Die Nacht war kühl, gemessen an den derzeitigen Sommertemperaturen hier am Rhein sogar sehr kühl. Wir schliefen bei offenen Fenstern und zogen uns immer wieder die schweren Daunendecken bis unter das Kinn. Ruhig, beinahe gespenstisch ruhig war der Morgen. Obwohl es draußen schon lange hell war, konnten wir nicht erkennen, wie das Wetter wird. Also dann, mal raus aus den Federn und ab auf den Balkon. Ein herrlicher Blick tat sich auf über feuchte saftig grüne Wiesen und steil aufragende, felsige Anstiege. Die Gipfel waren in zartes Morgenrot getaucht. Darüber ein zartblauer Himmel mit wenigen wattebauschartigen kleinen Wolken. Herrlich. Der Wetterbericht sprach von warmem, hochsommerlichem Wetter mit hohem Gewitterrisiko am Nachmittag. Das heißt, bis drei Uhr müssen wir wieder unten sein.
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