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24.03.07

Menschen, Menschen, Menschen

Es gibt Tage, da gehen mir meine lieben Mitbürger auf den Geist. Z.B., wenn beim Friseur alles voll sitzt. Oder wenn beim Fahrradfahren ein Auto nach dem anderen an mir vorbei flitzt. Dann nervt es mich ab, dass man immer und überall teilen muss und kein Fleckchen bleibt, an dem man mal allein ist und machen kann, was man will.

10.02.07

Auf in den Kampf

Kindergeburtstag. Doch diesmal soll alles einfacher sein. Wir fahren in einen Vergnügungstempel mit allerlei Kletter-, Spring- und Fahrgedöns. Dort, so die Kalkulation, können die Kinder die Wutz fliegen lassen, während die lieben Eltern im Liegestuhl abchillen. Ob das gut geht?

18.01.07

Ups, was kommt jetzt? [Update]

Der Podcastclub schlägt mich beim SWR für einen Beitrag als Podcaster vor. Mal hören, was da dahinter steckt.

[Update] Der SWR möchte wohl über einen rheinland-pfälzischen Podcaster im Fernsehen berichten. Mal sehen, ob ich das überhaupt möchte. Soviel Öffentlichkeit kann ich mir noch gar nicht richtig vorstellen.

03.01.07

Bilderfang

Junger Switchpack

Mein alter Herr feiert demnächst einen runden Geburtstag. Dazu wurde ich ausersehen, einen Schwank aus seinem Leben zu berichten. Zu diesem Behufe sollten auch einige Bilder dargeboten werden. Und so begab ich mich in das elterliche Heim, um die Archive zu sichten und mit Hilfe meiner Kamera zu digitalisieren. Die Arbeit war mühsam, in siebzig Jahren kommt doch eine gewaltige Menge zusammen. Die Bilder sind meistens recht gut geworden und konnten durch die RAW-Bearbeitung gegenüber dem Ausgangsbild sogar verbessert werden.

Auf dem Bild hier seht ihr den noch jungen Autoren dieses Berichts. Nein, ich bin nicht der Kerl links.

17.12.06

Auf zur letzten Runde

Noch drei Arbeitstage und dann wars das für 2006. Es gibt ja noch jede Menge zu tun. Dennoch fällt es mir etwas leichter, wenn ein Ende in Sicht ist. Klar am 08.01. geht es weiter. Aber das ist ein neues Jahr. Jetzt wird erst einmal ein gutes, ein spannendes und mitunter recht erfolgreiches Jahr zu Ende gebracht.

Doch jetzt gilt es, dem Jahr noch ein paar gute Tage abzuringen. Ich freue mich auf diese Woche.

12.12.06

Zahnseide

So ein Mist. Die Zahnseide ist mir gerissen und nun hängen ausgefranste Reste im Zahnzwischenraum. Das ist vielleicht unangenehm. Wie bekomme ich die das nur wieder raus?

07.12.06

Im Frankenland

Frankenbrunnen

Das passt doch mal. Hier gibt es einen Haufen Artikel, die meinen Namen tragen. Das ist doch perfektes Merchandising.

05.12.06

Berlin [wird fortgesetzt]

Gleich bin ich weg. Der Flieger wartet schon, bewegt die Klappen und lässt die Triebwerke warmlaufen. Nein, so ist es nicht. Aber ich fahre jetzt zum Flughafen, habe in Berlin eine Zusammenkunft von ca. zwei Stunden und komme heute abend hoffentlich wohlbehalten wieder hier an.

[Update1] Flughafen Köln/Bonn
Zum ersten mal bin ich hier einfach mal so hin gefahren, ohne Papiere in der Tasche. Einziger Nachweis für mein Ticket ist eine Datei auf meinem MacBook Pro. Aber die Lufthansa hat hier mächtig viele Automaten aufgestellt, die Tickets ausspucken können. Voraussetzung ist die Identifizierung mit der Karte, mit der das Ticket gekauft worden ist. Bis jetzt hat das auch immer ganz gut geklappt. Doch man weiß ja nie. Gut, auch heute ging nichts schief. Dass ich spät dran war, war wohl daran zu erkennen, dass es nur noch sehr wenige, schätzungsweise 15 freie Plätze gab. Woher ich das weiß? Der Automat zeigt ein schematisches Flugzeug mit roten, also belegten und grünen, freien Plätzen an, damit man sich einen Platz aussuchen kann.

Die Platzkarte für den Rückflug habe ich auch gleich ausdrucken lassen. Dann geht es heute abend vielleicht schneller.

Beim Einchecken war die Hölle los. Keine Ahnung, wer da nun wohin wollte. Ich wurde gleich zum "Fast Lane" gelotst. Das ist so etwas wie die Schnellkasse im Kaufland. Und obwohl ich mit Metall nur so vollhänge, wenn ich an die Festplatte im iPod denke, gab das Gerät keinen Laut und meine Mac hat es auch schadlos überstanden. Also war ich richtig schnell durch. Leider gibt es bei Lufthansa keine Zeitungen und keinen Kaffee mehr im Vorraum. Oder haben die das nur hier in dem Gate abgeschafft? In Berlin werde ich es sehen. Bis dahin, Oklahoma. Ups, das war geklaut. ;-)

Und was war der Flieger so voll. Mein Platz war prompt besetzt. Ersatzweise wurde mir ein Fensterplatz angeboten. Das war natürlich auch nicht schlecht. Zumal dadurch mein Nachbarplatz frei war.

[Update2] Flughafen Berlin Tegel
Irgendwie ist hier alles viel enger als in Köln. Aber irgendwie auch gemütlich. Viel später hätte ich ja nicht am Gate erscheinen dürfen. Mit mir gingen die Letzten durch die Kontrolle. Vorher bin ich noch am Kurz-Schumacher-Platz umgestiegen. Da habe ich vielleicht einen Mond gesehen, Wahnsinn. Kreisrund und von sanften Wolken verschleiert. Der richtige Mond für eine Moor- oder Seeaufnahme. Der Kurt-Schumacher-Platz passt da als Vordergrund natürlich gar nicht. Hier am Flughafen ging alles klar. Das Gate ist brechend voll und direkt neben mir schreibt einer auf seinem sicherlich recht neuen weißen MacBook. Apropos MacBook. Beim Saturn am Kurt-Schumacher-Platz standen ein MacBook und eine 12" Powerbook direkt nebeneinander. Das sind doch deutliche Größenunterschiede. Da muss Apple noch was tun. Aber ist ja eigentlich ein anderes Thema.

Im Flugzeug habe ich mich richtig unwohl gefühlt. Der Flieger war brechend voll und ich Idiot wollte unbedingt einen Fensterplatz haben. Da saß ich eingequetscht wie eine Ölsardine. Meine Cola habe ich in Windeseile getrunken, weil es absehbar war, dass der Becher bei der geringsten Bewegung umgestoßen wird. Die Zeitung konnte ich nur knüllen, nicht blättern und der Versuch, ein wenig zu schlafen kann in einer Körperhaltung, die einen mehr an eine schwerwiegende Nervenerkrankung erinnert, nicht wirklich gelingen.

29.11.06

Namenstag

Heute habe ich Namenstag. Getauft bin ich auf den Namen des Apostel Andreas. Glückwünsche werden gerne entgegen genommen.

11.11.06

Es ist weg

27 Monate waren wir gemeinsam überall. Wir wählten uns fast überall in das weltweite Netz ein und waren mit allen Dingen, die Computer tun können zur Stelle. Wir bearbeiteten Fotos, nahmen Podcasts auf, schrieben hunderte von Einträgen in das Weblog, chatteten und telefonierten rund um die Welt. Wir bastelten an Homepages, hörten Musik, machten Musik, lasen Homepages, arbeiteten an Präsentationen, stimmten Texte in Arbeitsgruppen ab, mailten wie die Weltmeister an Gruppen, an Freunde und die Familie. Wir schlossen Dich an einen Beamer, an einen iPod, an mobile Festplatten oder an Speicherkarten an. Wir funkten mit WLAN oder UMTS und waren der Freund vieler Netze.

Und jetzt bist Du weg. Einfach so. Da kam so ein Mensch, ergriff Dich und eh es mir bewusst wurde, war er draußen mit Dir, meinem Schatz. Wehe, er geht nicht gut mir Dir um.

Mach es gut, mein gutes Powerbook und mag Dir noch ein langes erfülltes Leben beschieden sein.

Ich verkaufe mein Powerbook G4 1,5 GHz [verkauft]

Jetzt ist es doch soweit. Obwohl ich mein Powerbook sehr liebe und es mir immer die treuesten Dienste erwiesen hat, muss ich es hergeben. Grund für das Angebot ist mein neues MacBook Pro. Das kann zwar vieles besser als das Powerbook. Es muss aber erst beweisen, dass es ein so treuer und zuverlässiger Begleiter sein kann. Also macht mir gute Angebote. Verschenken werde ich es nicht. Da stelle ich es mir lieber in das Regal und mache ein Museum auf.

Apple PowerBook G4 15"

Prozessor: G4 1,5 GHz PowerPC
Arbeitsspeicher: 1,25 GB PC2700 DDR333
Festplatte: 80 GB (ATA-100)
Optisches Laufwerk: MATSHITA DVD-R UJ-825 (Slot-in)
Display: 15,2" TFT, 1280 x 854 Pixel
Grafikkarte: ATI Mobility Radeon 9700 (128 MB RAM)
Schnittstellen: 1 x PC-Card (Typ I oder II)
1 x Ethernet 10/100/1000 (MBit/s)
1 x Modem
1 x Video-Out (DVI, S-Video)
1 x Audio-Out
1 x Audio-In
2 x USB 2.0
1 x Firewire 400
1 x Firewire 800
Airport Extreme (WLAN 54 MBit/s): eingebaut
Bluetooth-Adapter: eingebaut
Tastatur-Beleuchtung: ja
Akku: Erstakku, gehört nicht zum Austauschprogramm
Kapazität 94%
Alter: gebaut zwischen 26.07.2004 und 01.08.2004
gekauft am 25.08.2004
Garantie: Apple Care bis zum 24. August 2007
Software: wie gekauft mit Installations-CD, iLife '04 und vielem mehr
plus Tiger 10.4
Lieferung: versichert im Originalkarton mit dem gesamten Zubehör
Preisvorstellungen: 950,- Euro

[Update] Das Powerbook ist nur wenige Stunden nach Angebotsbeginn verkauft worden.

27.10.06

Heimkehr

Nein, fünf Tage weg von Heim und Bett, das ist meine Sache wirklich nicht. Aber wenn die Kinder Tränen in den Augen haben, wenn wir uns wieder in die Arme schließen, das ist schon was Tolles.

11.09.06

Die Worte zum Montag

So darf es weitergehen. Frische Luft mit 16°C, strahlender Sonnenschein und ruhige Straßen, leichter Nebel über den Feldern und die Maschine rollt surrend leicht über den Asphalt. So könnte von mir aus jeder Tag beginnen.

10.09.06

Eisbecher

Eisbecher

Der Höhepunkt einer Radtour ist der Eisbecher. Diese hier haben wir zum ersten mal probiert und müssen sagen, Test bestanden.



29.08.06

Das Aufwach-Stöckchen

Geworfen hat es bislang niemand, aber gelesen habe ich es bei Carsten und da ich die Fragen interessant finde, möchte ich Sie gerne behandeln.

  1. Wann stehst Du zur Arbeit auf?
    Der Wecker klingelt um 6.00 Uhr. Manchmal stehe ich dann auf. Dann wieder nicht. Bis um 6.30 Uhr schaffe ich es aber meistens.
  2. Stehst Du rechtzeitig auf oder bleibst Du bis zur letzten Minute liegen?
    Glücklicherweise habe ich selten einen festen Arbeitsbeginn. Das nutze ich dann schamlos aus und shifte. Mitunter bin ich sogar zu früh. Meistens will ich einfach angezogen sein, um meine Kinder um 7.00 Uhr an der Haustür zu verabschieden.
  3. Wie viele Wecker hast Du?
    einen. Allerdings hat meine Gutemine mindestens drei, die auch alle irgendwann klingeln, wenn man dann noch die Wecker meiner Kinder dazunimmt, klingelt es zwischen 5.00 und 6.30 Uhr mindestens 5 mal und da ist mein Wecker noch nicht mitgezählt.
  4. Machst Du Frühsport?
    Nö. Wenn ich nicht mehrmals pro Woche Rennrad fahre, laufe ich zweimal pro Woche vorzugsweise dienstags und donnerstags jeweils ca. 6 km.
  5. Frühstückst Du? Wenn ja, was?
    unbedingt. Ohne Futter bin ich nicht zu genießen. Und unter der Woche ist das Müsli mit Obst. Das hält am längsten vor.
  6. Wie fährst Du zur Arbeit?
    Seit neuestem, wenn es nur irgendwie geht, mit dem Rennrad. Ansonsten Auto, öffentlichen Nahverkehr gibt es nicht.

Weiter werfe ich das Stöckchen nicht, weil ich Stöckchen nicht mag. Wer aber wie ich Spaß an diesen Fragen hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen.

28.08.06

Podcast #129: Das andere Leben

Es gibt nicht nur die Arbeit, sondern auch ein Privatleben. Wenn wie jetzt ein bekannter Mensch stirbt, wird schmerzlich bewusst, dass ich die Zeit nicht zurückdrehen kann.

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14.08.06

Rolladengurt erneuern

Bald steht die Reparatur des Kassettenrolladens im Zimmer meiner Tochter an (siehe auch Podcast Nr. 102). Gut, dass es das Internet gibt. Was hätte ich früher nur getan? Also wie man einen Gurt wechselt, findet sich hier. Und falls mein freundlicher Händler nicht liefern will, kann ich Meterware ebenfalls Online ordern.

13.08.06

Podcast #111-115: Urlaubspodcasts

Eine Sammlung von fünf Podcasts aus meinem Urlaub.

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Mann, war das kalt

Riffelsee Kälte

Wir sind zurück. Die ersten Bilder habe ich vom iPod heruntergeladen und gesichtet und mit dem RAW-Konverter bearbeitet. Die gezeigten Aufnahmen machen gut deutlich, wie es uns im Hochgebirge erging. Es war kalt, saukalt sogar. Es regnete täglich, häufig ergiebig und wir wurden mehr als einmal nass. Glücklicherweise nur einmal bis auf die Knochen. Denn das Trocknen von Schuhen und Klamotten hätte uns sonst jede Ausflugsfreude ausgetrieben.

Wieder da

Hi, bin wieder da und habe Bilder und Podcasts im Gepäck. Doch zuerst muss ich wissen, was am letzten Montag ins SF los war.

31.07.06

50 Jahre Bravo

Außer in der Schule habe ich die Bravo nie gelesen. Erstens war dies in meinem Elternhaus schlicht und ergreifend verboten und zweitens fand ich sie auch ziemlich dämlich. Doch die Idee von Carsten mal zu schauen, wie das Titelblatt am eigenen Geburtstag ausgesehen hat gefällt mir.

50 Jahre Bravo

Senta Berger ist aber schon geiler als diese Anne, oder?

(Danke an Dobschats Weblog)

30.07.06

Zwei Jahre

Tataaa. Vor zwei Jahren habe ich dieses Weblog begonnen. Ich habe mir überlegt, ob ich dies mit Kerzen und aufregenden Bildern begehen soll. Aber was soll dies in einem Blog, das Inhalte und eben keine platten, bunten Banner transportieren will.

Vielleicht helfen ein paar statistische Angaben. In den zwei Jahren wurden 1630 Beiträge verfasst, davon 100 Podcasts. Die Tagesanfragen liegen inzwischen bei durchschnittlich 6.000, sie erreichten ihren vorläufigen Höhepunkt im vergangenen Mai bei 13.000. Wohlgemerkt, das kam vor allem durch Hotlinks und elendige Kommentarspammer. Schwer, bei dieser Menge die Spreu vom Weizen zu trennen. Die echten Kommentare sind eine Schwachstelle meines Blogs, 327 Kommentare zu 1630 Einträgen sind nicht allzu viel. Wenn ich einen Wunsch äußern darf, da habt Ihr einen.

Vor wenigen Wochen noch hatte ich die Nase voll und wollte mein Blog schließen. Doch glücklicherweise habe ich von diesem Beschluss Abstand genommen,denn ich habe inzwischen wieder richtig viel Spaß am Bloggen. Gestern erst las ich in alten Einträgen und war überrascht, wieviele Informationen ich daraus ziehen konnte. Wie toll ist das erst, wenn mal zehn Jahre und mehr ins Land gegangen sind? Wie werden meine Kinder darüber denken, wenn sie es meinen Enkelkindern zeigen können?

Daher hoffe ich, dass meinem Blog noch ein langes Leben beschieden ist, dass mir die Ideen und Leser niemals ausgehen. In diesem Sinne Alles Gute uns allen ad multos annos.

29.07.06

Podcast #99: Die Kinder kommen aus dem Ferienlager

Ein Interview mit inzwischen frisch gewaschenen aber immer noch hundemüden Kindern nach ihrem ersten Ferienlager.

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Aufgeregt?

Gleich holen wir unsere Kinder aus dem Ferienlager. Eine Woche himmliche Ruhe und Gelassenheit. Das wird nun vorbei sein. Und irgendwie weiß ich nicht, was mich erwartet. Wie werden meine Kinder drauf sein? Werden sie sich freuen, wenn sie uns sehen? Hatten sie eine schöne Zeit? Es ist neu und ich bin doch ein bisschen aufgeregt.

26.07.06

Busfahrer

Sagte ich die Tage noch, dass mir an einer gewissen Passage noch keine Busse begegnet sind? Sei es drum, heute kamen gleich zwei. Ein weiterer Radfahrer gesellte sich zu mir und wir nahmen gelassen die Gesten der Busfahrer zur Kenntnis, die wild fuchtelnd auf den benachbarten Radweg zeigten. Zugegeben, die Busse kommen nur an uns vorbei, wenn wir in den Graben fahren und anhalten. Aber das ist immer noch besser, als den Radweg, der den Namen auch nicht verdient, zu benutzen.

Doch was verstehen Busfahrer schon davon. Die verdienen ihr Geld mit ganztägigem Dieselstinken, ein Traumberuf. Wir sind die Guten.

BTW. Wenn Appleuser bereits die Guten sind, bin ich dann als radfahrender Appleuser doppelt so gut?

22.07.06

Ohne Kinder

Gruppenleiterinnen

Bei den Gruppenleiterinnen wäre ich auch gerne noch mal Kind. 8 1/2 Jahre ist es her, dass ich eine Woche am Stück ohne Kinder verbringe. Nun ist es soweit und wir haben unsere Lieben in einem Kinderlager abgeliefert. Das ist schon ein komisches Gefühl. Ich schwanke zwischen Erleichterung, Stolz und Freude und jede Menge schlechtem Gewissen. Wie kann man nur 7 und 8-jährige Kinder in der Wildnis sich selbst überlassen? Solche Rabeneltern. Andererseits ist es ein gut organisiertes Lager, das schon seit vielen Jahren in dieser Form angeboten wird.

Natürlich mache ich mir auch jede Menge Sorgen. Können sie denn mit den Bedingungen dort zurecht kommen? Wer hilft ihnen nur, wenn es ihnen nicht gut geht und wen können sie fragen? Wer wird sie trösten und lassen sie sich überhaupt trösten?

Wenn das nur alles mal gut geht.

12.07.06

Geschafft

Mein Termin in Osnabrück war um 17 Uhr beendet. Dann ging es fast 600 km lang nach Neumarkt in die Oberpfalz. Um 23 Uhr bin ich ins Zimmer gekommen. Jetzt lese ich noch die Post und dann verschwinde ich ins Körbchen.

05.07.06

Geburtstagsgeschenk

Irgendwie habe ich mir Geburtstag anders vorgestellt.

Erst verliert die Deutsche Mannschaft, so dass ich mir das Hineinfeiern sparen konnte. Heute wird nun der dritte Antrag in Folge abgelehnt und ich habe das zweifelhafte Vergnügen, den Einrichtungen die gute Nachricht zu überbringen.

Mein Bedarf ist gedeckt.

24.06.06

Wahnsinnsparty

Kindergeburtstag

Jedes Jahr machen sie mich fertig. Auch in diesem Jahr bin ich total geschafft. Mehr gibt es in meinem Podcast.





13.06.06

Primzahlen

Beinahe hätte mein Geburtsdatum aus Primzahlen bestanden. Aber nur beinahe. Schreibe ich das Geburtsjahr '61 zweistellig, dann ist es noch eine Primzahl, 1961 ist aber das Produkt aus 37*53.

Hat das nun etwas zu bedeuten? Nö.

14.05.06

Muttertag

Jog erinnert an den Muttertag.

Ich habe nicht nur den obligaten Anruf erledigt, ich habe sogar dem Konsum fröhnend Blumen geschickt. Da ich aber nicht einsehe, den sündhaft teuren und wenig guten Fleuropdienst zu bemühen, habe ich woanders bestellt und die schicken nur mit DHL. Kommt dann eben ein paar Tage später. Eine Überraschung ist es dann erst Recht.

(Danke an powerbook _ blog)

08.05.06

Mannheim bei Nacht

Wenn man so alleine in dem Hotel sitzt, ist es eigentlich völlig egal, wie die Stadt heißt. Man ist einsam und müde.

28.04.06

Mal wieder unterwegs

Am Wochenende ist mal wieder eine Familienfeier angesagt. Leider müssen wir dafür erst einmal 400 km zurücklegen. Daher ist das schöne lange Wochenende so gut wie futsch.

24.04.06

Es geht wieder los

Zwei Wochen lang nicht an den Job denken. Zwei Wochen lang schlafen, solange man möchte. Zwei Wochen lang jeden morgen die Freiheit haben, neu zu planen und zu tun, was man möchte.

Das Alles ist ab heute vorbei. Ab heute gilt, früh aufstehen, Termine einhalten, Aufgaben erledigen, keine Zeit für Dinge, die Spaß machen.

23.04.06

Trompete spielen

Wie Ihr wisst, mühe ich mich redlich ein Blechblasinstrument zu erlernen. Leider haben die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt. Und was besonders hinderlich ist, bei schönem Wetter übt es sich schlechter. Doch wer an Weihnachten brillieren will, darf im Sommer keine Fehler machen.

Trompete hat zudem mit Muskeltraining zu tun. Wenn man aufhört, verliert man die Kraft für die Lippenspannung. Mein Urlaub hat mir da nicht gut getan.

24.03.06

Ich darf ein Deutscher bleiben

Dobschats Weblog macht mich auf den Deutschtest aufmerksam. Dort habe ich 38 von 42 Fragen richtig beantwortet. Fehler habe ich bei den Fragen nach der Schulpflicht (21), den Interessensverbänden (22), dem Sitz des europäischen Parlaments (30) und dem Namen für das Organ der EU, das die Gemeinschaftspolitik plant (32).

Dafür war ich mir beim Erfinder von Cholera, dem Gemälde von Caspar David Friedrich, der Erfindung von Otto Hahn und der Kassler Ausstellung alles andere als sicher. Aber gut geraten will auch gelernt sein. Für was gibt es schließlich Multiple Choice. Jedenfalls habe ich nun das Prädikat des wahren Musterbürgers verliehen bekommen mit einem Dank für dieses herzliche Willkommen an die FTD. Ich bin noch dabei.

(Danke an Dobschats Weblog)

21.03.06

Schlechter Start?

Halsweh, Regen beim Laufen, zwei Sakkos und zwei Paar Schuhe einzupacken, weil die Kleiderordnung der nächsten drei Tage es vorschreibt. Wenn ich morgens eine halbe Stunde zum Packen brauche und fünf Taschen ins Auto tragen muss, drückt das auf die Stimmung. Zudem sind meine Laufsachen nass und ich muss die alte dicke Laufjacke einpacken. Also eigentlich kann es jetzt nur noch aufwärts gehen.

19.03.06

Er ist da

Gartenmöbel

Der Frühling natürlich. Und wie. Die Sonne strahlte mit aller Kraft und im windstillen Garteneck war es superschön. Also mussten umgehend die Gartenmöbel aus dem Keller geholt werden. Am Mittag haben wir dort unseren Cappu genossen und uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.



05.03.06

Frühstart

Morgen früh geht es bereits um 5:30 Uhr los. Bereits um 6:17 muss ich in den Zug steigen. Einfach schrecklich, wenn die Woche so anfängt. Ich bin bestimmt kein Langschläfer. Aber das ist meine Sache nicht.

14.02.06

Valentinstag

Brief zum Valentinstag

Zum Valentinstag überraschte uns unser Sohn mit einem selbstgebastelten Geschenk. Bei seinem ersten Brief besteht noch orthographisches Entwicklungspotential.



08.02.06

Immer wieder vier Antworten

Der liebe Johannes wirft mir das Stöckchen zu. Selbst wenn ich bei solchen Aktionen nur selten mitmache, nehme ich das Stöckchen gerne auf, weil ich den Johannes mag und weil mir die Fragen gefallen.

  • Vier Jobs in meinem Leben: Elektroorgeltransporte, Krankenhausjobs an allen Orten
  • Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann: es gibt viele Filme, die ich noch einmal sehen will, mache es aber nicht.
  • Vier Orte, an denen ich gelebt habe: Mainz, Mainz, Mainz, Neuwied.
  • Vier TV-Serien, die ich gerne sehe: Edel & Stark, Liebling Kreuzberg, Tatört.
  • Vier PC-Spiele, die ich gerne spiele: ich bin bekennender Nichtspieler.
  • Vier Orte an denen ich Urlaub gemacht habe: Gardasee, Meran, Ile de Ré, Provence.
  • Vier meiner Lieblingsgerichte: Ich bin ein dankbarer Esser und liebe die Abwechslung. Aus gesundheitlichen Gründen lasse ich mich aber nicht auf alle kulinarischen Experimente ein.
  • Vier Webseiten, die ich täglich besuche: flickr, Macupdate, MacTechNews und wenn die Zeit reicht alle anderen 150 Feeds meines Readers.
  • Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre: Daheim, auf meinem Rennrad, auf den Bergen.
  • Vier Blogger, die das mitmachen sollen: Das mache ich jetzt nicht mit.
(Danke an Der Eigenbroetler)

04.02.06

Ein Lebenszeichen

Kindergeburtstag

Der Kindergeburtstag ist vorbei und ich lebe noch. Aber es war mal wieder knapp.




Kindergeburtstag

Heute ist ein besonderer Tag. Meine Tochter feiert mit acht Freundinnen ihren Geburtstag. Auf diese Ereignisse freue ich mich immer besonders, wenn ein wilder Haufen giggelnder Weiber durch das Haus rennt, nach Süßem und Attraktionen schreit und mit allem, was geboten wird grundsätzlich unzufrieden ist.

Heute abend werde ich vermutlich den Zustand des Komas erreicht haben. Falls notärztliche Bemühungen dagegen Erfolg haben dürften, kann ich mich ja wieder melden.

28.01.06

Das Alter und das Lernen

Wie man weiß, verärgere ich meine Umwelt damit, dass ich laut und falsch Trompete spiele. Jetzt habe ich schon 3 Unterrichtsstunden hinter mir und kann ein kleines Zwischenfazit ziehen.

  1. Einen Ton zu erzeugen ist nicht scher.
  2. Einen Ton zu halten ist schwerer.
  3. Einen hohen Ton zu spielen schaffe ich nicht, zumindest nicht gleich.
  4. Noch höhere Töne sind unmöglich, für mich zumindest.
  5. Es macht Spaß
  6. Viel Spaß sogar
  7. Ich über gerne im Gegensatz zum Rest der Familie
  8. Ich mache Fortschritte, was beweist, dass das Lernen im Alter Sinn macht

07.01.06

Krank

In den letzten zwei Jahren hatte ich es verdammt gut. In den Wintern gab es nämlich außer kleineren Erkältungen, einer schniefenden Nase und ein bisschen Halskratzen keine nennenswerten Erkrankungen. Umso mehr geht es mir auf den Keks, wenn ich huste, wie ein alter Asthmakranker, mich schlapp fühle und unter schlechter Laune leide.

Weg mit dem Winter. Da sind mir schlaflose Sommerabende, Mücken uns Wespen eindeutig lieber.

29.12.05

Silvestergaudi

Wir werden so richtig die Sau raus lassen. Meine Frau hat am Neujahrstag Frühdienst, meine Tochter schläft gerne früh, um den Krach nicht ertragen zu müssen und mein Sohn fügt sich dem Schiksal. Was spricht dagegen, wie an jedem Tag ins Bett zu gehen? Einzig die Glotze muss aus bleiben, denn das Programm ist nie so schlecht wie an Silvester.

27.12.05

Jetzt wird bald geblasen

Ich habe es getan. Am Freitag den 13. habe ich meine erste Schnupperstunde Trompetenunterricht. Jetzt muss ich nur noch losziehen und mir ein Instrument kaufen. Der Lehrer war mehr als überrascht, dass ich mir das in meinem Alter noch antun will. Ja, vielleicht hat er Recht und es ist Unsinn. Aber ich will es wenigstens versucht haben.

23.12.05

Fröhliche Weihnachten

Weihnachtsengel

Switchpack wünscht all seinen Lesern, Hörern, Freunden und Bekannten ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.




22.12.05

Ausgesperrt

Man sollte wenige Tage vor Weihnachten keine Termine in Innenstädten vereinbaren. Schon gar nicht abends um 17:00 Uhr. Nach langem hin und her fand ich ein leeres Parkhaus, etwas außerhalb, dafür kostenfrei. Soweit so gut. Es gab keinen Hinweis, wem das Parkhaus gehört und warum ich da umsonst parken durfte.

Leider war das Parkhaus nach meiner Rückkehr sehr gründlich abgeschlossen. Da gingen mir aber einige Gedanken durch den Kopf. Ich musste aber auch über die Situation lachen. Zwei Tage vor Weihnachten stehe ich vor meinem eingeschlossenen Auto, die Familie erwartet mich zum Abendessen, ich wollte gerne nach Hause, um einem menschlichen Bedürfnis nachzukommen und im Auto war mein Mac. An wen sollte ich mich wenden, die Polizei, den Nachbarn, die Feuerwehr? Das Parkhaus war fast leer und ein Wohnhaus, das im baulichen Zusammenhang damit steht, gab es auch nicht.

Doch ich hatte Glück. Eine weitere Autobesitzerin näherte sich mit einem Schlüssel für das Tor. Sie war zwar überrascht, dass ich überhaupt in das Parkhaus gekommen war, half mir aber gerne wieder raus. Puh, noch mal gutgegangen.