Gedichte
Da in Zeiten des Internets nicht einmal Doktorarbeiten selbst geschrieben werden (hör mal), darf man sich sicherlich Anregungen zu Gedichten besorgen. Schön übersichtlich gestaltet ist da die Seite www.deingedicht.de
.Da in Zeiten des Internets nicht einmal Doktorarbeiten selbst geschrieben werden (hör mal), darf man sich sicherlich Anregungen zu Gedichten besorgen. Schön übersichtlich gestaltet ist da die Seite www.deingedicht.de
.Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
Anke ist Werbetexterin mit einem abgebrochenen Anglistik- und Geschichtsstudium. Das habe ich so aus ihrer eigenen Vorstellung. Sie hat eine richtig gute Schreibe. Ich lese ihr Blog gern und mag ihren etwas bösartigen Humor. Doch zwei Dinge an ihrem Blog mag ich gar nicht. Ihr Feed ist gekürzt und zwingt mich immer zum Weiterlesen auf die Homepage. Doch wofür? Ihr Blog ist völlig werbefrei. Um Kommentare abzugeben? Nein die Kommentarfunktion ist seit einer Ewigkeit abgeschaltet. Warum, erklärt sie hier.
Du wirst durch die Kommentare paranoid? Anscheinend haben Dir da einige Leser übel mitgespielt. Freunde, es gibt Spielregeln. Wer sich nicht daran hält, fliegt. Aber ohne Feedback zu schreiben, das ist wie Squash spielen ohne Gegner, mit der Wand reden, telefonieren ohne Verbindung. Da macht man sich etwas vor. Das ist eine Scheinglücklichkeit. Sollten allerdings die Kommentare im Bereich strafbaren Stalkings gelegen haben, dann nehme ich alles zurück und wünsche den »Schweinen« die Pest an den Hals.
Es wäre schön, wenn das mit der Kommentarfunktion noch funktionieren könnte. Am Ende liest Du mein Blog gar nicht, was natürlich noch viel unverständlicher ist und erfährst nie, dass ich ein glühender Verehrer Deiner Texte bin und gerne die Gelegenheit hätte, dies Dir im eigenen Blog mitzuteilen.
In diesem Sinne, man schreibt sich.
Nicht nur das Forum der Freunde Harry Potters macht sich Gedanken, wie es mit ihm weitergeht, sondern auch Switchpack.
MP3-Download
Was der Der Schockwellenreiter zum Sakrileg sagt kann ich nur voll und ganz unterstreichen. Er findet nur die besseren Worte. Und immerhin bin ich nicht immer einer Meinung mit ihm. Aber hier stimmt mal alles, sogar das mit dem Kino halte ich genauso.
Kleiner Tipp von mir. Der später erschienene Roman Diablolus
(Link lasse ich weg, damit sich nicht noch mehr diesen Unsinn kaufen) ist hundertprozentig genauso geschrieben. Nur noch schlechter. Und auch der verkauft sich wie blöd. Die Verschwörung geht weiter.
Der Der Schockwellenreiter hat ein schönes Gedicht von Ringelnatz veröffentlicht über den Fußballwahn.
(Danke an Der Schockwellenreiter)Heute morgen bin ich gerne früh aufgestanden. Das Wetter war gut und im Briefkasten lag meine Zeitung. Ich habe dem Leseentzug ein Ende gemacht und auf die weitere Unterbrechung der Lieferung verzichtet.
Der WM-Teil ist gigantisch und ich freue mich drauf, ihn heute abend ausführlicher zu lesen.
Vor wenigen Wochen habe ich meiner Zeitung ade gesagt, weil ich einfach nicht mehr dazu komme, sie zu lesen. Der geschäftstüchtige Abodienst hat die Sache noch einmal abgebogen und mich überredet, die Lieferung für ein paar Monate auszusetzen. Am Samstag hole ich mir die Zeitung am Kiosk und stelle fest, dass es jetzt täglich bis zu 18 Seiten Fußball gibt. Arrrgh. Ich will meine Zeitung wieder haben.
P.S. Soeben sehe ich, dass es jetzt endlich ein RSS-Angebot gibt. Hat aber auch lange gedauert.
Was soll ich über ein Buch schreiben, dass garantiert jeder vor mir gelesen hat? Der Schockwellenreiter berichtete darüber bereits vor über einem Jahr. Und durch eben diesen erfahren wir, dass der Stoff sogar verfilmt wird.
Ich bin ein schlechter Leser. Wenn ich nicht gerade im Schwimmbad oder am Strand vor mich hin gammele, dann liegt mein Lesestoff auf dem Nachttisch und wird von mir den ganzen Tag nicht wahr genommen. Erst wenn ich zu Bett gehe, greife ich zu. Das Buch ist mein Schlafmittel und oft dauert es keine zwei Seiten bis mir das Werk auf das Gesicht fällt. So gesehen ist es ein Verdienst des Autors, wenn ich die fast 1.000 Seiten in wenigen Monaten bewältigt habe.
Das Genre ist ungewöhnlich. Ein Ökothriller ist für einen Krimifan seltene Kost. Die Tiefsee ist ein spannender und unbelasteter Handlungsort und man nimmt dem Taucher Schätzing ab, dass er weiß, wovon er schreibt. Allein die dem Buch anhängende Liste der fachlichen Berater füllt zwei Seiten. Die Charaktere werden mit viel Liebe für das Detail beschrieben. Dennoch fehlt bei einer Vielzahl von Handelnden die eindeutige Bezugsperson. Dahinter liegt auch Absicht, weil der Leser sich nie sicher sein kann, wer es bis zum Ende aushält. Das erhöht die Spannung, führt aber auch zu einer Verflachung der Charaktere.
Die wissenschaftlichen Hintergründe sind hoch interessant. Die Tsunamikatastrophe im indischen Ozean hat dem Buch jedoch eine solche Authentizität verschafft, dass das Thema beklommen macht. Die Spannung von Krimis oder Sience-Fictionabenteuern ist mir angenehmer. Mir scheint die Handlung weiter weg. Schätzings Spannung spiegelt sich zu oft in den Tagesmeldungen wieder. Manch einem mag es gefallen, dass die Materie unter die Haut geht. Mir ist das zu nah. Schließlich soll mir das Buch beim Einschlafen helfen und mich nicht wach rütteln.
Der Erzählstil von Schätzing ist gefällig und der Spannungsaufbau nicht so stereotyp wie bei Jon Grisham, Ken Follet oder Dan Brown. Die Mühelosigkeit, mit der Schätzing seine 1000 Seiten füllt, zeigt, dass die deutschen Autoren sich nicht hinter den Ausländern, seien sie aus England, Amerika oder Schweden verstecken müssen. Nicht jeder Handlungszweig war zwingend für die Story. Mehrere Kritiker wiesen hier übereinstimmend auf den Ausflug Anawaks in das Land seiner Väter hin. Doch wirklich störend war das nun auch nicht.
Jetzt möchtet Ihr sicher wissen, wie geht es denn aus oder gibt es ein happy end. Doch das weiß ich selber nicht. Mir fehlen noch 150 Seiten. Ich schreibe schon länger an dieser Rezession und wollte sie endlich einmal veröffentlichen. Der Schluss wird dann in Teil 2 berücksichtigt werden.
Schon mal von gehört?
Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. 1 Sam 16,7b
Vor Gott zählt nicht, was wir tun, sondern mit welcher Einstellung.
Mein letztes Buch war nicht mein Erstes von Hakan Nesser. Seine Personen sind detailreich und authentisch gezeichnet. Die Geschichten sind spannend und wie bei fast allen Schweden von ungewöhnlicher Brutalität. Doch das Maß der Gewalt wird mehr als ausgeglichen durch eine, ich würde es ganzheitliche Betrachtung nennen. Denn auch für die Täterprofile nimmt sich Nesser ausgesprochen viel Zeit.
Die Hauptperson, der inzwischen pensionierte Kommissar Van Veeteren ist ein liebenswerter, schrulliger leicht alternder Mensch. Als dieser bei einer nachdenklichen Runde durch die Natur feststellt, dass sich das Leben im nahenden Frühling wieder regt, kommt ihm die Erkenntnis, dass er mal wieder einen Winter überlebt hat.
Eine sehr schön treffende Beobachtung. Mir fällt es auch oft schwer, den Winter zu ertragen. Im Norden müssen die Unterschiede von heller und dunkler Jahreszeit noch gravierender sein. Da kann es schon schwer genug sein, den Winter auszuhalten.
Auf dem Weg nach Berlin muss man viel warten. Natürlich habe ich meinen Mac und meinen iPod dabei. Aber manchmal will ich lesen. Zeitungen kotzen mich derzeit an. Da steht einfach nichts Nettes mehr drin. Das vermiest mir die Stimmung. Zeitschriften sind häufig nur teuer und haben außer Bildern keinen gesteigerten Informationswert. Also Bücher, die haben wenigstens Unterhaltungswert. Ich habe mich für den Krimi des Monats entschieden und nach den ersten 60 Seiten muss ich sagen, ist ok. Passt sehr gut zum Advent.
Herr, Gott, du bist unsere Zuflucht für und für. Ehe die Berge wurden, die Erde und das Weltall, bist du o Gott. Ps 90.2
Alle Augen warten auf dich, o Herr, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Ps 145,15
Danke für alles, denn das will Gott von Euch, die Ihr Christus Jesus gehört. 1 Thess 5,18
Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Joh 1,14
In der Weisheit ist ein Geist gedankenvoll, heilig, zart, beweglich, klar, menschenfreundlich, das Gute liebend, scharf, fest, sicher, ohne Sorge, durchdringend… Weish 7,22+23
Ich bin gekommen zu suchen und zu retten, was verloren ist. Lk 19,10
Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Lk 12,34
Suche den Herrn mit reinem Herzen, denn er lässt sich finden. Weish 1,6
In der Weisheit ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, zart, beweglich, klar, menschenfreundlich, das Gute liebend, scharf, fest, sicher, ohne Sorge, durchdringend… Weish 7,22+23
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Röm 13,10
Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit dir. 2 Kor 13,13
Jesus verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Mt 4,23
COMPUTERWOCHE ONLINE schreibt über Zusammenarbeiten im deutschen Markt der Hörbücher.
Also ich habe noch kein Hörbuch getestet, bin von den horrenden Preisen auch einigermaßen abgestoßen. Ein Roman kann doch nicht knapp 30 Euro kosten. Das sind 60 Märker. Die Produktion dürfte teuer sein. Aber damit dieses Medium mehr Freunde findet, muss der Preis deutlich sinken. Eine Neuerscheinung darf nicht mehr als 16 - 17 Euro kosten und Neuauflagen sollten nicht deutlich über der Paperbackausgabe liegen. Das sind dann ca. 10 Euro.
Wenn mein iPod kommt, werde ich mir mal ein Hörbuch zulegen. Der iTMS ist mein Freund.
Ein Gedicht von Heinrich Seidel (1842-1906), gefunden auf einer Bäckertüte. :-O
Der Frühling
Was rauschet, was rieselt,
was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne?
Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte,
da murmelt der Bach:
Der Frühling, der Frühling,
der Frühling wird wach!
Was knospet, was keimet,
was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich,
was flüstert der Wind?
Und als ich so fragte,
da rauschte der Hain:
Der Frühling, der Frühling
der Frühling zieht ein!"
Was klinget, was klaget,
flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt
so wunderbar?
Und als ich so fragte
die Nachtigall schlug:
Der Frühling, der Frühling!
Da wusst ich genug!