Nach dem Amoklauf von Emstetten gibt es mal wieder Diskussionen zum Für und Wider von Ballerspielen. Meine Meinung kennt Ihr oder Ihr solltet sie kennen. Dennoch finde ich es mal wieder interessant, dass gerade die Computerfreunde immer wieder die gleichen Argumente vorbringen. Demnach liege es nicht an den Shootern, sondern an den Spielern selbst, dass sie mit dem Thema Gewalt nicht richtig umgehen können.
Diese Aussage ist ja nicht falsch. Dennoch dürfte es nicht schaden, die Egoshooter zu verbieten. Denn so toll und wertvoll sind diese Spiele wirklich nicht, dass man sich dafür verwenden müsste. Das dürfte den Rechtschaffenen keinen Zacken aus der Krone brechen und im ein oder anderen Fall verhindern, dass ein labiler Mensch damit in Berührung kommt. Natürlich werden die Spiele dann unerlaubt geladen, ist klar. Aber das ist kein Prinzip für einen Rechtsstaat, dass man alles erlaubt, was man als Verbot nicht oder nur schwer durchsetzen kann. Ergo ist das eine Killerphrase.
Spieler, die sich für den Beibehalt dieser dumpfsinnigen Spiele einsetzen, wecken in mir den Verdacht, dass sie doch eingenommen sind bei diesem Thema. Wer weiß, vielleicht stehen sie doch nicht so sehr über der Sache wie sie gerne behaupten.