabt. Ich konnte bereits die D20 in die Hand nehmen und zudem das 17-85 IS USM antesten. Wow ist das ein Teil. Da merke ich erst mal, dass die Sucherkameras doch nur Knipsen sind. Natürlich kann man damit auch einiges machen. Aber allein das Handling mit einer Spiegelreflex ist um Längen besser. Endlich wird das Motiv wieder durch den Sucher fixiert. Die manuellen Eingriffe sind leicht möglich und werden über Sucheranzeigen verständlich vermittelt. Und dann war da noch die Schnelligkeit und Präzision. Ich sehe schon jetzt, dass mit dieser Kamera Situationen bewältigt werden können, die meine Knipsen nie geschafft hätten. Wieso konnte ich überhaupt ohne diese Kamera fotografieren?

Ich will endlich diese Kamera haben.

Canon 20D

Seit gut drei Jahren fotografiere ich digital. Damals kaufte ich mir eine Sony DSC P71, weil ich einfach wissen wollte, wie das ist. Ich habe schon damals gerne mit dem Computer gearbeitet und mit allen Mitteln versucht, analoge Bilder auf den PC zu bekommen. Da war der Schritt zur digitalen Fotografie nur logisch und konsequent.

Der Unterschied zwischen digitaler und analoger Fotografie ist so erheblich, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis man sich an das neue Werkzeug gewöhnt hat. Doch die Entdeckungen bei den ersten Schritten waren aufregend und spannend. Ich habe wohl noch nie soviel fotografiert wie im ersten halben Jahr mit dieser Kamera. Meine analoge Spiegelreflexkamera kam eigentlich nicht mehr zum Einsatz.

Doch schon damals dämmerte mir, dass da noch etwas fehlt. Und nachdem ich Aufnahmen von digitalen Spiegelreflexkameras sah und die Unterschiede von verschiedenen Optiken dargestellt bekam, einhergehend mit fantastischen Tele- und Makroaufnahmen. Da wusste ich, die Verbindung aus Spiegelreflexkameras und digitaler Fotografie müsste das Maß der Dinge sein.

Doch leider waren digitale Spiegelreflexkameras damals noch sehr teuere. Die Canon 10D kostete ohne Objektiv noch 2.000 Euro, die 1D war ein reines Profigerät und für weniger als 5.000 Euro nicht zu haben. Die 300D räumte mit der Vorstellung, dass digitale Spiegelreflexfotografie nur für Profis oder gut betuchte Kunden taugt auf. Die Kamera schickte sich an die Preisschwelle von 1.000 Euro zu unterschreiten und nahm damit Kontakt auf zu guten Sucherkameras. Jetzt wurde es langsam interessant im Spiegelreflexmarkt. Es fehlten noch die passenden Objektive. Zwar passten die bewährten Objektive der analogen Kameras auch an die Bodies von 10D oder 300D. Doch der Sensor liegt auf einer anderen Ebene, so dass ein Standardobjektiv von 50mm Brennweite bereits eine Vergrößerung abbildet. Zudem reagieren die digitalen Sensoren äußerst empfindlich auf opitsche Ungenauigkeiten in den Randregionen. Führte das in der analogen Fotografie allenfalls zu kaum wahrnehmbaren Unschärfen, konnten hier Farbsäume und das gefürchtete digitale Rauschen entstehen.

Doch der Markt hat sich mächtig weiterentwickelt. Neben Canon versuchen Olympus, Nikon und Minolta mit seinem Partner Konica Anschluss im Markt der digitalen Spiegelreflexkameras zu halten. Der Renommierhersteller Leica hat diesen Wechsel nicht mehr überlebt. Auch Minolta scheint weit von vergangenen Ruhmeszeiten entfernt. Einzig Canon und inzwischen wohl auch Nikon dominieren den Markt der publikumswirksamen semiprofessionellen digitalen Spiegelreflexkameras. Dazu trägt die Innovation, aber vor allem auch die hervorragende Qualität der Produkte bei. Ein kleiner Fehler kann einen Jahre zurückwerfen. So geschehen bei Sony, als diese bei ihrer Sucherkamera F828 einen unsauberen Chip verbauten und damit in einem Spitzenprodukt fabrikneuen Schrott anboten. Hinzu kommt bei Spiegelreflexkameras, dass der Kunde gute Objektive braucht. Diese zu entwickeln dauert und kostet Geld. Wer da im Markt vorne liegt, hat auch den Vorteil über das nötige Investitionskapital zu verfügen.

In meinen Augen hat Canon hier alles richtig gemacht und liegt zu Recht deutlich vor den Konkurrenten. Ob dies auf Jahre so bleibt, ist nicht gesagt. Dennoch gehe ich davon aus, dass ich bei Canon auf das richtige Pferd setze.

Die Anschaffung von teuren Objektiven dürfte zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall verkehrt sein, weil ich hier mit den wenigsten Innovationen rechne, zumindest wenn es sich um Objektive speziell für die digitale Fotografie handelt. Die D20 ist ein Nachfolgemodell, sie ist seit gut einem Jahr auf dem Markt, erhält nur gute Beurteilungen und dürfte ausgereift sein. Ja, die Nikon D70 wird gerne dagegen gehalten. Aber ich kann nichts machen. Nikon gefällt mir einfach nicht und mir fehlt das Vertrauen in deren Kompetenz. Im Bezug auf ihre Objektive gehörten sie immer zu den Besten. Aber in der digitalen Fotografie machen sie nicht nur die hässlichsten Sucherkameras. Allein der Name Coolpix lässt mich frösteln. Sie haben auch schon einige Schrottkameras mit zweifelhaftem Ruf auf den Markt gebracht.

So bleibt eigentlich nur die Frage, ob ich nicht noch weiter warten sollte mit einer solchen Investition? Vielleicht ist die digitale Fotografie einfach noch nicht soweit wie die analoge?

Über dieses alte Vorurteil kann ich eigentlich nur lachen. Der Markt hat die Antwort längst gegeben. Der Markt der digitalen Fotografie brummt und die analoge Fotografie ist so gut wie tot. Meine neuwertige analoge Kamera kann ich nirgends verkaufen. Ich bekäme kaum mehr als 10% des Neupreises geboten.

Aber könnte es nicht sein, dass sich die digitale Fotografie noch wesentlich weiter entwickelt?

Ja, das ist sogar hoch wahrscheinlich, wenn man sieht, was in den vergangenen Jahren passiert ist. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt einzusteigen? Die Frage ist ein KO-Arguemnt und bringt einen überhaupt nicht weiter. Sie lässt sich zu jeder Zeit stellen und führt immer zur gleichen Antwort. Daher sollte sie ignoriert werden.

Und sollte man nicht besser in das beste Produkt investieren, das es gibt, z.B. eine Vollformatkamera wie die 5D oder 1D II?

Ja diese Kameras haben schon was. Vor allem lassen sich die gleichen Brennweiten wie bei analogen Kameras nutzen. Zudem ist die 5D mit einem Marktpreis von derzeit deutlich unter 3.000 Euro schon fast bezahlbar geworden. Ja Ihr habt Recht. Das ist immer noch viel zu viel. Aber im Vergleich zur ersten 1D ist das ein Schnäppchen. Die kostete nämlich mit 12.000 Euro mehr als viermal so viel. Aber die Vollsensoren sind stromhungriger und etwas langsamer und noch empfindlicher gegen optische Fehler. D.h. man sollte nur die sehr teuren Profiobjektive von Canon verwenden, was aus Sicht eines Profis Sinn macht. Für Otto Normalverbraucher aber in blanken Unsinn ausartet, wenn man bedenkt, dass dieser mal eben Tante Leni und ihren Hund beim Fressen fotografieren will. Es ist es auch nicht gesagt, dass sich der Vollsensor durchsetzen wird. Der Vollsensor ist in erster Linie für den Profi geschaffen worden. Wer Objektive im Wert von vielen tausend Euros besitzt, für den ist es hilfreich eine Kamera angeboten zu bekommen, die zwar fünfmal so viel kosten wie die Konkurrenz, ihm aber die Neuanschaffung der Objektive erspart.

Daher steht mein Entschluss fest. Eine digitale Spiegelreflexkamera muss her. Die Wahl fällt auf die Canon D20. Als erste Objektive wünsche ich mir das EF-S 4,0-5,6/17-85 IS USM E 67 und das EF 4,0-5,6/70-300 IS USM E 58. Später sollen dann noch ein Makroobjektiv und vielleicht eine lichtstarke Festbrennweite dazukommen. Auf ein Sporttele mit 600 mm Festbrennweite, das fast 10.000 Euro kostet, verzichte ich nur, weil es das nur in der Farbe weiß gibt.

02.01.06

Weg mit diese Holländer

mamasfeinstes.de erfreuen uns mit einem feinen Holländerwitz.

Mehr davon.

So einfach kann der Computer sein

metamorphine schreibt anschaulich, wie leicht das Computerleben sein könnte, wenn nur mehr Menschen einsehen könnten, dass es ein Leben ohne Windows gibt.

Das kann ich alles auch sehr gut nachvollziehen. Nur habe ich leider einen Fall, der ist so lernresistent, dass er sein iBook genauso verflucht wie jeden anderen Computer.

(Danke an metamorphine)

Namensanmaßung

Der Heidi Klum-Fall und der Sozialgericht Bremen-Fall werfen ein Problem auf, das vor allem Blogger betrifft. Die Blogsoftware erzeugt für jeden Beitrag einen eigenen Link. In einigen Fällen gibt es einfach eine Nummer. In anderen Fällen, wie auch bei Switchpack, wird aus der Überschrift ein Text gebildet. Gerade das scheint dem Sozialgericht Grund genug zu sein, von einer Namensanmaßung zu sprechen. Weiter scheint sich das Gericht daran zu stoßen, dass man bei Google eher einen Blogeintrag zum eigenen Gericht findet als die eigene Gerichtsseite.

In beiden Fällen scheinen die Vorwürfe von Halbwissen geprägt. Im Ernst darf man doch über Namen schreiben, ohne den Namen unerlaubt zu verwerten. Das Ranking von Google ist schon gar kein Indikator für die Verwertung des Namens. Denn Google wertet Veränderungen einer Seite und die Anzahl von Zugriffen. Der Name ist lediglich ein Anker. Computer können eben nur Zahlen und Namen sind dort nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Zahlen. Daher halte ich das Googleargument für nicht haltbar und auch nicht hinnehmbar.

Etwas anders verhält es sich mit Namensnennungen in einer URL. Das macht die Blogsoftware eben so, weil sie es schon immer so macht. Die genannten Fälle sprechen aber dafür, dieses Vorgehen zu überdenken. Es dürfte kein großer Aufwand sein, dieses Verhalten der Blogsoftware zu ändern.

Wintertraining

Wieso machen wir es im Winter nicht wie die Tiere und hauen uns aufs Ohr? Stattdessen hetzen wir uns ab, um noch bei Tageslicht ein paar Trainingsrunden zu absolvieren. Heute hatte mein gutes Weib Dienst und ich konnte ihr die Kinder erst nach 14 Uhr übergeben. Leider waren noch unverzichtbare Dinge zu erledigen, z.B. einen Kaffee aus der neuen Maschine trinken. Zudem war mein Drahtesel sowas von platt, dass ich erst um 15:20 Uhr das Haus verlassen konnte. Ok, für eine 30er Runde um das AKW wird es langen. Denkste, wenn alle Autos mit Licht fahren kommt es Dir noch mal so dunkel vor. Dennoch hielt das Licht, bis ich wieder back war. 10 Minuten nach meiner Heimkehr sprangen die Laternen an.

Eine Schrecksekunde zu überstehen hatte ich auf dem letzten Kilometer, weil mich die Polizei überholte und dann auch noch vor mir wendete. Meinten die mich, war ich nun reif? Nein, sie fuhren an mir vorbei. Luck gehabt.

Bellendes Viehzeug

Es ist ja nichts Neues, dass ich gerne morgens laufe. Wenn ich dann aber urplötzlich von einem dumpfen Grollen und wilden Gebelle von rechts angefallen werde und dabei nichts sehen kann, weil mich ein Auto blendet, dann treibt das meinen Puls unnötig weit nach oben. Ein paar Meter weiter reißt ein Hund so an der Leine als ob es nichts Wichtigeres für ihn gebe, als mich zu zerfleischen. Ja wo sind wir denn hier? Sowas gehört sich doch nicht.

01.01.06

Prost Neujahr!

Wunderkerze

Switchpack wünscht allen Lesern, Hörern und Freunden ein frohes neues Jahr, Gesundheit, Zufriedenheit und jede Menge Zaster.