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G8-Gipfel in Heiligendamm: Wer darf die Schulden machen?

Es gibt Streit. Im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel im kommenden Jahr will Schwerin die Veranstaltung nur durchführen, wenn der Bund der Polizeieinsätze aus anderen Bundesländern übernimmt. Immerhin wird mit 34 Millionen gerechnet. Doch der Bund winkt ab.

Das Geld hat wohl keiner und der geneigte Leser fragt sich, wieso wollen die etwas veranstalten, wofür sie kein Geld haben? Ich feiere Sylvester auch nicht im Hilton. Gut, politische, diplomatische und wer weiß, was sonst noch für Verpflichtungen können dafür sprechen, dass so etwas nun auch einmal hier in Deutschland sein muss. Dann ist es doch eine Ehre, den Namen, das Land und die eigene Kultur vorstellen zu dürfen.

Doch nicht so in Schwerin, die wollen zwar Ausrichter sein, aber nicht bezahlen. Ich sage jetzt nicht typisch Osten. Leider könnte durch dieses peinliche Verhalten Schwerins der Ruf der ganzen Republik im Ausland leiden. Doch bevor jetzt irgendwer für Meck-Pomm in die Presche springt, bin ich für eine saubere Lösung. Schwerin sollte die Veranstaltung im eigenen Land ablehnen. Denn nur wer zahlt, macht auch die Musik.

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