Kategorie-Archiv: Mac

Dann wollen wir mal

Maverick

Desktop Mavericks

Eigentlich wollte ich mir Zeit lassen mit dem neuen Betriebssystem. Aber dann siegte – wie immer – die Neugierde. Maverick ist jetzt erst einmal auf einem meiner Rechner gelandet und wird dort ausgiebig getest. Ich habe mich gleich für einen Clean Install entschieden. Das macht zwar immer etwas Arbeit, aber ich liebe es, auf diese Art allen Müll loszuwerden.

Positiv ist mir aufgefallen, dass sich gar nicht so viel geändert hat. Mein Drucker wird leider nicht mehr unterstützt. Ok, er hat auch schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel. Der alte Treiber für 10.4 tut es aber. So what. Gebessert hat sich der Kalender. Allein die Tatsache, dass er schneller geworden ist, finde ich schon super.  Batterielaufzeiten oder  Arbeitsspeicherverwaltung interessieren mich auch. Doch dazu bauche ich noch etwas Zeit. Auf den ersten Blick sieht die Sache für mich rund aus und wenn ich da keine weiteren Mängel entdecke, dann werde ich die anderen Rechner auch aufrüsten.

[Update] Es ist keine gute Idee, die neue Login-Keychain mit der alten Datei zu überschreiben. Irgendwie kommen die Programme mit den Bezügen durcheinander. Die Nachrichten-App hat jedenfalls nur scheinbar das Passwort geschluckt. Eine Autorisierung am Apple-Server klappte erst als ich die neue/alte Datei geschreddert habe.

iPad oder MacBook Air oder Beides?

iPad mini und MBA 11"

iPad mini und MBA 11″

Probleme hat der Mensch. Vor gar nicht so langer Zeit habe ich mir mal ein iPad gekauft. Da kam gerade die 3. Generation auf den Markt. Daran mag der geneigte Leser erkennen, dass mich diese neue Art des Computings nicht gerade sofort angesprochen hat.
Dennoch habe ich mich vom Hype um die Flachcomputer anstecken lassen und mir so ein Ding geholt. Eigentlich habe ich auch verdammt viel damit gemacht, gelesen, gespielt, gesurft, gemailt und natürlich auch Filme geschaut.

Doch nach und nach wurde es weniger. Erst habe ich das Gerät nicht mehr mit auf Reisen genommen. Da genügte mir mein iPhone bzw. mein MBA. Drei Geräte mussten nun wirklich nicht sein. Und das MBA musste es schon sein, wenn es ums Schreiben ging. Spielen und Videos schauen ist nun auch nicht so meine Beschäftigung. Also fiel das mehr oder weniger auch aus. Dennoch, das iPad kann Dinge, die der Laptop nicht kann. Es ist leicht zu halten, der Abstand zu den Augen kann variiert werden. Und die Entwickler lieben iOS. Darüber ärgere ich mich jeden Tag. Manche tolle Entwicklung schafft es nie auf den Mac. Oder z.B.  Reeder, für iOS zu haben, beim Mac Fehlanzeige. Eine schicke App wie Riposte oder Felix für App.net? Nada.

Dennoch, lesen, schreiben und verwalten, das ist nichts für Flachzangen. Das geht nur mit einem richtigen Computer. Lange habe ich mal das MBA, dann wieder das iPad oder das iPhone genutzt. Damit soll jetzt Schluss sein. Ich werde mich wieder ausschließlich dem Mac widmen. Unterwegs ergänzt mich das iPhone. Das iPad brauche ich nicht mehr. Verkaufen? Vielleicht. Da ich ohnehin inzwischen das Low-Budget-iPad mein eigen nenne, kann es gerne noch etwas bleiben. Als Ausfallsicherheit oder wenn ich mal wieder nostalgisch werde.

Clean Install

img_3303Am Mittwoch kam der neue Mac und da stellt sich mir immer die Frage, Migration oder clean install. Und ich bekenne, ich bin ein Freund von Frischinstallationen. Es ist einfach eine gute Gelegenheit mal wieder aufzuräumen. So 10 – 20 GB lassen sich da gut und gerne gewinnen. Derzeit belege ich 46 GB. Der Vorgänger war bei 60 GB. Ein weiterer Vorteil ist die Auseinandersetzung mit den richtigen Einstellungen. Da kommen bei Updates von Programmen gerne mal Neuerungen dazu, die man gar nicht mehr wahrnimmt, solange die alten Einstellungen immer drübergebügelt werden.

Doch die Nachteile will ich auch nicht verschweigen. 25 GB aus der Dropboxwolke zu laden, dauert erheblich länger als der Download von der USB 3.0 Festplatte. Und dann gibt es da noch Stolpersteine bei bereits gekauften Programmen, die mich eher unerwartet getroffen haben.

Beispiel Microsoft. Office 2011 habe ich auf DVD und ich dachte, die Installation läuft über das freigegebene Laufwerk vom iMac. Pustekuchen. Die DVD wird gefunden, das Installationsprogramm wird gestartet, aber mittendrin verliert er den Kontakt und bricht die Installation ergebnislos ab. No Way. Was tun? Gibt es eine Downloadversion von Microsoft? Funktioniert dort mein Aktivierungscode? Ja, tut er, wenn ich die 30 Tage Testversion herunterlade. Die gibt es nach meiner Kenntnis aber nicht schon immer und wer weiß, vielleicht schmeißt MIcrosoft die auch irgendwann wieder runter. Na ja, vielleicht kommt Office auch mal in den AppStore. Aber der hat wieder andere Probleme, doch dazu später mehr.
Jedenfalls bin ich auch über Clemens Problem, siehe MobileMacs vom 23.01., gestoßen. Eine frische Datei von Microsofts Servern verlangte nach 3 (!) Updates, die hintereinander durchzuführen waren. Wie Clemens erzählte könnten es sogar 4 Updates werden, wenn ich noch einmal gezielt über den Menüpunkt der Anwendung nach Updates suche. ;-)
([Update] Bingo, habe tatsächlich noch ein Update gefunden.)

Zweites Problem, der AppStore. Ich nutze die iWorks Suite 2009 und habe diese damals noch vor AppStore Zeiten erworben, erhielt allerdings keine DVD, sondern  ein Installationsimage zum Download angeboten. Das ist ja durchaus praktisch, doch die Downloadmöglichkeit wurde mit Einführung des AppStores beendet. Für die bereits installierte Version von iWork lieferte Apple über den AppStore brav Updates aus. Doch auf der Liste der bereits installierten Apps sucht man vergeblich nach Pages und Co. Und auf der Seite der App wird auch der normale Kaufpreis ausgewiesen. Die Updates funktionieren also nur, wenn die Version bereits installiert ist. Wer einen nackten Rechner installiert, der bekommt iWork nur auf den Rechner, wenn er noch einmal im AppStore einkauft. Ein simples Kopieren der Programme von einem anderen Device tut es jedenfalls nicht. Ja und ich wollte gerade nicht, dass der Migrationsassistent zum Einsatz kommt. Schmerzen, nichts als Schmerzen. Jetzt habe ich eben noch einmal bezahlt für ein 4 ½ Jahre altes Produkt.

Dafür ist der AppStore sehr hilfreich bei allen Programmen, die von Anfang an dort erworben worden sind. So lief der Rest der Neuinstallation recht geschmeidig und dauerte summa summarum 2 bis 3 Stunden, wenn ich mal die Aktualisierungszeit der Dropbox außen vor lasse.

E-Mail einmal ohne

Bildschirmfoto 2013-01-20 um 19.08.38Ja, ich gebe es zu. Mails sind nicht mehr so hipp. Dennoch kommuniziere ich zumindest geschäftlich zum Großteil per E-Mail. Mal abgesehen von der Frage, ob das nun richtig oder falsch ist, geht es mir hier um die Frage, wie ich mich um meine Post kümmern kann, ohne dass sie mich ständig von der Arbeit abhält. Dazu habe ich jetzt erst einmal entschieden, keinen Mailclient mehr zu benutzen. Diese Dinger graben sich so tief ins System, dass sie ständig da sind und Aufmerksamkeit erfordern.  Ergo habe ich erst einmal alle Konten in Mail von der Platte gebannt. Ab jetzt kommt Squirrel Webmail zum Einsatz.

… wird fortgesetzt

13er geht zurück

IMG_0013

3 Wochen lang habe ich nun das 13 Zoll MacBook Air genutzt und ich muss sagen, es ist mir zu groß. nach 2 Jahren 11 Zoll kann ich mich an den Formfaktor nicht mehr gewöhnen.

Im übrigen nutze ich gerade mal 60 GB. Da kann ich gut und gerne auf die sündhaftteure 256 GB SSD verzichten. 300 Euro Aufpreis sind nun wirklich zu viel für ein nice to have.

Homescreen

IMG_0295Der letzte bitsundso-Podcast brachte mich auf die Idee, hier mal meinen iPhone Homescreen vorzustellen. Ich halte es wie Alex. Auf die erste Seite gehören die Apps, die ich auch benutze. Apps, die ich wenig oder gar nicht nutze fliegen regelmäßig ganz runter. Da mich Spiele und Spielstände nicht interessieren, habe ich es da aber auch einfacher als Hessi.

12-Tage-12-Geschenke, wie hat es Euch gefallen

Für mich war leider so gut wie nichts dabei. Coldplay gehen mir auf die Nerven, Schlümpfe und Segaspiele scheinen für jüngere Menschen als mich gemacht. Langenscheidt war früher mal gut und überhaupt die Musik, Tim Bendzko oder David Guetta, muss ich die kennen? Bin wohl einfach zu alt für all das. Immerhin, es ist immer spannend, auf die nächste Überraschung zu warten. Als da über die Telekom etwas durchgesickert ist, habe ich schnell den Browser geschlossen. Das will ich nämlich nicht wissen. Dann verdirbt es mir den letzten Spaß, den die 12 Geschenke machen.

Apropos Geschenke, bei Amazon habe ich mir mehrere kostenlose Bücher für die Kindle-App geladen. Das passte besser zu mir.

miCal fürs iPhone

Viele Jahre habe ich mein iPhone genutzt, ohne mich groß um Apps zu kümmern. Fragt mich nicht warum, ich kann nicht sagen, was mich da bewegt hat. Seit dem 4S ist es jedenfalls ganz anders und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich mir nicht irgendwas Neues antue. Derzeit spiele ich viel mit Path herum. Doch hier soll es um miCal gehen.

Darauf gestoßen bin ich durch den eher langweiligen App-Adventskalender der Deutschen Telekom. War halt umsonst. Da ich die Kalenderapp von iOS ständig im Einsatz habe und der Preis reduziert war, dachte ich, okay 79 Cent sind ein NoBrainer. Zudem waren da fast 1.000 5 Sternebwertungen. Also kann es nicht schaden, sie wenigstens einmal anzuschauen.

Die App hat mich direkt umgehauen. Sie setzt sich mit einem eigenen Interface über die bestehenden Kalender. Der Look ist super. Die Ansichten machen den Kalender endlich lesbar. Es gibt Tages, Wochen, Monats und Jahresansichten. Ganztagestermine werden endlich richtig angezeigt. Eigene Querformatansichten erweitern das Spektrum noch einmal deutlich. Ich muss es sagen, die App stellt auch die Desktopversion in den Schatten. Ihr merkt es schon, ich bin höchst angetan. Das liegt aber auch an meiner Dummheit, mich nicht schon früher gekümmert zu haben. Die Kalenderapp ist einfach sehr wichtig für mich.

Heute noch gibt es das gute Teil reduziert, aber auch die üblichen 1,59 Euro ist die App unbedingt wert.

Appempfehlung für Podcasts [Update]

Bislang waren Apps gar nicht so mein Ding. Für die täglichen Belange hatte ich alles, so glaubte ich jedenfalls, und das passte auf drei Screens. Wenn dann so ein schickes neues iPhone daherkommt, schaut man dann doch wieder etwas genauer hin und findet das ein oder andere Goodie.

So bin ich für Podcasts auf Downcast gestoßen. Eigentlich seltsam, dass ich mich nicht schon länger an der unerträglichen Funktion von iTunes gestört habe. Ich hatte mich nur schon so an die Schwächen gewöhnt, dass sie mir nicht mehr auffielen. Tim von MobileMacs hat sich in einer der letzten Folgen heftig darüber beschwert und ich kann ihm da nur zustimmen. Seit der Einführung dieser Funktion im Jahre wasweißich hat Apple nichts aber auch rein gar nichts für die Podcastintegration getan. Auf dem iPhone war das eine Katastrophe. Ohne ständiges Hin- und Hersynchronisieren, war man nicht auf dem Stand. Ich habe damit gelebt, immer ca. 1 Woche hinterher zu sein.

Doch es gibt Hoffnung. Diverse Drittanbieter haben eigene Apps geschrieben, die sich sehr gut in das System integrieren. Downcast ist eine davon, die im Store mit einer Ausnahme nur Höchstwertungen erhält. Andere Alternativen habe ich mir aus Kostengründen nicht angesehen. In Downcast lassen sich Podcasts abonnieren, Listen anlegen, Downloads organisieren und und und. Ich wäre jetzt überfordert, hier alle Funktionen herunterzubeten. Ich kann aber sagen, wie ich es benutze.

Zunächst habe ich meine Podcasts gesucht. Das ging sehr einfach, weil es eine großartige Auswahl gibt, die auch Kategorien aufweist wie im iTunesstore. Hier macht es auch Spaß, nach neuen interessanten Podcasts zu stöbern. Leider gibt es keine Bewertungen oder Kommentarfunktionen.

Downcast hat sofort damit begonnen, die letzte Folge des jeweiligen Podcasts herunterzuladen. Das wird auch klanglich entsprechend angezeigt. Was heruntergeladen wird und wie lange es behalten wird, lässt sich in den Settings einfach vorgeben. Ich will immer nur die neueste Folge und die soll gelöscht werden, sobald ich sie gehört habe. Standardmäßig klappert Downcast alle 3 Stunden die Feeds nach Neuigkeiten ab. Diese Einstellung habe ich erst einmal beibehalten.

Dann habe ich mir eine Liste angelegt, in der die Podcasts alphabetisch sortiert die älteren vor den neueren Podcasts abspielt. Nicht probiert habe ich, ob das nicht auch standardmäßig passiert. Ja und das war es schon.

Schön, dass Downcast dann auf die standardmäßige Musiksteuerung zugreift, ich kann also durch Doppeldruck des Menübuttons das Abspielen der Podcasts genauso steuern wie vom Headset aus. Leider liegt darin aber auch eine kleine Störung. Irgendwie verliert das iPhone den Kontakt zu Downcast nach längerer Zeit, so dass ich dann wieder die Musik steuere. Ob das an Downcast oder am iOS liegt kann ich nicht sagen.

Alles in allem, Downcast ist zu meiner absoluten Lieblingsapp geworden, weil ich verlernt hatte, wie einfach und schön das Verwalten und Hören von Podcasts sein kann. Und da ich Powerhörer bin, ist Downcast ein Must Have für mich.

[Update] Ob die FAZ mein Blog liest? Jedenfalls ist sie auch auf Downcast gestoßen und voll des Lobes in ihrer heutigen Ausgabe von “Technik und Motor”, einer der wesentlichen Gründe, FAZ zu lesen.