Noch einmal miCal

Nach nunmehr einigen Wochen Einsatz von miCal und diversen Fragen an mich, möchte ich einen weiteren Bericht dazu abgeben. Das Ergebnis vorweg, ich werde das Programm wieder entfernen. Leider passieren beim Editieren von Terminen komische Dinge und das geht gar nicht. Termine verschwinden, Uhrzeiten ändern sich und einige andere nicht nachvollziehbare Störungen.

Die Kalenderdarstellung ist dem Apple Kalender deutlich überlegen. Aber ich habe keine Lust zum Editieren und Anschauen zwei verschiedene Kalender zu benutzen. Das Eigenleben editierter Termine ist jedenfalls nicht hinnehmbar. Tut mir leid, aber verlässliche Software ist anders. Ich muss vor diesem Produkt warnen, sofern es professionell eingesetzt werden soll.

12-Tage-12-Geschenke, wie hat es Euch gefallen

Für mich war leider so gut wie nichts dabei. Coldplay gehen mir auf die Nerven, Schlümpfe und Segaspiele scheinen für jüngere Menschen als mich gemacht. Langenscheidt war früher mal gut und überhaupt die Musik, Tim Bendzko oder David Guetta, muss ich die kennen? Bin wohl einfach zu alt für all das. Immerhin, es ist immer spannend, auf die nächste Überraschung zu warten. Als da über die Telekom etwas durchgesickert ist, habe ich schnell den Browser geschlossen. Das will ich nämlich nicht wissen. Dann verdirbt es mir den letzten Spaß, den die 12 Geschenke machen.

Apropos Geschenke, bei Amazon habe ich mir mehrere kostenlose Bücher für die Kindle-App geladen. Das passte besser zu mir.

Stößerchen

Silvesterabschlusstour. Das muss, auch bei strömendem Regen.

Allen Freunden und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr 2012. Auf dass all Eure Wünsche und Pläne in Erfüllung gehen mögen.

Bis im nächsten Jahr.

 

miCal fürs iPhone

Viele Jahre habe ich mein iPhone genutzt, ohne mich groß um Apps zu kümmern. Fragt mich nicht warum, ich kann nicht sagen, was mich da bewegt hat. Seit dem 4S ist es jedenfalls ganz anders und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich mir nicht irgendwas Neues antue. Derzeit spiele ich viel mit Path herum. Doch hier soll es um miCal gehen.

Darauf gestoßen bin ich durch den eher langweiligen App-Adventskalender der Deutschen Telekom. War halt umsonst. Da ich die Kalenderapp von iOS ständig im Einsatz habe und der Preis reduziert war, dachte ich, okay 79 Cent sind ein NoBrainer. Zudem waren da fast 1.000 5 Sternebwertungen. Also kann es nicht schaden, sie wenigstens einmal anzuschauen.

Die App hat mich direkt umgehauen. Sie setzt sich mit einem eigenen Interface über die bestehenden Kalender. Der Look ist super. Die Ansichten machen den Kalender endlich lesbar. Es gibt Tages, Wochen, Monats und Jahresansichten. Ganztagestermine werden endlich richtig angezeigt. Eigene Querformatansichten erweitern das Spektrum noch einmal deutlich. Ich muss es sagen, die App stellt auch die Desktopversion in den Schatten. Ihr merkt es schon, ich bin höchst angetan. Das liegt aber auch an meiner Dummheit, mich nicht schon früher gekümmert zu haben. Die Kalenderapp ist einfach sehr wichtig für mich.

Heute noch gibt es das gute Teil reduziert, aber auch die üblichen 1,59 Euro ist die App unbedingt wert.

HTML5

Was ist das Schönste am Dienstag? Richtig, am Dienstag erscheint Technik und Motor in der FAZ. Wie mehrmals in diesem Blog erwähnt, Grund genug, die FAZ zu abonnieren. Aber das soll hier keine Werbeveranstaltung werden, schließlich bekomme ich auch nichts dafür.

In eben der heutigen Ausgabe von Technik und Motor versuchen die Redakteure zu erklären, warum Flash gescheitert ist und was es mit HTML5 nun auf sich hat. Dabei sehen sie die Dinge ausschließlich aus der Sicht eines Kontenterstellers, der seine Zeitung per Internet oder mobile App an die Frau oder den Mann bringen will. Eigentlich ist die Problematik nicht schlecht aufbereitet, nimmt sie doch immerhin die gesamte Titelseite ein. Die Problematik mit den Codecs und den Containern streifen sie jedoch allenfalls und haben wohl von den Patentproblemen auch nur die Hälfte begriffen.

Immerhin lesenswert ist das Ganze und dürfte in ca. einer Woche auch im Netz verfügbar sein. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Appempfehlung für Podcasts [Update]

Bislang waren Apps gar nicht so mein Ding. Für die täglichen Belange hatte ich alles, so glaubte ich jedenfalls, und das passte auf drei Screens. Wenn dann so ein schickes neues iPhone daherkommt, schaut man dann doch wieder etwas genauer hin und findet das ein oder andere Goodie.

So bin ich für Podcasts auf Downcast gestoßen. Eigentlich seltsam, dass ich mich nicht schon länger an der unerträglichen Funktion von iTunes gestört habe. Ich hatte mich nur schon so an die Schwächen gewöhnt, dass sie mir nicht mehr auffielen. Tim von MobileMacs hat sich in einer der letzten Folgen heftig darüber beschwert und ich kann ihm da nur zustimmen. Seit der Einführung dieser Funktion im Jahre wasweißich hat Apple nichts aber auch rein gar nichts für die Podcastintegration getan. Auf dem iPhone war das eine Katastrophe. Ohne ständiges Hin- und Hersynchronisieren, war man nicht auf dem Stand. Ich habe damit gelebt, immer ca. 1 Woche hinterher zu sein.

Doch es gibt Hoffnung. Diverse Drittanbieter haben eigene Apps geschrieben, die sich sehr gut in das System integrieren. Downcast ist eine davon, die im Store mit einer Ausnahme nur Höchstwertungen erhält. Andere Alternativen habe ich mir aus Kostengründen nicht angesehen. In Downcast lassen sich Podcasts abonnieren, Listen anlegen, Downloads organisieren und und und. Ich wäre jetzt überfordert, hier alle Funktionen herunterzubeten. Ich kann aber sagen, wie ich es benutze.

Zunächst habe ich meine Podcasts gesucht. Das ging sehr einfach, weil es eine großartige Auswahl gibt, die auch Kategorien aufweist wie im iTunesstore. Hier macht es auch Spaß, nach neuen interessanten Podcasts zu stöbern. Leider gibt es keine Bewertungen oder Kommentarfunktionen.

Downcast hat sofort damit begonnen, die letzte Folge des jeweiligen Podcasts herunterzuladen. Das wird auch klanglich entsprechend angezeigt. Was heruntergeladen wird und wie lange es behalten wird, lässt sich in den Settings einfach vorgeben. Ich will immer nur die neueste Folge und die soll gelöscht werden, sobald ich sie gehört habe. Standardmäßig klappert Downcast alle 3 Stunden die Feeds nach Neuigkeiten ab. Diese Einstellung habe ich erst einmal beibehalten.

Dann habe ich mir eine Liste angelegt, in der die Podcasts alphabetisch sortiert die älteren vor den neueren Podcasts abspielt. Nicht probiert habe ich, ob das nicht auch standardmäßig passiert. Ja und das war es schon.

Schön, dass Downcast dann auf die standardmäßige Musiksteuerung zugreift, ich kann also durch Doppeldruck des Menübuttons das Abspielen der Podcasts genauso steuern wie vom Headset aus. Leider liegt darin aber auch eine kleine Störung. Irgendwie verliert das iPhone den Kontakt zu Downcast nach längerer Zeit, so dass ich dann wieder die Musik steuere. Ob das an Downcast oder am iOS liegt kann ich nicht sagen.

Alles in allem, Downcast ist zu meiner absoluten Lieblingsapp geworden, weil ich verlernt hatte, wie einfach und schön das Verwalten und Hören von Podcasts sein kann. Und da ich Powerhörer bin, ist Downcast ein Must Have für mich.

[Update] Ob die FAZ mein Blog liest? Jedenfalls ist sie auch auf Downcast gestoßen und voll des Lobes in ihrer heutigen Ausgabe von “Technik und Motor”, einer der wesentlichen Gründe, FAZ zu lesen.

iPhone-Tausch

Mein neues iPhone 4S hatte leider gleich zwei der viel genannten Probleme. Die PIN-Eingabe der SIM-Karte führte zu ständigen Netzabbrüche und der Akku leerte sich auf unerklärliche Weise im Standbybetrieb. Die konnte man auch nicht durch das Deaktivieren diverser Dienste abschalten.

Nachdem ich mich durch diverse Foren gekämpft hatte und feststellen musste, dass es durchaus Nutzer gab, bei denen die Probleme weniger massiv waren als bei mir, griff ich zum Hörer und hängte mich in die Hotline von Apple.

Gleich morgens um 8 Uhr rief ich an und kam auch gleich durch. Mein Bearbeiter schien aber entweder wenig von meinen Problemen gehört zu haben oder er tat zumindest so. Immerhin er kümmerte sich um mich und nach einer halben Stunde stand fest, Apple nimmt das Gerät zurück.

Die Mail mit der Auftragsnummer dauerte etwas länger als die angekündigten 24 Stunden, der Rest aber lief wie am Schnürchen. TNT holte das wieder verpackte iPhone zu Hause ab. Am gleichen Tag kam die Bestätigung, dass der Versand des neuen Gerätes 1-3 Werktage dauern würde. Tat es dann auch, vier Werktage nachdem das alte iPhone weg war, hielt ich das neue iPhone 4S in der Hand.

Wegen der vielen Probleme, habe ich kein Backup zurückgespielt, sondern alles neu angelegt. Das ist bei mir allerdings kein Beinbruch, da ich keine Spielstände besitze und meine SMSen ebenfalls nicht archiviere.

Gleich zu Beginn habe ich die PIN der SIM wieder aktiviert und stellte zufrieden fest, it works. Auch der Akku macht, nach inzwischen drei Zyklen, was er soll. Im Betrieb hält er nicht ewig, das ist klar. Aber ich habe jetzt wieder Standbyzeiten, die sich deutlich von den Nutzerzeiten unterscheiden. Im Ergebnis hält bei mir eine Akkuladung zwischen 20 und 30 Stunden, je nach Nutzungsdauer. Mein 1 Jahr altes 3GS hat mit iOS 4 auch nicht länger gehalten. Wenn ich das Gerät einmal am Tag aufladen muss, ist das für mich absolut in Ordnung.

Im übrigen habe ich alle möglichen Dienste aktiviert. Lediglich diese ominöse Zeitzone habe ich deakitiviert.

Fazit: Der Tausch hat sich voll gelohnt. Jetzt ist mein 4S ein rundum geiles Gerät. Ich habe es fast völlig vom Sync mit dem Rechner entwöhnt und der Rechner bleibt inzwischen sehr oft aus. I like it very much.

Ganz kalt im Schatten

Das Wetter war ja wirklich erfreulich an diesem Wochenende. Von den Temperaturen konnte man das nicht gerade sagen. Gefühlt ist der Winter schon da.

Der Dreifelder Weiher ist auch schon für die kalte Jahreszeit gerüstet. Hier wird im Winter das Wasser abgelassen. Fragt mich nicht, warum das so ist.

Weg