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04.04.07

Ist Ullrich ein Betrüger?

Nachdem das Blut bei Fuentes nachweislich auch Ullrich gehört, sind alle der Meinung, Ullrich war dumm, weil er im Fernsehen sagte, er habe nicht betrogen.

Das sehe ich ein klein wenig anders. Zum Betrug gehört immer noch der Vorsatz und vielleicht war der Fernsehauftritt von seinen Anwälten mit inszeniert worden, um gerade hier den Hebel im Strafverfahren gegen Ullrich anzusetzen. Die Staatsanwaltschaft in Bonn hat eines sicherlich erreicht. Eine große Öffentlichkeit. Verurteilt wird Ullrich dadurch noch lange nicht.

So ganz nebenbei. Mich kotzt das Doping im Radsport regelrecht an. Dass sich der Zorn darüber auf Ullrich zu konzentrieren scheint, empfinde ich als Ungerechtigkeit.

28.03.07

War Riis 1996 gedopt?

Sein ehemaliger Masseur Jeff d'Hondt meint ja, wie bei Radsport-News nachzulesen ist. So stehen sich beide Aussagen gegenüber. Riis will an seinen Erfolgen mit der heutigen Mannschaft gemessen werden.

Das ist verständlich, dennoch können einen alte Geschichten einholen. Ich glaube d'Hondt.

16.11.06

Ullrich hat einen neuen Anwalt

Ullrichs neuer Anwalt heißt Peter-Michael Diestel und war 1990 der letzte Innenminister der DDR. In seiner Amtsführung wurde ihm eine zu lasche Handhabung mit ehemaligen Mitarbeitern der Stasi vorgeworfen. Diestel will Ullrich helfen, sein Ansehen wieder zu gewinnen.

Na, da hat Ullrich ja den Richtigen.

(aus Radsport-News)

10.11.06

Verlogene Idioten

Wir freuen uns sehr, dass Ivan zu uns kommt und wir hoffen, dass er bereits an unserem Trainingslager am 3.Dezember in Austin (Texas/USA) in unserer Mitte ist

sprach Johan Bruyneel (siehe Radsport-News), weil er Nutznießer aus der Affäre um den spanischen Sportarzt Fuentes wurde und ohne besonderes Zutun zu einem der besten Fahrer der vergangenen Jahre kam.

Wie bescheuert können die eigentlich sein. Wie können die auch noch stolz verkünden, dass sie einen Fahrer zu verpflichten, dessen Verbleib beim Team für einen anderen nicht mehr hinnehmbar war. Ist etwa Basso unschuldig? Nein, ist er nicht. Wir müssen nur so tun, er wäre es. Das ist ein Unterschied.

Hoffentlich kommen die mit der Masche nicht durch. Inzwischen sollte es überall klar sein, dass es nicht so funktionert, wie Bruyneel das meint.

Kick them out.

29.10.06

Doping 2007

Nachdem der spanische Verband alle Dopingverfahren auf Eis gelegt hat, stellt sich die Frage, wie es 2007 weitergeht. So hat auch das zwielichtige Astana Team derzeit keine Pro-Tour-Lizenz.

«Ein Team mit Vinokourov, Klöden, Kashechkin und Savoldelli wird immer eingeladen», meinte Ex-T-Mobile-Manager Walter Godefroot, der bei Astana den technischen Direktor gibt. (aus Radsport-News)

Hoffen wir, dass dies nicht die Kriterien sind, sondern dass es wirkliche einmal konsequenter zugeht. Es sollte genügen, dass im letzten Jahr so viele Fahrer kurzfristig von der Tour ausgeschlossen werden mussten.

Vertrauen in Radsport wird immer stärker belastet

Jetzt kann Saiz seine Lizenz behalten, weil dem Verband die Beweismöglichkeiten ausgehen (Radsport-News). Überhaupt sind in Spanien alle Verfahren der Fuentesaffäre auf Eis gelegt, weil es den Behörden wohl nicht gelingt, erforderliche Beweise vorzulegen

Dabei wissen wir alle, dass zumindest Saiz dicke dabei war. Schließlich hatte er sogar eine Tüte voller Beweismittel dabei. Wenn nun alle Betrüger glauben, sie seien noch einmal davon gekommen, so irren sie aber. Wir kennen sie jetzt, die Falschspieler. Wir können sie als faire Radsportler nicht mehr akzeptieren. Klar, die Justiz hat versagt und das ist für alle Beteiligte unschön. Aber aus einem Mangel an Beweisen gehen keine Radsportler hervor, die wir lieben und denen wir frenetisch zujubeln können.

Nehmt Euch ein Herz und räumt auf. Justiz hin oder her, die Sache stinkt auch so.

27.10.06

DNS-Tests obligatorisch

So ist es Recht. Die Pro-Tour Teams wollen Fahrer nur einstellen, wenn sie einem DNS-Test zustimmen.

(aus Radsport-News)

22.10.06

Ullrich begehrt

Zumindest könnte man meinen, dass Ullrich von einigen begehrt wird, wenn man liest, dass ein Österreichicher Funktionär eine Lizenzerteilung an Jan Ullrich für durchaus möglich hält. Eine solche Aussage in der jetzigen Zeit ist reine Effekthascherei. So nach dem Motto, komme ich jetzt ins Fernsehen? Ullrich braucht doch nirgends mehr auftauchen. Schon gar nicht, wenn die eingeleiteten Verfahren zu Ergebnissen kommen und das werden sie. Dann ist Ullrich nicht nur widerlegt, sondern auch der Lüge und perfiden Stimmungsmache überführt. Was wird dann aus ihm? Wie kann er dann würdevoll weiterleben? Denkt da mal einer der Funktionäre dran?

19.10.06

Ullrich kapiert nichts

Ullrich beschwert sich über Lügengeschichten und tischt uns weiter das Märchen vom unberechtigterweise an der Ausübung seines Sports behinderten Saubermann auf. Basso sei endlich aus dem Schneider. Als ob die Einstellung eines Verfahrens aus Mangel an Beweisen ein Freispruch wäre. Schon gar nicht ist das ein Beweis für einen sauberen Sportler. Aber so ist er unser Ullrich. Er beherrscht das Indoktrinieren mit immer derselben Leier – »wer nicht erwischt wird, der ist sauber« – aus dem FF. Doch der Zug ist abgefahren.

Auch Basso bekommt so leicht keinen Vertrag bei einem Profiteam, zumindest nicht bei einem Guten. Die Herren werden sich bemühen müssen, ihre Unschuld zu beweisen. Sich zurückzulehnen à la Ullrich und auf die bösen Lügner zeigen reicht nicht mehr. Wer einen Gentest ablehnt, der die Unschuld beweisen könnte, kann gehen. Der darf vielleicht Kirmesrennen fahren, mehr aber nicht.

Und bei Jan Ullrich werden wir schon in wenigen Wochen wissen, ob die Fuentes-Konserven sein Blut enthalten. Dann dürfte sich zeigen, wer hier Lügengeschichten erzählt.

27.09.06

Antidopingmaßnahmen bei T-Mobile

T-Mobile startet mit einem Rumpfteam in die Saison 2007. Erfolgreiche Fahrer wie Ullrich, Klöden, Kessler oder Wesemann werden nicht mehr dabei sein. Gut, auf Fahrer, deren Nähe zum Doping ungeklärt ist, sollte man gut verzichten können. Dafür spricht auch, dass T-Mobile Olaf Ludwig durch einen Amerikaner ersetzt, der zwar radsportverrückt sein soll, bislang aber keine unmittelbaren Erfahrungen mit dem Radsport verbindet.

Etwas unverständlich empfinde ich das Festhalten an Lothar Heinrich. Dieser war auch mit Ullrich sehr eng betraut in Situationen, in denen es um das Doping ging. Angeblich will dieser nichts bemerkt haben. Zudem empfinde ich sein Verhalten im Kampf gegen Doping als nicht eindeutig genug. Es wäre besser gewesen, vor allem die medizinische Betreuung in neue weniger belastete Hände zu legen.

(weitere Infos bei Radsport-News)

21.09.06

Valverde soll es nicht gewesen sein

Rechtzeitig zur WM bieten die Spanier alles auf, was Rang und Namen hat, um Valverde vor Verdächtigungen zu schützen. Immerhin ein Minister und der Präsident des spanischen Radsportverbandes stellen sich hinter Valverde und verkünden, dieser sei sauber. Warum das so ist? Naja, er sei nicht positv getestet. Sonst noch was? Nein, das genügt doch.

Halten wir noch einmal fest. Bei den Papieren von Fuentes, die Ullrich und Basso sofort belasteten, so zumindest verkündeten es noch am gleichen Tag die spanischen Medien, steht ebenso der Name valv. und in Klammern das Wort Piti, der Name von Valverdes Hund. So nachzulesen in der Süddeutschen Zeitung vom 16. September 2006. Immerhin wurde auch Basso identifiziert, weil sein Name mit dessen Hundename verschlüsselt war. Komisch, dass die Spanier am Tag der Razzia bei Fuentes gleich betonten, Valverde sei nicht betroffen. Das kam schneller, als man Piti schreiben kann. Und jetzt stellen sich diese zwei angesehenen Herren dahin und meinen wir müssten ihnen alles glauben, nur weil sie so nett sind.

Also bitte, die Sache stinkt ja gewaltig zum Himmel. Wir haben in diesem Jahr schon einen gedopten Tour de France Sieger, ein gedopter WM-Sieger würde da ganz gut passen.

15.09.06

Wie sauber ist Astana?

Die beiden Kasachen Vinokourov und dieser andere, na wie heißt er denn noch mal? Man kann sich ja nicht alles merken. Jedenfalls diese Beiden fahren, wie schon Robert Förster in seinem Vuelta-Tagebuch bemerkt eine Klasse besser als der Rest des Feldes.

Nun ja, sie gehören zum Rest eines Teams, dessen Sponsoren aufgegeben haben wegen erdrückender Dopingbeweise. Zugegeben, Vino und sein Landsmann hängen nicht mit Fuentes zusammen, zumindest gab es bislang keine Äußerungen in diese Richtung. Aber was heißt das schon? Ihr Arzt sitzt am Ende in Kascachstan und deren Präsident ist auch Vorsitzender des Landesradsportverbandes.

Die Meldung, dass nun auch Astana wie bereits Riis mit CSC an einem Antidopingkonzept arbeitet, ergibt vielleicht Sinn, wenn dahinter die Absicht steht, Sauberkeit zu demonstrieren ohne sie einzuhalten.

09.09.06

Stoppt Doping

Stoppt Doping

Da ist es nun mein neues Trikot. Nicht, dass sich damit der Sport bereits reinigen ließe. Aber es ist lustig, hat nicht viel gekostet und könnte zumindest dafür sorgen, dass das Thema sich mehr im Bewusstsein verankert.

Mir gefällts.


31.08.06

Doping im Radsport, ein kleiner Rückblick zur Tour 2006

Im Marcopantani-Blog ist eine lesenswerte Zusammenfassung zu den Eindrücken aus der diesjährigen Tour zu lesen. Geschrieben ist der Beitrag noch vor den Enthüllungen um den angeblichen Tour-Sieger Floyd Landis.

28.08.06

Antidoping Trikot [Update]

Schade, das Anti-Doping-Trikot, das im neuen Tourheft beworben wird, hätte ich mir gerne gekauft. Leider wollen uns die Werbestrategen mal wieder reinlegen. Das Trikot kostet 29.90 Euro plus Versand. bobshop.de (ne, linken müsst Ihr Euch selber, ich bin supersauer auf den Laden) meldet aber, dass die Mindestbestellmenge 30 Euro beträgt. Harhar, also soll ich da noch etwas zusätzlich einkaufen, obwohl ich dort noch nie gekauft habe. Was auch?

Nein danke.

[Update vom 31.08.06] Die Redaktion vom Tour-Magazin hat reagiert und mit bobshop gesprochen (nun kann ich ja verlinken). Die haben reagiert und gestatten beim Trikot den Mindestbestellwert von 29,90. Ich habe gleich zugeschlagen.

26.08.06

Klöden will weg

Klöden wechselt zu Astana (Spon), dem ehemaligen Team von Manolo Saiz, dem die Sponsoren wegen des Dopingskandals abhanden gekommen sind. Klöden wechselt dorthin, weil dort die starken Fahrer verpflichtet sind. So lässt er es zumindest auf seiner Homepage verlauten. Seltsam nur, dass bei T-Mobile alles offen gewesen wäre für ihn bis auf die Tatsache, dass T-Mobile wild entschlossen ist, dem Doping Einhalt zu gebieten. Dagegen scheint bei Astana Kasachstan eine ganz große Rolle zu spielen. Wer kontrolliert die Fahrer dort noch mal?

05.08.06

B-Probe positiv

Wenn irgendein Träumer glaubte, die B-Probe werde die Unschuld Floyd Landis beweisen, so ist es damit vorbei. Überhaupt bestätigt sich nur, dass Laborfehler äußerst selten und die Radsportler beleibe nicht so unschuldig sind, wie viele glauben machen wollen.

Ein Beweis mehr, dass Tobias Steinhauser Unsinn geredet hat. Vielleicht gehört er ja auch zu den Bösen.

01.08.06

Sie lernen es nicht

Tobias Steinhauser kapiert es nicht. Er versucht uns immer noch das Bild der sauberen Profis zu verkaufen, weil sie so oft kontrolliert werden. Nach allem was passiert ist, meint er, gedopte Fahrer seien die Ausnahme und nicht die Regel und der arme Floyd Landis könne mit der B-Probe seine Unschuld beweisen, was es bislang meines Wissens noch nie gab. Er singt das Lied von der Unschuldsvermutung und wettert gegen staatliche Eingriffe.

Nein danke. Von diesen Unbelehrbaren habe ich genug.

29.07.06

Pereiro

Was wäre eigentlich, wenn man Pereiro auch von der Tourwertung ausschließen müsste? Also nur mal angenommen. Natürlich hat er nicht gedopt, wie auch, es wurde ja bei Tests nichts gefunden und das bedeutet ja, dass man ein sauberer und fairer Sportsmann ist. Aber nur mal angenommen, es würde etwas gefunden.

Dann wäre Andras Klöden Toursieger, obwohl er in seinem ganzen Leben noch nie das gelbe Trikot getragen hat. Das hat doch was, oda?

28.07.06

Pereiro und Klöden geschockt

Statt sich über die Verbesserung im Gesamtklassement zu freuen, sind Pereiro und Klöden schockiert. So war dies eben in den Interviews der Tagesschau zu hören.

Wenn ich es mich selbst hätte treffen können, wäre ich auch eher schockiert, als dass ich mich über einen Betrüger ärgern würde.

22.07.06

Die Liebe zu einem Idol

Obwohl Ullrich rein sportlich gesehen tot ist und die ihm vorgeworfenen Dopingvergehen ein für allemal Schluss mit seinem guten Ruf machen, wird er von vielen gefeiert wie ein alternder Star. So finden wir bei GMX eine Galerie seiner schönsten Erfolge.

Eigentlich zeigt dies nur, dass die Menschen ihre Illusionen brauchen. Die sind so stark, dass auch schlechte Nachrichten sie nicht zerstören können.

15.07.06

Podcast #76: TdF und Doping

Darf man Dopingverdächtige vorverurteilen?

[Podcast076]

03.07.06

Sonderwertung

Der Eintrag von Niko bringt mich auf einen Gedanken. Wie wäre es, im Radsport nicht mehr den Dopern hinterher zu schnüffeln, sondern den Fahrern anzubieten, ihre Sauberkeit zu beweisen, quasi als Qualitätsmerkmal? Wer die Kriterien erfüllt, erhält eine andersfarbige Startnummer und eine Kenntlichmachung am Trikot, etwa durch Bündchen in einer bestimmten Farbe.

(Danke an Lummaland)

01.07.06

Prolog bei der Tour

Nach der Ergebnisliste sind bereits drei Amerikaner unter den ersten 10 nach dem Prolog. Das könnte sich auch in der Endabrechnung bestätigen. FÜr die wäre die Fahrt zu Fuentes ohnehin zu weit gewesen.

Reaktionen auf die Dopingaffäre

Die Zeitungen sind natürlich voll von Kommentaren und Meinungen zum jüngsten Dopingskandal. Reaktionen, die darauf abzielen, dass die bei Fuentes Erwischten die Bösen und alle anderen die Guten sind, kann ich aber nicht verstehen. Da halte ich es schon eher mit dem Heidelberger Molekularbiologen und Antidoping-Experten Werner Franke (Interview in Süddeutsche Zeitung vom 01.07.06 Seite 41), dass das ganze System verseucht ist.

Richtig ärgerlich ist die Aussage von Anwalt Fröhlich aus Partenheim, der den deutschen Radsport hochhält, weil ja nur zwei deutsche Fahrer bei Fuentes aufgeflogen sind.

Wie krank ist das denn? Ist der Mann so naiv oder will er uns im Höhepunkt der Affäre immer noch verschaukeln. Das ist doch die Lüge des Systems, dass nur die Entdeckten Täter sein dürfen. Alle anderen werden als sauber erklärt und folglich sind sie von allen Dopingvorwürfen zu verschonen.

Auch Ullrich hat immer behauptet, er sei völlig sauber, zuletzt im Aktuellen Sportstudio, weil ihm in allen Kontrollen nichts nachgewiesen werden konnte. Aber die Kontrollen sind nicht intelligent, um noch einmal Werner Franke zu zitieren. Gute Doper planen die Kontrollen mit ein und vermeiden die Entdeckung.

Die Festinaaffäre hat uns gelehrt, dass Doping keineswegs die Angelegenheit einiger weniger ist, sondern immer und überall im Radsport präsent ist. Dopingvorwürfe auf die Fuentesaffäre zu beschränken ist eine Frechheit und in hohem Maße unfair gegenüber den Erwischten.

Doping

Weil das Thema gerade richtig groß raus kommt, und weil switchpack schon immer darüber geschrieben hat, gibt es nun eine eigene Kategorie mit allen Berichten.

Bei der Zusammenstellung bin ich über die Vorgänge mit Tyler Hamilton gestolpert. Nachdem was wir jetzt wissen, ist es noch einmal interessant zu lesen, dass Ullrich damals überraschend die WM-Teilnahme abgesagt hat wegen einem Darmvirus. Tyler Hamilton war Tage zuvor wegen Blutdopings erwischt worden, das erstmals nachgewiesen werden konnte. Und Tyler Hamilton war Kunde bei Fuentes.

30.06.06

Ullrich suspendiert

Hammer. T-Mobile hat sich entschlossen, Ullrich, Sevilla und Pevenage von der Tour de France 2006 auszuschließen. Der Schritt ist konsequent und vernünftig. Gerecht ist es sicherlich nicht. Denn wir müssen davon ausgehen, dass Ullrich und all die anderen 57 bei Fuentes gefundenen Fahrer nicht die einzigen Fahrer sind, die dopen.

Nach dem Festina Skandal und nach den Razzien in Italien, haben sich die Dopingpraktiken auf andere Länder konzentriert. In Europa war sicherlich Spanien ein ruhiger Fleck. Dass Fuentes nach der geänderten Gesetzgebung in Spanien nicht umgezogen ist, erweist sich jetzt für die Doper als Fehler. Andere werden schlauer gewesen sein. Überhaupt schätze ich, dass sich nach dem Fuentesschock die Doper in Ländern organisieren werden, in denen es ohnehin einfacher ist, unbeobachtet zu bleiben. So bieten sich Oststaaten an, aus denen nicht ganz überraschend auch gute Rennfahrer kommen. Hier hinzufahren dürfte auch nicht so aufwendig sein, wie in andere Kontinente. So wäre an Staaten in Südamerika zu denken.

Wer weiß, vielleicht profitiert der Spanier Valverde doppelt. Seine in Europa dopenden Konkurrenten fliegen auf und müssen auf den Start verzichten und er hat bereits gute Kontakte zu einem im Ausland operierenden Medizinmann. Die Zukunft gehört den Fahrern, die rechtzeitig einen Betreuer finden, der von Dopingermittlungen weitgehend verschont bleibt.

29.06.06

Dopingaffäre: Weitere Namen werden bekannt

Die bei Fuentes ermittelten Namen sind bekannt gegeben worden (s. RadsportNews). Dass Ullrich dabei ist wird noch einmal bestätigt. Jetzt wird aber wie schon während dem Giro der Name Ivan Bassos und der des AG2R Profis Francisco Mancebo genannt.

Die Tourgewaltigen dürften langsam das Fürchten lernen, denn ihnen gehen die Favoriten aus. Jens Voigt sagte noch, dass man die Verdächtigen alle rauswerfen solle. Da wusste er aber noch nicht, dass sein Chef Ivan Basso dazu gehört.

Wow, die Affäre bekommt ja richtig Fahrt. Da geht aber noch was.

Ullrich will Ruhe vor der Tour, doch die Spanier geben jetzt erst Gas

Die Anschuldigungen der Zeitschrift El Pais kontert Ullrich und bestreitet die Zusammenhänge energisch. Es fällt auf, dass er die Klärung auf die Zeit nach der Tour verschieben möchte. So kann er sich vorstellen, einen Gentest nach der Tour durchzuführen.

Doch die Spanier haben andere Pläne. Sie wollen unbedingt vor der Tour für Klarheit sorgen. Ihnen ist klar, dass die Wirkung ihrer Maßnahmen einen weit größeren Effekt hat, wenn die Fahrer vor der Tour identifiziert sind und dadurch ihr Startrecht verlieren. Heute sollen bereits das Verfahrensgeheimnis aufgehoben und die Namen von 58 Fahrern preisgegeben werden.

Dann dürfte es endgültig vorbei sein mit dem Startrecht des ehemaligen Liberty-Teams und für Ullrich sehe ich ehrlich gesagt schwarz. Seine Intervention mittels Anwalt dürfte nicht reichen. Er könnte immerhin der Lüge überführt werden und da haben sich Tour- und T-Mobile Teamleitung verpflichtet. Wer eine falsche Erklärung abgegeben hat, fährt nach Hause. Das dürfte auch für einen Toursieger gelten.

Ich habe aber eine Idee. Vinokourov gehört zwar zum ausgeschlossenen Team, dürfte aber, wenn überhaupt, nicht in Spanien gedopt haben. Beim ehemaligen Team wird vielleicht ein Startplatz für ihn frei.

CPA (Verband der Profiradrennfahrer) fordert runden Tisch

Nachdem die Fuentesaffäre immer mehr Opfer findet, jüngstes Beispiel sind die Anschuldigungen gegen Jan Ullrich, fordern diese nun die Einsetzung eines runden Tisches zur Vermeidung von Vorverurteilungen. So berichtet die Internetseite RadsportNews.

Ach, das kommt jetzt aber plötzlich. Eben noch will keiner etwas damit zu tun gehabt haben. Und wieso dauert es sechs Wochen bis die Fahrer darüber sprechen wollen?

28.06.06

Heute in der ARD "Die rollende Apotheke"

Es scheint so, dass die öffentlich Rechtlichen das Dopingthema mehr in den Vordergrund holen. Nur, warum senden die das so spät? Weil sowieso keiner zuschaut oder weil keiner zuschauen soll?

Wenn die Tour beginnt, kann man ja wieder zum Tagesgeschäft übergehen.

Ullrich darf bei Tour starten

Radsport-News.com meldet, dass Ullrich starten darf. Die Organisation der Tour de France will nur reagieren, wenn es harte Fakten gibt. Bislang gebe es ja nur einen Zeitungsartikel. Switchpack berichtete.

"El Pais" ist nicht irgendeine Zeitung Spaniens, sondern eine der Angesehensten. Es werden Fakten berichtet, die erdrückend sind. Also kann Ullrich doch nur starten, wenn die Zeitung die Unwahrheit verbreitet. Dazu gibt es allerdings auch keine Hinweise.

Es ist wie immer. Die wirtschaftlichen Interessen werden schlichtweg entscheidend sein und die Tour wird mit Sicherheit Einnahmeausfälle in Millionenhöhe beklagen dürfen, wenn die Deutschen abschalten, weil ihr Idol nicht dabei ist. Fragt sich nur, wer noch Spaß daran hat, ein Idol zu sehen, dessen Glanz derart gelitten hat.

(Danke an Radsport-News.com)

26.06.06

Hängt Ullrich doch in der Sache mit Fuentes?

Bei Fuentes sind laut spanischer Tageszeitung El Pais Bezeichnungen von Blutkonserven gefunden worden mit "Hijo Rudicio" also Rudis Sohn. Bei älteren Konserven aus dem Jahre 2004 findet sich auch der Name "Jan". Ullrich und Pevenage dementieren und sagen, sie haben nichts damit zu tun. Schade für Ullrich, dass dies so kurz vor der Tour passiert. Allerdings bin ich für schonungslose Offenlegung. Wenn Ullrich dabei war, gehört er für die Tour ausgeschlossen.

Das dürfte dann wohl sein unrühmliches Karriereende bedeuten.

(aus Radsport-News)

25.06.06

Die spanischen Fahrer streiken

Radsport-News.com berichtet über einen Eklat bei den spanischen Meisterschaften. Aus Protest über die Berichterstattung in den Medien zur jüngsten Dopingaffäre um Libertyarzt Fuentes beendeten alle Radsportler das Rennen ohne Vorankündigung nach 3 km.

Wem muss das nun peinlich sein? Der Verband darf sich bei den Fans entschuldigen. Bei den Fahrern sollte er das nicht tun. Die haben alle genug Dreck am Stecken. Ich möchte die Presse nur ermutigen, den Sumpf weiterhin zu durchdringen. Sollen die Fahrer doch streiken. So, wie die ihren Sport interpretieren, möchte ich keinen Radsport sehen. Vielleicht muss es auch mal krachen und eine Tour de France abgesagt werden. Ich wäre dabei, selbst wenn Ullrich gewinnen sollte.

(Danke an Radsport-News.com)

09.06.06

Saiz tritt von Ämtern zurück

Die Meldung bei RadsportNews tut gut. So gesehen wird vielen Verantwortlichen klar werden, dass keiner ungeschoren davon kommen kann, wenn er denn erwischt wird. Und das Risiko steigt.

Dass Saiz weiterhin Einfluss nehmen wird auf den Radsport und konkret auf das Würth-Team, ist klar. Schließlich steckt sein Geld in dem Laden. Doch die Tatsache, dass er nicht mehr öffentlich auftreten kann, wird ihm den Rest geben. Die Sache ist auf einem guten Weg.

04.06.06

Jan Ullrich im aktuellen Sportstudio

Was antworten Sie auf die Feststellung, dass im Radsport Höchstleistungen ohne Zuhilfenahme von Doping gar nicht mehr möglich sind?

Mit dieser, wie ich meine journalistisch genialen Frage, sorgte die Moderatorin, deren Name ich leider nicht kenne, für Verblüffung bei Jan Ullrich. Er beeilte sich dann zu betonen, dass dies natürlich gehe, da er von sich selbst sagen kann, mit nichts etwas zu tun zu haben.

Dennoch wundert es schon, dass die Herren Radrennfahrer, die Supersauberen natürlich, gegen Dopingberichte, Untersuchungen und die Reputation der Labore wettern, anstatt diese einzufordern. Wer sich durch Missbrauch von anderen betrogen fühlt, müsste sich doch ganz anders verhalten.

01.06.06

Saiz soll gehen

Das sagt zumindest der Verband der Profirennställe Assosiation internationale des groupes cyclistes professionnels (AIGCP) (Radpsport-News). Der Kodex verlange, dass Personen, die in Dopingverfahren verstrickt seien, sofort zu suspendieren sind. Saiz hatte diesen Kodex trotz seiner vorrübergehenden Verhaftung ignoriert.

Endlich sagt es mal jemand, wenn auch reichlich spät.

Wie konsequent ist konsequent?

Wenn Jean-Marie Leblanc, Tour de France-Direktor, sagt, er werde konsequent gegen Mannschaften vorgehen, die in Dopingaffären verstrickt sind. Bislang führte es dazu, dass er selbst entscheidet, was verstrickt bedeutet. Bei Valenciana, dem inzwischen zweitklassigen Kelme Nachfolgeteam, scheint das Maß voll zu sein. Bei Würth, dem Nachfolgeteam von Liberty-Seguros noch nicht.

Kasperletheater um Armstrong

Erst wird mitgeteilt, dass an den Dopinganschludigungen Armstrongs nichts dran sei. Nun wird über diese Veröffentlichung gewettert und zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass an den eigentlichen Vorgängen, nämlich den damaligen Werten aus der Urinprobe von Armstrong überhaupt nicht gearbeitet wurde.

Wenn das Thema so oberflächlich behandelt wird, braucht sich niemand zu wundern, dass der Kampf gegen Doping nicht voran kommt.

[Update] Die Sportzeitung L'equipe bleibt bei ihrer Darstellung, dass Armstrong im Jahre 1999 gedopt war (siehe hier). Gut so.

30.05.06

Würth bleibt Sponsor

Radsport-News.com meldet uns, dass die Firma Würth zumindest vorläufig Sponsor des Liberty Seguros Teams bleiben will. Wenn das Team von der UCI gesperrt werden sollte, steigen sie aber aus. Sie seien strikt gegen Doping.

Har, har. Wo war denn der gute Manolo, als er vergangene Woche festgenommen wurde? Wenn Würth es ernst meinen würde, gibt es nur eine Entscheidung.

(Danke an Radsport-News.com)

28.05.06

Manolo Saiz

Der charismatische Teamschef es Liberty Seguros Teams wurde zwar nicht verhaftet. Unbestritten steht aber die Behauptung im Raum, er sei als Kunde von Fuentes erwischt worden. Ja wieso kann er da ungestört in die Weltgeschichte hinausposaunen, dass er das Team retten will? Er ist doch draußen. Es wurde doch immer gesagt, dass Fahrer und mehr noch die Teamchefs unmittelbar und zwingend suspendiert werden, wenn sie des Dopings bzw. des Handelns mit Doping überführt werden.

Saiz mag ein verdienter Mann sein. Aber nachdem er quasi in flagranti erwischt wurde, sollte er sich aus dem aktiven Geschäft sofort zurückziehen.

25.05.06

Jetzt geht es erst richtig los

Der Dopingskandal um Fuentes nimmt Fahrt auf. Der Sponsor von Liberty Seguros steigt mit sofortiger Wirkung aus und damit ist der Tourstart von Alexander Vinokourov, der erst zu Beginn des Jahres zu Liberty wechselte in Gefahr. Bei Fuentes gingen Profis ein und aus, um sich Blut abnehmen zu lassen. Das Blut wurde dann manipuliert und den Profis wieder refundiert. Blutdoping vom Feinsten. Viele große Namen seine Stammkunden bei ihm. Vor allem spanische Profis, aber auch Ullrich wird genannt, der inzwischen heftig dementiert.

Das Ding hat das Format des Festinaskandals von 1998. Damals wurde die Tour de France zur Farce. Diesmal könnte sie ausfallen.

(ausführlich berichtet Radsport-News)

Und noch einmal zum Doping

Uli schreibt in den Kommentaren, dass sogar im Breitensport gedopt wird. Spitzenleistungen seien ohne Unterstützung von außen nicht zu machen. Daher sei Doping sicher keine Besonderheit des Radsports, sondern in allen Sportarten, auch im Fußball anzutreffen.

Richtig, davon bin ich ebenfalls überzeugt. Aber was bedeutet das? Soll es so bleiben wie es ist? Ich sage nein. Die Dopingfreigabe könnte ein Ansatz sein, dass Thema aus der dunklen Ecke der Lüge und des Betruges herauszuholen. Sich offen einzugestehen, dass Spitzensport nur durch Doping möglich ist, ist ein weiterer Schritt. Wir Zuschauer werden doch von den Verbänden und den Medien verschaukelt. Immer neue Höchstleistungen werden uns präsentiert. Dabei kommen nicht die Ehrlichen weiter, sondern die, die sich besser tarnen können. Deshalb werden Menschen wie Armstrong hoch gefeiert und von Funktionären wie Jean-Marie Leblanc, seiner Zeit Chef der Societé du Tour de France, gedeckt, zumindest solange, wie es der Einschaltquote dient.

Wer kann sich noch an den Festinaskandal 1998 erinnern? Die Polizei, nicht der Veranstalter, deckten Stück für Stück Dopingvergehen auf, die man sich vorher überhaupt nicht vorstellen konnte. Und wie haben sich die Verbände verhalten? Sie haben sich zum Schein hinter die Polizei gestellt, Festina vom Rennen ausgeschlossen. Gleichzeitig haben Tourveranstalter und UCI alles getan, damit der Skandal nicht weitere Kreise zieht. So gewann damals ein gewisser Pantani, der nur ein Jahr später vom Giro d'Italia wegen Dopings ausgeschlossen werden musste. Inzwischen gibt es undichte Stellen, die Armstrongs Doping belegen. Manche schweigen wieder, weil seine Anwälte mit massiven Schadenersatzforderungen drohen. Zwei seiner ehemaligen Helfer, Tyler Hamilton und Heras sind ebenfalls überführt.

Damit will ich zeigen, dass das ganze System unterwandert ist. Gedeckt wird es von allen, die mit Höchstleistungen Geld verdienen, viel Geld. Auch die Medien verdienen mehr mit Sport als mit Dopingmeldungen. Und wir Zuschauer sehen lieber ungestört Sport und philosophieren über die Chancen unserer Helden. Dabei vergiften die sich so gut es geht mit allem, was sie bekommen können. Ich fordere eine neue Moral im Sport. Tut nicht so, als ob alle sauber sind, wenn sie es nicht sein können. Die Unschuldsvermutung ist im Sport nicht hilfreich, sondern deckt nur die besten Lügner. Fördert Menschen, die sauber bleiben wollen und honoriert ihre Leistungen. Dann müssen wir uns nicht mehr mit verlogenen Siegern wie Basso, Armstrong und Ullrich abgeben.

Stoppt Doping.

24.05.06

Dopingskandal im Radsport

In Spanien bahnt sich ein neuer Dopingskandal an. Das Ausmaß dürfte beachtlich sein. Doch bislang erfahren wir wenig darüber in den Medien. Woran liegt es? Wohl weniger am Skandal selbst. Immerhin gehen Insider davon aus, dass der Verhaftete Fuentes genug weiß, um ein Peloton wie beim Giro zur Hälfte hochgehen zu lassen. Das deckt sich mit Befürchtungen, dass eigentlich der ganze Radsport dopingverseucht ist. Doch die Medien machen um das Thema gerne einen Bogen. Entweder ist Skandaltag und man widmet sich mal gerade dem unliebsamen Thema. Oder es ist Sportberichterstattung angesagt. Dann findet das Dopingthema nicht statt.

Warum schafft es ein schwerer großer Fahrer wie Gutierrez so schnell den Berg hinauf? Der Mann ist unter Garantie gedopt. Doch keiner wagt es die Frage zu stellen. Was ist los? Ist es schädlich für das Geschäft, dieses Thema anzusprechen? Es scheint so. Sport verkauft sich wohl besser, wenn man die Illusion der Chancengleichheit vorgaukelt. Die Chancen sind nie gleich und absolute Gerechtigkeit ist eine Utopie. Dass aber ausgerechnet die gefeiert werden, die am Verlogensten sind, das ärgert mich. Warum kann man nicht mal deutlich machen, dass bestimmte Leistungen nur unter Zuhilfenahme unerlaubter Mittel möglich sind. Die Freigabe von Doping wäre bald besser, als das, was derzeit passiert.

Ich bin inzwischen soweit, dass mir erwischte Sünder nicht mehr leid tun, sondern dass ich mich über jede Entdeckung freue. Je mehr, umso besser. Findet sie alle.

23.05.06

Bassos Arzt unter Verdacht

In der RadsportNews wird berichtet, dass Manolo Saiz und Eufemiano Fuentes verhaftet wurden. Letzterer soll einige Radsportler mit Dopingmitteln versorgt und Blutdoping betrieben haben. Pikant ist die Tatsache, dass neben Giroüberraschung Gutierrez auch Ivan Basso zu seinen Kunden zählt. Gerade eben sehe ich das Schlussstück der heutigen Etappe und wundere mich, wieso der schwere Gutierrez so gut den Berg hinauffährt.

Ein Betreuer aus dem Girolager wird zitiert. Er sagt, wenn Fuentes auspackt, kann die Hälfte der Giroteilnehmer heimfahren. Hoffentlich tut er es. Mir hängt die Verlogenheit zum Hals heraus.

[Update] Fuente ist wohl nicht Bassos Arzt. Bassos Arzt und Fuente sollen aber gute Bekannte sein.

04.09.05

Podcast: Armstrong der Meisterdoper

Die Armstrong-Lüge und alles was damit zusammenhängt.

Podcast017

Links zum Podcast:
Noch ein Armstrong-Betreuer spricht von Doping
TOUR-Magazin

23.08.05

EPO-Spuren in Armstrongs Urinproben von 1999

Bei Radsport-News.com finden wir folgende Meldung:

Die Pariser Sportzeitung L'Equipe fand heraus, dass in den Urinproben des Amerikaners von der Tour 1999 EPO gefunden wurde.

Eigentlich haben wir es immer gewusst. So überraschend ist die Erkenntnis also nicht. Nur, was bedeutet sie. Armstrong hat seine beispiellose Karriere beendet und wahrscheinlich würde man in Urinproben anderer Fahrer ebenfalls EPO finden. Es zeigt doch nur, wie verlogen das ganze System ist. Doping, das nicht nachgewiesen werden kann, wird weiter verwendet. Meiner Meinung nach, werden die neuen Erkenntnisse über Armstrong vom Verband nicht weiter verfolgt, weder von der UCI noch vom amerikanischen Radsportverband, weil Beide kein Interesse haben dürften, den Sumpf der Vergangenheit zu lichten.

01.04.05

Danilo Hondo war zwei Mal positiv

Radsport-News.com berichtet von positiven Dopingbefunden bei Hondo bei der Murcia-Rundfahrt. Hondo zu den Vorwürfen:

Das Ergebnis der Proben muss ich zunächst als Fakt ansehen, auch wenn ich wie vor den Kopf geschlagen bin. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, die Ursachen für das Zustandekommen wissenschaftlich zu ergründen. Ich bitte daher um Verständnis, dass ich mich erst bei Vorlage der Fakten wieder öffentlich äußern werde.

Ihr kennt meine Meinung, dopen tun alle, sonst wären diese Leistungen nicht möglich. Nun hat es einen prominenten Deutschen erwischt. Gut möglich, dass die Karriere von Hondo damit beendet ist. Da kommt nichts mehr. Leid tut er mir nicht. Ich konnte ihn nicht sonderlich leiden.

(Danke an Radsport-News.com)

14.11.04

Phonak wird im kommenden Jahr kein Topteam sein

Grund dafür dürften die Dopingfälle Hamilton, Perez (Zweiter de